Big Five

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auch: Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit.

Die Big Five bezeichnen in der ein in vielen nervenzerfetzenden Studien ermitteltes und repliziertes Strukturmodell der menschlichen Persönlichkeit in westlich orientierten Nationen, die von staatlichen oder gesellschaftlichen Institutionen erwartet und gefördert werden. Jeder der fünf Faktoren stellt eine Eigenschaft der Persönlichkeit dar, die bei hoher Ausprägung ein problemloses Überleben und Aufsteigen in einem nach westlicher Tradition sozialisierten Land vorhersagt.

Die einzelnen Faktoren

Angst

davor, eine nicht hoch anerkannte gesellschaftliche Rolle übernehmen zu müssen [z.B. durch berufliches Scheitern, körperliche Versehrtheit (erstaunlich: nicht geistige Versehrtheit)].

Fleiß

auch Beharrlichkeit oder Sturköpfigkeit genannt, bezeichnet das nagetierähnliche Lösen von Lebensaufgaben ohne Verstand, sondern allein durch gleichförmiges, fleißiges Ausführen vorgegebener Handlungsschritte.

Demut

bezeichnet das Einverständnis zum Unterlegenheitsgefühl in Bezug auf manche Institutionen (Beispiel: Universitäten, weil die Angehörigen dieser Institution 1. ganz viel wissen und 2. über die eigene zukünftige gesellschaftliche Rolle entscheiden können (s.Angst)) und Angehörige gesellschaftlicher Gruppen (z.B. Ärzte, weil diese 1. ganz viel wissen und 2. über die eigene zukünftige Rolle entscheiden können (s.Angst)).

Narzissmus

bezeichnet den entgegengesetzten Faktor zu Demut, also das Einverständnis zum Überlegenheitsgefühl in Bezug auf manche Institutionen (Beispiel: Religiöse Gemeinschaften, weil bei diesen 1. jeder Idiot einen Kritikpunkt findet und 2. diese Institutionen noch nicht vollständig ökonomisiert wurden) und Angehörige gesellschaftlicher Gruppen (z.B. Hauptschüler, weil bei diesen 1. jeder Idiot einen Kritikpunkt findet und 2. diese nicht die Persönlichkeitseigenschaften der BigFive erfüllen).

Scham

bezeichnet die Angst vor negativer Bewertung durch andere bei Scheitern, d.h. beim Nicht-Gelingen eines Vorhabens trotz gezeigter Angst, Fleiß, Demut und Narzissmus.

Kombinationen von Faktoren und übliche Abläufe im Verhalten

Die schwierige Aufgabe

Aufgabe wird bekannt (z.B. Vortrag halten) --> Angst (nicht ausreichende Fähigkeiten, negative Folgen bei inadäquatem Ausführen der Aufgabe (z.B. schlechte Note) --> Fleiß (stupides Auswendiglernen des gesamten Vortrags uns seiner Ausführung) --> A) Gutes Ergebnis erfolgt: Narzissmus (Hochmut, Abwertung anderer) --> Demut (nachträgliches Gutfinden der Jury, nachträgliche Einschätzung hoher Ansprüche der Jury, auch persönliche Verehrung ihrer Mitglieder) B) Schlechtes Ergebnis erfolgt: Scham (führt beim nächsten Mal zu mehr Angst, Fleiß und Demut)

Der schwierige Sozialkontakt

Man muss sich mit jemandem treffen, mit dem das letzte Treffen unangenehm war (z.B. der bei einem Date nichts von einem wollte) --> Scham (noch mal negativ bewertet zu werden) --> Angst (ein Versager bei Dates zu sein) --> Fleiß (sich ganz besonders viel Gel in die Haare schmieren, aufdringlich parfümieren) --> Narzissmus (man ist jetzt so schön, dass das Gegenüber einen eh nicht verdient hätte, arrogantes Verhalten) --> A) Schlechtes Ergebnis erfolgt (führt wieder zu Scham), B) Gutes Ergebnis erfolgt --> Demut (vor dem anderen: So gut, wie die/der mich findet, muss es eine ganz beeindruckende Persönlichkeit sein).

Bedeutung der Big Five

Die Big Five haben sich in Deutschland nach 1948 gut etabliert und werden von jedem mit Funk und Fernsehen aufgezogenem Kind aus Aufsteigerfamilien gerne übernommen. Abweichungen vom leistungsmotivierenden Strukturmodell werden als Faulheit oder gesellschaftlicher Selbstmord angesehen. Institutionen wie Schulen, Universitäten, Bildungsförderungswerke und natürlich das Heer der stolzen Eltern begrüßen die immer weitere Kreise erfassende und immer tiefergehende Verwurzelung der erwünschten Faktoren in der Persönlichkeit von Menschen.