Betriebsblindheit

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Betriebsblindheit ist eine schlimme ansteckende Krankheit, welche älter als der Tod selbst ist. Sie tritt in allen Gesellschaftsschichten auf und gilt unter Medizinern allgemein als heilbar. Allerdings hat sich in den letzten Jahrhunderten die Erkenntnis durchgesetzt, dass sie unmöglich auszurotten ist.

Krankheitsgeschichte (Ausschnitt)

Der erste Betriebsblinde

Die Betriebsblindheit trat bereits in den ersten Tagen der Menschheit auf und ist damit älter als der Tod. Bereits als Adam und Eva von Gott erschaffen wurden, trat die Krankheit in Erscheinung. Es wird vermutet, dass sie Gott selbst auf die Menschheit übertragen hat, der selbst unter ihr litt und seine Arbeit an Adam so toll fand, dass er sie leicht modifiziert in Form von Eva wiederholen musste. Gleichzeitig gab er seinen beiden Geschöpfen die Gabe, es ihm nachzutun und so entstand nun die Menschheit. Ihr folgten die Vögel, Dinosaurier, Säugetiere, Fische, Trampeltiere, Faultiere ...

Als er sein Leiden erkannte, versuchte er noch mittels Sintflut die schwerwiegenden Folgen zu verhindern, hatte letztlich aber keinen Erfolg. Er schuf dann noch das Chamäleon, was halt nicht immer gleich aussah, hatte dann aber sprichwörtlich die Nase voll vom Erschaffen.

Während sich der Befall im Tierreich bis auf wenige Ausnahmen weitgehend in Grenzen hielt, erwies sich die Menschheit als besonders anfällig für die Betriebsblindheit. Ein später sehr bekannt gewordenes betriebsblindes Volk waren zum Beispiel die alten Ägypter. Ihre in Form riesiger Pyramiden geschaffenen Meisterwerke sind bis heute erhalten. Auch die Römer waren nicht weniger betriebsblind. Sie verspürten in ihrer maßlosen Selbstverliebtheit über Jahrhunderte den Drang andere Länder zu erobern und ihre Lebensart aufzuzwingen. Die Chinesen eroberten schließlich mittels Yin und Yang mit Asien nahezu einen ganzen Kontinent, die Briten mit Australien sogar einen Ganzen.

Letztlich hat sich Betriebsblindheit aber zu einer Art Volkskrankheit ausgebildet. Sie trifft alle Gesellschaftsschichten. Einzelne besonders schwere Betriebsblindenfälle sind in der Geschichte der Menschheit immer wieder bekannt geworden. So war, Historikern nach, bekanntermaßen Nero eindeutig betriebsblind, als er einst Rom abfackelte, aber auch Napoleon, Lenin, Stalin und der dessen Name hier besser nicht genannt wird waren mit Beriebsblindheit geschlagen. Aus der Neuzeit bekannte Fälle waren vor allem Politiker, wie in der DDR Walter Ulbricht, der nicht sah, dass eine Mauer gebaut wurde und dann der alte Honni, der wiederum nicht erkannte, das das Ding weggerissen wurde. Außerdem sind im Alltag immer wieder verschiedene Schiedsrichter (neben Politikern sind sie am häufigsten mit Betriebsblindheit infiziert), Politessen, Beamte und Chefs zu beobachten.

Erreger

Forscher die sich an der Erforschung der Krankheit beteiligten, wurden sehr bald selbst betriebsblind. Daher ist der Erreger bis in die Neuzeit unbekannt geblieben.

Krankheitsbild

Es gibt verschiedene Formen der Betriebsblindheit.

Betriebsblindheit am Arbeitsplatz

Betriebsblinder am Arbeitsplatz

Sie ist die namensgebende Form der Krankheit und tritt bevorzugt in Betrieben und Amtsstuben auf. Deren Größe spielt hierbei, wie allgemein angenommen, allerdings keine Rolle. Die Krankheit kann jeden treffen, vom Chef bis zur Putzfrau. Der Befallene zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass er ein Brett vorm Kopf hat und der gesunden Wahrnehmung seiner Arbeit nicht mehr mächtig ist. Er fühlt sich toll und unfehlbar. Alles was er tut, ist richtig. Gegenteilige Meinungen werden nicht geduldet und Änderungen an der Vorgehensweise erst recht nicht. Er ist chronisch unterbezahlt und als Chef viel zu gut zu seinen untergebenen Mitarbeitern.

Ein anderes und im Betriebsalltag seltener auftretendes Krankheitsbild, geht damit einher, in dem der Erkrankte seinen Betrieb über einen längeren Zeitraum einfach nur spitze findet. Er ist anständig bezahlt, geht jeden Morgen gern zur Arbeit und zeigt Betriebsinteresse. Ein äußeres Erscheinungsbild der Krankheit ist unter anderem auch, dass der Betroffene seinen Kopf tief in den Arsch seines Vorgesetzten steckt, ihm die Füße küsst oder ihm ständig sabbernd hinterher schleicht.

Heilmittel: Kündigung, Pleite, Holzhammer, Fausthieb in einer dunklen Ecke, Rente

Betriebsblindheit in der Beziehung

Betriebsblindheit in der Beziehung beziehungsweise der Ehe ist nicht mit Liebe zu verwechseln. Meist gibt es hier einen schleichenden Übergang. Einige Forscher sind der Meinung, dass die Krankheit ein fortgeschrittenes Stadium der Liebe ist, was bisher allerdings nicht von unabhängiger Seite bestätigt werden konnte.

Die Erkrankten sehen ihren Partner auch nach Jahren noch als nahezu perfekt an. Hingebungsvoll geben sie sich ihm im Alltag und im Bett hin. Gegenüber Außenstehenden wird er bis aufs Blut verteidigt. Sichere Anzeichen der Erkrankung sind im fortgeschrittenen Alter gezeugte Nesthaken, silberne oder gar goldene Hochzeitsfeiern oder die Übernahme von Macken oder Gesichtszügen der jeweiligen Partner.

Heilmittel: Scheidung, Tod

Betriebsblindheit in der Politik

Auch in der Politik stellt die Betriebsblindheit immer wieder ein Problem dar. Abgesehen davon, dass sich einige Politiker fü unfehlbar halten, kann es andersrum auch ganze Völker treffen.

Ganz besonders anfällig hat sich in der jüngeren Geschichte auch das deutsche Volk gezeigt. Nach einigen Epidemien im zwanzigsten Jahrhundert, wovon eine im Zweiten Weltkrieg endete, grassiert aktuell die in Fachkreisen Merkelsche Epidemie genannte Krankheitswelle.

In einigen Ländern, wie den USA hat man gegen solcherlei Phänomene bereits Gegenmaßnahmen ergriffen und die Amtszeit auf zwei Wahlperioden begrenzt.

Heilmittel: Abwahl, Attentat, Krieg, GuttenPlag

Literatur

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Die selbsternannten Experten von Wikipedia haben ebenfalls einen Artikel zu diesem Thema.