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Berufsmusiker

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Berufsmusiker bei der Arbeit

Der Berufsmusiker ist ein Musiker, der vom Musik machen leben kann.
Geschickte Berufsmusiker können von dem Geld, das sie für ihre verkauften Platten bekommen, ihre Miete bezahlen und - neben den für den Musiker lebensnotwendigen alkoholischen Getränken - auch Nahrungsmittel kaufen. Vereinzelt kommt es sogar vor, dass der Berufsmusiker sich ein Auto leisten kann. Die meisten Musiker - auch die, die beruflich Musik machen - wohnen aber gemeinsam in einem Tourbus. Man spricht dann von einer Band.
Weltweit gibt es etwa 50 Personen, die von ihrer Musik tatsächlich leben können, ohne nebenbei noch in einem Büro, am Bau oder gar als Friseur arbeiten zu müssen. Der Berufsmusiker ist daher Angehöriger einer Minderheit.
Man unterscheidet trotzdem zwischen einzelnen Gruppen von Berufsmusikern.

Verschiedene Arten von Berufsmusikern

Virtuosen

Ein Virtuose

Der klassische, stereotype Berufsmusiker ist ein ausgezeichneter Künstler. Er beherrscht in der Regel eines oder mehrere Instrumente, die er sich entweder im Selbststudium beigebracht hat oder in deren Spieltechnik er von einem Meister der Flamencogitarre, der Stradivari-Geige oder von einem chinesischen Top-Pianisten unterrichtet wurde.
Natürlich ist jahrelanges Üben Grundvoraussetzung. Der Virtuose baut aber seine Kunst meistens selber aus, indem er jede freie Minute dazu verwendet, das Spiel auf seinem Instrument zu verfeinern.
Hat der Komponist es dann zur Perfektion geschafft, stößt er meistens auf das Unverständnis des Publikums. Natürlich hat der Virtuose seine Fan-Gemeinde, die seine Platten kaufen. Von dem Geld, das nach dem, was die Plattenfirma einstreicht, noch übrig bleibt, kann er auch in aller Mittelmäßigkeit ganz passabel leben. Die Virtuosen leben oft unter uns, in einer normalen Eigentumswohnung, haben vielleicht sogar eine Frau und Kinder und fahren einen Mittelklassewagen. Oft kommt man nicht einmal auf die Idee, dass der Nachbar ein virtuoser Musiker ist, der bei einer halbwegs seriösen Plattenfirma unter Vertrag steht - es sei denn, man gehört zu seinen Fans und/oder hört ihm mitten in der Nacht (freiwillig oder unfreiwillig) beim Üben zu.
Viele Virtuosen sind Asperger-Autisten oder auf eine andere Art und Weise Hoch- oder Inselbegabt. Meistens verschwinden sie in einer Big Band oder in einem Orchester, wo sie nur wenig Mitspracherecht haben und kaum Eigenkompositionen vortragen können. Einige schlagen früher oder später eine progressive Richtung ein - das bedeutet, sie versuchen etwas schräge Takte oder Strukturen. Wenn ein Virtuose großes Glück hat, wird er vielleicht als Filmmusik-Komponist entdeckt. Die meisten virtuosen Komponisten sterben allerdings an Altersschwäche und werden weder zu Lebzeiten noch postum für ihre (oftmals großartigen) Meisterwerke ausgezeichnet. Berufsmusiker eben. Einige wiederum verschwinden in der Zukunft, weil sie das Zeit-Raum-Kontinuum durch ihr extrem schnelles Spiel sprengen. So erging es zum Beispiel Jaco Pastorius.

Studiomusiker

Der Studiomusiker verträgt meistens kein Sonnenlicht oder gar frische Luft. Darum verbringt er den Großteil seines Lebens in einem 20 bis 60 Quadratmeter kleinen Raum, der sich in der Regel in einem Keller, einer leer geräumten Fabrikhalle oder einer umgebauten Garage befindet. Im Studio befindet sich oft sogar eine Matratze, die dem Studiomusiker als Schlafplatz dient und ein Badezimmer, dass der Studiomusiker aber sehr selten benützt. Meistens ist er aufgrund einer teigigen, pickeligen Haut, Übergewicht, einer (unfreiwilligen) Glatze und/oder Minderwuchs zu hässlich, um auf einer Bühne performen zu können. Meistens kann man ihn aber aufgrund der Rauchwolke, die ihn ständig umgibt, nur schemenhaft wahrnehmen.
Ansehnliche Studiomusiker sind dagegen meistens zu schüchtern oder sensibel für einen Auftritt und bevorzugen das dunkle, gruftähnliche Tonstudio dem grellen Rampenlicht.
Da die Kurzsichtigkeit des Studiomusikers meistens schon derart ausgeprägt ist, dass eine normale Brille wie eine Idiotenbrille aus dem Scherzartikelgeschäft aussehen würde, trägt er meistens optische Sonnenbrillen. Er ist in der Regel unrasiert und -gepflegt, da man ihn ohnehin kaum zu Gesicht bekommt. Der Duft, der den Studiomusiker umgibt, sorgt zudem dafür, dass man ihn nur flüchtig aus der Ferne sehen und nicht von Nahem betrachten kann. Außerdem spielen die meisten Studiomusiker ihre Instrument im Sitzen (sogar den E-Bass). Darum eignen sich auch Rollstuhlfahrer für den Beruf als Studiomusiker.
Die meisten Studiomusiker haben sich ihr Instrument selbst beigebracht, da sie in der Schule in der Regel gemobbt wurden und ihre Freizeit meistens im stillen Kämmerlein verbracht haben. Im Gegensatz zum Computernerd war ihnen die Arbeit und das Spielen am PC doch zu einseitig, weshalb sie sich an einem Instrument versucht haben - vielleicht sogar an mehreren, denn unter den Studiomusikern gibt es viele Multiinstrumentalisten. Meistens spielte beim autodidaktischen Erlernen des Instruments ein Mädchen eine Rolle, in das der zukünftige Studiomusiker unglücklich verliebt war und das er durch seine Gitarren-, Klavier- oder Schlagzeugkünste beeindrucken wollte. Studiomusiker sind oft regelrechte Virtuosen, was man ihnen aufgrund ihres unscheinbaren bis versifften Äußeren kaum ansieht. Daher werden sie oft zu stark unterschätzt.
Studiomusiker die keine reinen Berufsmusiker sind haben oft eine zusätzliche Ausbildung als Tontechniker.

Musiker, die ihr Instrument studiert haben

Zugegeben klingt "Musikstundent" irgendwie nach dem Amt eines griechischen Finanzministers - so etwas gibt es, obwohl es eigentlich niemand wirklich braucht.
Man kann allerdings nicht nur Musiktheorie studieren, sondern auch sein erlerntes Instrument. Dabei ist alles möglich - von der Blockflöte über den E-Bass bis zu komplexeren Instrumenten wie z.B. das Klavier.
Grundvoraussetzung für ein Musikstudium ist natürlich, dass man Noten lesen kann. Dies schreckt schon einmal die meisten Musiker (etwa 75 bis 80%) davon ab, ihre Künste am Instrument durch ein Studium auszubauen und zu vertiefen. Weitere ergreifen bereits während der schweißtreibenden Aufnahmeprüfung die Flucht. Der Unterschied zwischen dem Violin- und dem Bassschlüssel sorgt spätestens im zweiten Teil des ersten Semesters für das nackte Grauen und aufgrund ihrer Angst vor Kreuzen möchte man meinen, die meisten Studenten hätten sich spätestens nach dem zweiten Semester in Vampire verwandelt. Erschwerend kommt dann auch noch hinzu, dass man nach dem Musikstudium kaum sicheren Berufsaussichten hat. Für manche Bands, z.B. im Bereich des Punk, gelten ausgebildete Musiker als überqualifiziert. Bassisten, vor allem welche, die ein Bass-Studium hinter sich gebracht haben, sind z.B. im Black Metal nicht allzu gern gesehen.
Aber studierte Musiker haben meistens kein Interesse am Rock, oder gar am Metal. Darum findet man studierte Musiker meistens im Bereich der Klassik oder im Jazz. Darum sind sie optisch sehr ansehnlich, achten auf ihre Körperpflege, trinken selten Alkohol und werden in ihrer Freizeit oft kaum als Musiker erkannt. Für sie ist die Musik meistens nur ein erlernter Beruf, nur dass sie eben nicht Maurer oder Schlosser gelernt haben, sondern Musiker. Studierte Instrumentalisten sind eigentlich der Stereotyp des Berufsmusikers. Auch, weil sie sich in ihrer Freizeit oft mit anderen Dingen beschäftigen als der Musik. Sie gelten daher in ihrem Spiel als technisch versiert, aber oft zu gefühls- und leidenschaftslos.
Manche Musiker mit Studium oder gar Titel kann man im Pop-Bereich finden, wo sie ihre Seele für viel Geld an Lady Gaga oder Katy Perry verkaufen und restlos unterfordert sind.

Aufgestiegene Straßenmusiker

Jeder kennt sie, nicht wenige hassen sie - die oft südländisch wirkenden Typen, die mit ihren Gitarren oder (in besonders schlimmen Fällen) einem Akkordeon an der Straßenecke sitzen und arglose Passanten um Hutgeld anbetteln. Nur Menschen mit musikalischem Gehör erkennen hin und wieder deren oft stark unterschätztes Potential. Handelt es sich bei besagtem musikalischen Passanten um einen Produzenten, schafft der Straßenmusiker vielleicht sogar den Aufstieg zum Singer/Songwriter.
Den unglückseligen Straßenmusiker führt der Weg oftmals auch zu einer Castingshow. Dort bekommt er, falls er gewinnt, aber leider nur einmalig einen Preis ausbezahlt. Von allen Berufsmusikern, die eigentlich alle immer an der Kippe zur Arbeitslosigkeit stehen, ist vor allem der aufgestiegene Straßenmusiker besonders gefährdet. Auch deshalb, weil er bereits einmal gefährlich nahe an der Armutsgrenze zur Obdachlosigkeit gestanden war - oder diese sogar das eine ums andere Mal überschritten hat.
Viele dieser Straßenmusiker eignen sich, trotz ihrer Erscheinung, nicht als Studiomusiker, weil sie sich viel zu gerne im Freien aufhalten und ihre Freiheit, von Ort zu Ort ziehen zu können, zu sehr lieben.

Sängerinnen

Katy Perry (natürlich im Mini-Kleidchen), hier wahrscheinlich in der Funktion eines Roadies

Für die meisten gelten sie nicht als Berufsmusiker, für einige sogar nicht einmal als Musiker. Talentfreiheit und Promiskuität sind noch die nettesten Dinge, die ihnen nachgesagt werden.
Die Rede ist von den Sängerinnen. Diejenigen, die von ihrem Gesang leben können, findet man meistens im Pop-Business oder in einer mittelmäßigen bis schlechten Coverband. Beide haben jedoch eins gemeinsam - in erster Linie ist nicht etwa der Gesang wichtig, sondern die Attraktivität.
Wie die Stimme der Sängerin klingt, ist von der jeweiligen Gesangsmode abhängig. Das heißt im Klartext: In den 80er-Jahren klangen alle Sängerinnen wie Nena, in den 90er Jahren wie Madonna, in den 2000er-Jahren wie Christina Aguilera und seit 2010 wollen alle wie Beyonce oder Rihanna klingen. Die besten Kopistinnen der jeweiligen Ära bekamen natürlich einen Plattenvertrag.
Gerne lässt man die Sängerin im kurzen, glitzernden Mini-Kleidchen auf der Bühne hin und her hüpfen, wo sie vom Publikum (von vorne) und von der Band (von hinten) angestarrt wird. Vereinzelt wird die Sängerin auch sexuell belästigt. Manche Sängerinnen glauben aber, das dies zum Job gehören würde. Darum wehren sie sich meistens, wenn überhaupt, nur mit einem verlegenen Kichern.
Sängerinnen sind dafür bekannt, dass sie kaum Töne treffen und immer den Einsatz verpassen. Nur wenigen gelingt es, im Laufe ihrer Karriere ein Instrument zu erlernen. Wenn sie eines beherrschen, spielen sie dieses aber in der Regel nicht gleichzeitig mit ihrem Gesang.

Rock? Ich liebe Rock! - vor allem, wenn er kurz ist... ein begeisterter Fan über eine Sängerin

Berühmte Sängerinnen:

Rockstars

Etwa 26jähriger Rockstar im Endstadium

Die aussterbende Spezies des Rockstars unterscheidet sich in erster Linie durch einen wichtigen Aspekt von den anderen Berufsmusikern - meistens spart sich der Rock 'n' Roller nämlich die Miete. Warum ist das so? Nun, in der Regel ist ein Rockstar ein Frauenschwarm, der jeden Abend bei einer (oder mehrerer) seiner Errungenschaften nächtigt. Er darf dort auch gern die Dusche, das Wohnzimmer, den PC und (im Falle der Glam-Rocker, Emos oder "Screamos") auch die Pflegeartikel und das Make-up seiner Verehrerinnen benutzen.
Aufgrund seines ungesunden Lebenswandels - er ernährt sich meistens nur von Schokolade, Bier, Bourbon-Whiskey und Gummibärchen - wird er in der Regel nicht älter als 27 Jahre. Außerdem ist unter den Rockstars der Suizid sehr beliebt, der mitunter auch ein Grund ist, warum die Spezies des Rockstars auf der Liste der gefährdeten Arten steht. Der langen Rede kurzer Sinn: Aus diesen Gründen muss ein Rockstar sich weder um den körperlichen Verfall große Sorgen machen, der ihn vielleicht in einen Studiomusiker verwandeln würde, noch um die Altersvorsorge. Das Geld, das der Rockstar verdient, investiert er meistens sofort.
Rockstars erkennt man meistens daran, dass sie nicht mehr ihren eigenen Namen sondern irgend ein Pseudonym verwenden, von dem der jeweilige Rockstar glaubt, es wäre cool. Manchmal handelt es sich bei dem Namen um eine Abkürzung, einen Umbau oder einen Zusatz, der Bezug auf den eigenen Namen nimmt (z.B. Bon Jovi), oder der Rockstar gibt sich einen völlig anderen, der meistens amerikanisch, italienisch oder italo-amerikanisch klingt (z.B. Falco). Da die meisten Rockstars allerdings aus den USA kommen, klingen ihre Namen bereits amerikanisch (z.B. Kurt Cobain).
Des weiteren erkennt man den Rockstar an seiner etwas unkonventionellen Kleidung (z.B. Steven Tyler von Aerosmith). Rockstars legen großen Wert auf Individualismus, den Wiedererkennungswert und stellen sich gerne als Exzentriker dar. Viele von ihnen geben nur ungern zu, dass das Publikum essentiell für ihren Ruhm ist, darum meiden sie in ihrer Freizeit gerne Menschen. Wenn sie Autogramme oder gar Interviews geben müssen, werden sie meistens mürrisch und unbequem. Sie hassen Reporter und Journalisten und werden ihnen gegenüber manchmal sogar handgreiflich.
Rockstars sind generell sehr aggressiv. Wenn sie ihre Wut nicht an Menschen auslassen können, dienen ihnen oft Objekte wie ihre eigenen Instrumente oder die Einrichtung eines Hotelzimmers.
Oft sind es die Eskapaden und Skandale, die für den Ruhm und die damit verbundene Bezahlung des Rockstars sorgen und nicht die Musik. Daher ist natürlich unklar, ob der Rockstar tatsächlich als Berufsmusiker durchgeht oder nicht - denn der eigentliche Job eines Rockstars ist die unangepasste Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit.

Sonstige

Achtung! Verwechslungsgefahr - ein DJ ist KEIN Berufsmusiker!

Zu dieser Kategorie zählen all jene, die dem Irrtum verfallen sind, tatsächlich Musik zu machen. Viele von ihnen können von dem, was sie als Musik bezeichnen, tatsächlich leben. Einige haben es sogar geschafft, entgegen jeglicher Logik und Vernunft zu Stars zu werden, die sogar ähnlichen Ruhm und Ansehen wie die Rockstars genießen.
Dazu zählen in der Regel:

Risikogruppe Berufsmusiker

Obwohl die bereits erwähnten Gruppen von Berufsmusikern sich meistens einen zumindest mittelklassigen Lebensstil leisten können, stehen sie meistens mit einem Fuß auf der Straße. Nur ein kleiner Fehltritt, und der Berufsmusiker verliert den Job. Dies heißt meistens, dass er aufgrund seines fehlenden finanziellen Kissens sofort am Hungertuch nagen muss.
Plattenfirmen und/oder gierige Manager streifen meistens bis zu 90% der Erträge ein, die der Musiker durch seine Kunst verdient. Die Gage, die dem Künstler anschließend noch bleibt (von den verkauften Tonträgern und auch von den Eintrittskarten der Konzerte), beläuft sich meistens auf ein Minimum. Workaholics unter den Berufsmusikern gründen daher oft ihre eigenen Plattenlabel. Dies bedeutet für den Künstler meistens zusätzlichen Stress und sorgt oft für einen frühen Tod.
Virtuosen und Rockmusiker werden aufgrund ihres ungesunden Lebensstils und/oder den Depressionen, die sich früher oder später einstellen, weil ihre überragende Kunst zu wenig geschätzt wird, nicht sehr alt. Generell fühlen progressive Musiker sich von der breiten Masse oft missverstanden, weil das gemeine Volk keinen oder wenig Zugang zu ihrer Musik bekommt. Nicht wenige enden dann in der rauen Welt der Popmusik, wo sie oft schon nach wenigen Jahren oder sogar Monaten einfach ausgetauscht werden.
Die Minderheit der Berufsmusiker wird wahrscheinlich für immer eine Rand- bzw. Risikogruppe bleiben. Daher empfiehlt es sich, für benachteiligte Musiker zu spenden.

Zukunft

In unserer Zeit der Austausch- und Wegwerfgesellschaft sieht der Berufsmusiker keiner besonders rosigen Zukunft entgegen.
Gerne haben wir Plastikgabeln und Pappbecher, wir leben lieber in Freundschaft Plus als in einer fixen Beziehung (von einer Ehe ganz zu schweigen) und stellen gerne eher Leasing- als Facharbeiter ein. Seit den 80er-Jahren genießen nur mehr wenige Künstler Kultstatus oder halten sich über längere Zeit an der Spitze, dafür gibt es aber viele One-Hit-Wonder. In unserer schnelllebigen Castingshow-Zeit hat der Berufsmusiker es sehr schwer. Die Songs im Radio klingen zudem alle ähnlich bis gleich, der breiten Masse, vor allem den Jugendlichen, ist es außerdem egal, "wer da singt". Im Bierzelt möchte man nur hübsche Sängerinnen sehen, egal wie schräg die Töne sind, die sie von sich geben. Die Musik der Band ist - vor allem ab einem bestimmten Alkoholspiegel - auch Nebensache. Außerdem gibt es Tontechniker und Auto-Tune, das Bügeleisen für die Popmusik. Berufsmusiker sollten sich also vielleicht schon einmal nach einem anderen Verwendungszweck umsehen.