Balkan

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Der Balkan (originale Transkription aus dem sorbischen Altlatein: Ballkann) ist eine alte Ballsportart. Im Grunde ging es darum, einen Ball mit einem Durchmesser von 3,2457462243 Metern in eine Kanne zu befördern, die eine Öffnung von 0,23314562 Metern hat. Das höchste Ergebnis, welches je erzielt wurde war eine klares 0:0 für die Niederlande in der WM 1998 v. Chr. im Spiel gegen Hohlland.

Geschichte

Handgeklöppelte Kanne mit typischer Bemalung aus der Anfangsphase des Sportes Balkan. Darüber der Holzkäfig mit einem besonders formschönen Felsen.

Der Balkan fand seine erste Erwähnung im Buche Roffoels der Bibel. Dort heißt es, dass der sich in der Kanne befindliche Wein (ursprünglich Wasser) vor wilden Barbaren beschützt werden soll. Dazu sollte die Öffnung mit einem Felsen verstopft werden. Durch eine verheerende Fehlinterpretation durch den Vatikan kam es zu einem Erlass, dass jeder Bürger in der Hölle schmort, wenn er nicht einmal im Leben einen goldenen Ball in die Kanne des Papstes wirft. Es entbrannte eine wilde Schlacht darum, wer zuerst seine Altersvorsorge an die Kirche abtreten darf.

Um diesem Chaos Einhalt zu gebieten, entstand das erste offizielle Regelwerk. Es umfasste circa 1042,68 Seiten. Da die meisten Bürger der lateinische Sprache (Sprache des Regelwerkes) nicht mächtig waren, starben die meisten Leute, bevor sie wussten, was zu tun war.

Grundlegende Regeln

  • Balkan wird (seit der letzten Änderung der Regeln durch das Edikt der Päpstin Edith im Jahre 4711 v. Chr.) mit 5,2 Mannschaften zu je 6,3 Spielern gespielt. Das Feld besteht aus einem Kreis mit einem Durchmesser von 258 Metern. Wird das Spiel in der Halle gespielt, so spielen nur drei Mannschaften zu je 13 Spielern auf einem Feld mit einem Durchmesser von 5 Hektolitern. Das entspricht im Galileo-Einheitensystem 0,085 Fußballfeldern. (Wie üblich ist das Hallenspielfeld also etwas kleiner.)
  • In der Startaufstellung stehen die Spieler, nach Mannschaften gruppiert, am Spielfeldrand. Die Kanne steht in der Mitte des Spielfeldes, zehn Meter darüber aufgehangen befindet sich der Felsen in einem Holzkäfig.
  • Im ersten Drittel der Spielzeit (insgesamt 59 Stunden) müssen die Spieler eine Kokosnuss erringen. Diese wird von einem der 69 Schiedsrichter ausgehändigt, sofern eine der folgenden Aufgaben erfolgreich gelöst wurde:
    • Komposition und Aufführung einer klassischen Oper
    • Erfindung eines neuen Sportes und kurzfristige Organisation einer Weltmeisterschaft in dieser Sportart
    • Aufbau eines Perpetuum Mobile zweiter Art
    • Lösen eines Sudokus unter Zeitdruck
  • Nach dem ersten Drittel gibt es erst mal eine gemütliche Pause, in der sich die Spieler der verschiedenen Mannschaften bei Kaffee und Kuchen über ihre Taktiken und Strategien austauschen.
  • Im folgenden Viertel muss die Kokosnuss geöffnet werden, um an den darin enthaltenen Schlüssel zu gelangen. Wird mit Kokosmilch gekleckert, so führt dies zur sofortigen Disqualifikation durch einen der 57 Linienrichter (einer an jeder Ecke des Kreises).
  • Im nächsten Sechstel der Spielzeit bilden die Mannschaften eine Menschenpyramide oder ähnliche Konstruktion, um an den Käfig zu gelangen, in dem sich der Felsen befindet. Mit dem im vorherigen Viertel erlangten Schlüssel lässt sich der Käfig mit dem Stein öffnen. Da nun alle Mannschaften am Käfig zugange sind, kommt es öfter zu Rangeleien. Eigentlich ist dieser Teil auch der einzig spannende des ganzen Spieles, weswegen das Publikum meist erst jetzt eintrifft.
  • Jetzt war es so anstrengend, dass die meisten Spieler direkt auf dem Feld ein Nickerchen machen. Besonders hinterlistige Spieler bleiben auf und klauen den Stein von einem der schlafenden Spieler, das führt jedoch zur Disqualifikation durch einen der drei Ringrichter.
  • Die letzten 25 Prozent der Spielzeit bestehen darin, dass die Spieler einen Aufsatz über den Ablauf des Spiels schreiben. (Wer sich nicht mehr erinnern kann, kann auch zum Beispiel über den letzten Besuch auf dem Ponyhof schreiben.) Der schönste Aufsatz wird von einer qualifizierten Fachjury ausgewählt, die sich aus Lyrikern, Elternsprechern, Geflügelmetzgern und Tieftemperaturphysikern zusammensetzt.

Berühmte Spieler

Einer der berühmtesten Spieler im 1800. Jahrhundert v. Chr. war Ludwig von Mozart. Nach einer Rekordspielzeit von nur 18 Studen gelang es ihm, durch die Aufführung seiner bekannten Oper "Die Zauberflöte des Fidelio" die Kokosnuss mit dem Schlüssel zu erlangen. Ein ägyptischer Transferspieler namens Achmed ach Lachned Pyradonis hatte für Mozart eine Einrichtung zum beschädigungsfreien Öffnen der Nuss entwickelt. Leider ist der Aufbau der Pyramide völlig in die Lederhose gegangen. Trotzdem war noch keine Mannschaft dem Sieg so nah.

Nur ein Jahr später gelang Pyradonis die Konstruktion eines Perpetuum Mobile erster Art. Die Schiedsrichter fanden es aber total bescheuert: "Es dreht sich einfach immer schneller. So ein Blödsinn!" Pyradonis wurde disqualifiziert, seines Lebens nicht mehr froh, und stützte sich von einer Brücke.

Aus der Asche von Pyradonis wurde in einer Werkshalle in Eisenhüttenstadt ein neuer Spieler namens Arnold Terminator erschaffen. Im Jahr seiner Erschaffung kam es allerdings zu einem interstellaren Krieg und Arnold Terminator wurde an die Front als Spitzenkoch eingezogen. Von dort kehrte er nie mehr zurück.

Der Balkan heute

Im Grunde gibt es heute den Sport Balkan nicht mehr. Man findet allerdings noch Relikte dieses Sportes in bestimmten Bereichen unseres Lebens. Die alte Tradition, dass das WM-Gewinnerland bis zur nächsten WM den Namen des Sportes tragen muss, gilt noch. Das früher unter dam Namen Kleingrossien bekannte Land findet man nur unter dem Namen Balkan. Da wahrscheinlich nie wieder eine WM stattfindet, wird das auch so bleiben.

Die Zuschauer dieses Sportes saßen früher über dem Spielfeld und schauten nach unten. Heute kennt man solche Plätze als Balkon.

Die Zukunft des Balkan

Experten sind sich einig: Nachts ist es kälter als draußen. Was das für den Balkan bedeutet, weiß keiner. Allerdings gibt es Prognosen der sechs Wurstschaftsweisen, dass sich der Balkan in den nächsten 50 bis 5000 Jahren wieder durchsetzt. Sie raten dazu, schon jetzt in Aktien für Kannen zu investieren. Auch die fünf führenden Hersteller von Holzkäfigen haben sich auf den Ansturm vorbereitet.