Béla Réthy

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Bela Rethy und Axl Rose kommentieren ein Fußballspiel.

Béla Bobbele Réthy (ja wen eigentlich?, *14. Dezember 1956 in Wien; † 25. Mai 2013 in London) war ein deutscher Kabarettist, Alleinunterhalter, Taschenspieler und Hobbyphilosoph. Bereits in seiner Kindheit übte er mit seinen Brüdern Balla und Bunga das Rezitieren von Binsenweisheiten sowie das Vertauschen von Namen berühmter Persönlichkeiten.

Werdegang

Bela war der talentierteste der drei Rethy-Brüder, während die anderen beiden früh erkannten, dass ihre Zukunft eher in der Frittenbude (Balla) und der Zuhälterei (Bunga) lag. Bela mied in seiner Kindheit und Jugend die Bolzplätze und Sportvereine, er wollte seine spätere Karriere als Philosoph nicht durch Einflüsse des Proletariats gefährden. Daher rührt auch seine fast vollständige Ahnungslosigkeit, die seinen treuesten Fans so sehr ans Herz gewachsen ist. Immer wieder durchtrennte der kleine Bela die Stromkabel der Hauptleitung zum Haus seiner Eltern Billy und Bodo, um im dunklen Keller die gesamte Familie nur durch die Kraft seiner Stimme zu unterhalten, kleine Denksportaufgaben zu stellen und gleichzeitig auch den Pilzwuchs im Keller zu nähren.

Nach der Schule entschied Bela sich gegen ein Studium, Akademien waren ihm zeitlebens fremd. Das Konzept, Wissen von anderen als richtig zu begreifen war ihm nie bekannt - er entschied sich früh dafür, sich sein eigenes Weltbild zu erschaffen. Zu dieser Zeit wurde der Grundstein für die Belosophie gelegt, einer Philosophischen Schule die sich aus der Strömung der Agnostiker begründete. Allerdings lehnte es Bela auch hier ab, sich von fremdwissen beeinflussen zu lassen und daraufhin kam es zur gänzlichen Abkehr von allen Normen der Philosophie und der Entstehung des fortan als Belosophismus bezeichneten Phänomen. In seinem späteren Schaffen als Alleinunterhalter/Kabarettist sollte Bela diese Richtung weiter prägen und vorantreiben.

Karriere als Alleinunterhalter

Geprägt durch eine Reise nach Jerusalem (durchgeführt auf einem Hometrainer im eigenen Keller), die in ihm eine Erschütterung seines bisherigen Weltbildes verursachte, begann Bela sich einer weltlichen Karriere zu widmen. Bevor es soweit war, erlebte er jedoch eine Seelenreinigung auf einer dreitägigen Sauf- und Drogentour im ungarischen SM-Milieu. Seit dieser Zeit trägt Bela zwei Hello Kitty-Brustwarzenpiercings die ihm von seinem neuen Freund und Förderer Wolf-Dieter Poschmann gestochen wurden. Poschmann investierte fortan viel Zeit in seinen jungen Protegé und brachte ihm alles bei, was er für den Start seiner Karriere als Kabarettist benötigte.

"Das Geheimnis ist, die Menschen glauben zu lassen, man habe überhaupt keine Ahnung - und sie dann mit verblüffenden Feststellungen komplett zu überrumpeln",

sagte er einmal am Rande der Verleihung des deutschen Comedypreises. Frei übersetzt bedeutet das wohl "Wenn dir eh schon keiner mehr zuhört, kannst du sagen was du willst und kommst damit davon".

Diese Einstellung bescherte Bela bald den prestigeträchtigen Job als Chef-Alleinunterhalter beim ZDF (Zentrale des Deutschen Frohsinns). Dort verwöhnte er jahrelang das Publikum mit seinen parodistischen Einlagen bei Fußballspielen, die er allein schon durch sein bereits in der Kindheit entdecktes Talent des Namenverwechselns bereicherte. Auch die Realitätsverdrehung war ein gerne eingesetztes Stilmittel, bei dem ihm natürlich sein früheres Leben als Philosoph entgegen kam.

Wahnsinn und Tod

Internationale Berühmtheit erlangte Rethy als er beschloß, ein altes Ritual wieder aufleben zu lassen und er kurzerhand während der Europameisterschaft in Österreich das Stromkabel im Sendezentrum in Wien durchtrennte. Wie in früheren Zeiten im Keller seiner Eltern legte Bela auch hier eine beeindruckende Leistung als Trostspender, Alleinunterhalter und wohl auch als wachstumsbeschleuniger seltener Pilzgewächse hin, die ihm später zahlreiche Preise einbrachte.

Dieses Ereignis war der Wendepunkt seiner Karriere, denn er realisierte, dass er als Philosoph einen weitaus größeren Einfluss auf die Gesellschaft haben würde, denn als einfältiger Pausenclown. In den Folgejahren griff er daher den Belosophismus wieder auf und führt vor einem großen Publikum zur Perversion. Immer stärker isolierte er sich durch seine kruden Theorien, erst beim Publikum - später auch bei seinem größten Förderer Wolf-Dieter Poschmann.

Die Champions League-Saison 2012/2013 war der traurige Höhepunkt seiner mittlerweile immer offener zur Schau gestellten Provokation der Zuschauer. Immer wieder schaffte er es, den Verstand und die Intelligenz seines Publikums an seine Grenzen zu führen bis er schließlich nach dem Finale in London auf Befehl Poschmanns von den Laiendarstellern der Eröffnungszeremonie gehängt und gevierteilt wurde. Es halten sich seitdem hartnäckige Gerüchte, dass Paul Breitner einer der Rädelsführer gewesen sein soll - da er einer rivalisierenden Philosophieströmung zugeschrieben wird.

Nachleben und Rezeption

Für den Zuschauer, der Rethy's jahrelange Tollpatschigkeit lieb gewonnen hatte wurde fortan ein Cyborg anstelle des Originals eingesetzt, der mit der Verhaltensweise Rethy's vor seiner Wiederentdeckung des Belosophismus programmiert wurde.

Und somit dürfen die zahlreichen Fans und Verehrer des kleinen Jungen der auszog die Welt zu verändern noch viele Jahre genießen, ohne zu merken, dass diese einzigartige Persönlichkeit längst verschieden und nur ab und an noch für Sonnenfinsternis verantwortlich ist.