Au secours!

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"Au secours!" ist ein Vogellaut, der hauptsächlich von französischen Papageien verwendet wird. Dieser äußerst seltene, meist regenbogenfarbene und überdies lustige Vogel (lat. Name Prioniturus argutamus tinidus) hat vor allem eines: Angst. Gerade weil er diesen seltsamen Laut von sich gab, war er schon immer sehr beliebt, wenn es darum ging, sich das Fürchten zu lehren. Er ist mit dem Philippinen-Spatelschwanzpapagei (lat. Name Prioniturus discurus) verwandt, da dieser auch einen nationalen Titel trägt. Dessen Ruf ist "Upang makatulong!".

Vorkommen

Das Vorkommen des Lautes beschränkt sich auf den Lebensraum des französischen Papageis, zumeist also schauerliche Ruinen und alte Gemäuer. Wenn man beispielsweise im französischen Film auf ebensolche Gebäude und Bauten achtet, so findet man meist mit bloßem Auge einen der scheuen Vögel, da sie immer schon gerne im Blitzlichtgewitter standen. Ein Beispiel findet sich im Action-Film "Pakt der Wölfe", wenn die böse Bestie mal wieder toll animiert durch das Bild rauscht. Ein Problem stellt allerdings die Renovierung oder der Abriss vieler alter Gebäude dar, weil sie "das Stadtbild verschandeln", wie aufgebrachte Nachbarn in Wohngebieten es des Öfteren gerne lautstark betonen. In Boulevardmedien bekam der Französische Papagei deshalb den Spitznamen "Fliegender Graffitischmarotzer" verpasst.

Auswirkungen auf das Leben in Frankreich

Durch den Umstand des ruinösen Lebenstils gilt der Vogelruf "Au secours!" in Frankreich als Alarmzeichen, das eine helle Aufregung verursacht. Die Vögel gelten ob ihrer lustigen, bunten Farben zwar als süß, dennoch sind sie sehr gefährlich und fressen auch gerne die Augen ärmlicher Straßenkinder. Da diese in einer globalisierten, französischen Umgebung aber immer seltener werden, haben sich die Vögel den ähnlich wohlschmeckenden Champagnertrauben zugewandt, wodurch es regelmäßig zu Ernteausfällen kommt. Dies ist auch der Grund für die hohen Preise dieses alkoholischen Getränks. Die Trauben sind neuesten Erkenntnissen der Forschung zufolge auch konsistenztechnisch mit Kinderaugen zu vergleichen. Die armen Champagnerwinzer sind machtlos, da die Vögel gezielt in Gruppen angreifen und erbarmungslos brandschatzen, bis die letzte Traube ihre nimmersatten Kehlen hinabgeglitten ist. Sollte sich einer der Französischen Papageien doch einmal in städtisches Gebiet verirren, beispielsweise weil eine Brache oder ein verfallenes Haus vorhanden ist, eilen auf den Ruf des Vogels oftmals etliche Menschen herbei, beseelt von dem Wunsch zu helfen. Dieses ulkige Phänomen konnte leider noch nicht abschließend geklärt werden, geht aber wahrscheinlich auf einen alten, längst vergessenen Urinstinkt des frühen Menschen zurück.

Ausgestorbene Verwandte

Gesichert ist nur die einstige Existenz einer weiteren verwandten Art. Dabei handelt es sich um den bis ins späte Mittelalter im damaligen, deutschsprachigen Raum ansässigen Deutschen Minnepapagei (lat. Name Prioniturus vogelweidus cantus), dessen Ausruf als "Zu Hülf!" überliefert ist. Diese Vögel hielten sich allerdings nicht in Ruinen, sondern hauptsächlich in gut erhaltenen Burgen und Schlössern auf. Ebenso waren sie auf Wanderschaft anzutreffen, da sie die Gesellschaft der Minnesänger zu pflegen gedachten. Der vermutlich letzte Deutsche Minnepapagei wurde dem letzten aller Minnesänger, Oswald von Wolkenstein, lebendig mit ins Grab gegeben. Aufgrunddessen kann das exakte Aussterbedatum bestimmt werden: 02. August 1445. Das Grab befindet sich in Meran in Südtirol. Gerüchte über einen Vogel, der bei einem gewissen "Mönch von Salzburg" gelebt haben soll, konnten bis heute nicht bestätigt werden, da dieser Mensch es vorzog, anonym zu bleiben. Somit kann man sein Grab nicht einfach mal so finden, was die Suche nach dem angeblichen Vogel für die Anhänger der Papageienforschung etwas schwierig gestaltet. Zudem könnte man sich mit der unheilbaren Papageienkrankheit anstecken.

Verbindungen zur organisierten Kriminalität

Der Besitz eines Französischen Papageis gelang bislang noch keinem Menschen. Findige Langfinger brachte dies auf die Idee, profanen Nymphensittichen den Wortlaut mehr schlecht als recht beizubringen, da es für die menschliche Stimme schlichtweg unmöglich ist, diesen seltsamen Vogelruf zu kopieren. Da aber Ausländer, vor allem deutsche Touristen und Amerikaner, Französisch insgesamt eher nicht so gut verstehen, fallen diese vermehrt auf Strandhändler an der Côte d'Azur herein, die neben Gürteln oder Massagen auch jene Nymphensittiche an den Mann oder die Frau bringen wollen. Da die Vögel stets "Su aecours!" rufen, die Franzosen aber oftmals schon Mittags ein Fläschchen Wein oder einen Grand Marnier zu sich nehmen, verstehen sie dies wiederum als "Au secours!". Dieser Umstand führt dazu, dass an den französischen Mittelmeerstränden ein extremes Gedränge herrscht. Auch bei der Tour de France ist dieses Phänomen zu beobachten, vor allem bei Bergankünften oder Bergwertungen, bei denen Zuschauer aus dem einfachen Willen zu helfen heraus versuchen, die Fahrer anzuschieben. Dieser Umstand ist aber für die französische Politik bislang nicht von Belang, da diese sich eher darum sorgt, dass niemand teuren Champagner kaufen will. Somit wird dieses Problem in absehbarer Zeit wohl nicht gelöst werden.

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