Asozialstaat

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Wie vermutlich allgemein bekannt, ist der Sozialstaat teuer und ineffizient, behindert den freien Willen des Menschen und ist auf Dauer nicht finanzierbar. Das stimmt zwar alles nicht, aber trotzdem wurde von führenden Industriellen und der FDP das Konzept des Asozialstaates entwickelt.

Wirtschaft

Im Asozialstaat hat man sich längst von der überholten Ansicht gelöst, dass das Kapital dem Menschen dienen soll und nicht umgekehrt. Mindestlöhne, Körperschaftssteuer, Pensions- und Krankenversicherung, Sozial- und Umweltstandards und ähnliches arbeitnehmerfreundliches Zeug wurde daher abgeschafft, um den Unternehmen mehr Freiheiten zu gewähren.
Arbeitnehmer müssen im Asozialstaat durchschnittlich 98 Stunden pro Woche arbeiten, natürlich ohne Urlaub oder Pensionsanspruch. Im Krankheitsfall erfolgt selbstverständlich sofort die Kündigung. Den Erfindern des Asozialstaates ist klar, dass dadurch der freie Wille des Menschen am besten gewährleistet ist: Man kann entweder vierzehn Stunden am Tag arbeiten oder verhungern.

Steuerpolitik

Das Ziel der Steuerpolitik des Asozialstaates ist es, die natürliche Ungleichheit zwischen Arm und Reich zu erhalten, weil dies laut der Elite das Beste für alle ist. Zu diesem Zwecke wurde auch ein sogenannte Flat Tax eingeführt, die dafür sorgt, dass jegliche Steuern die Unternehmen betreffen, eher niedrig sind.
Die Vermögenssteuer sowie die Erbschafts- und Schenkungssteuer wurden gänzlich abgeschafft, weil es jedem vernünftigen Menschen einleuchten müsste, dass es ehrenwerter, tüchtiger und überhaupt besser ist, Geld zu erben oder geschenkt zu bekommen, als dafür zu arbeiten. Derzeit wird darüber diskutiert, ob man die Steuersätze für die unteren Einkommen nicht anheben sollte, da Arbeiter schließlich viel weniger für die Gesellschaft leisten als zum Beispiel Unternehmer.

Einwanderungspolitik

Natürlich muss man auch im Asozialstaat darauf gefasst sein, dass ein paar ausländischen "Primaten", sich die Frechheit herausnehmen, zuwandern zu wollen. Dem kann man jedoch vorbeugen: Zunächst einmal stellt schon der Asozialstaat an sich eine Abschreckung für Zuwanderer dar, und des weiteren darf eine rassistische Einwanderungspolitik natürlich nicht fehlen.
In Bezug auf die Asylpolitik berücksichtigten die Erfinder des Asozialstaates das Problem der wachsenden Weltbevölkerung. Deshalb werden im Asozialstaat gestellte Asylanträge zu 95% ungeprüft abgelehnt und die Asylwerber werden in ihr Heimatland abgeschoben, damit sie dort verfolgt und getötet werden, wodurch die Weltbevölkerung reduziert wird.
Diejenigen Asylwerber, deren Anträge nicht abgelehnt wurden, erhalten keine Arbeitserlaubnis, weil doch jeder weiß, dass die eh nur faul zu hause rumliegen, ihre Frauen schlagen, ihre Töchter erniedrigen und fremdes Kapital stehlen würde. Diese These wird dadurch belegt, dass alle Asylanten ihren Lebensunterhalt illegal verdienen, dies könnte aber vielleicht auch daran liegen, dass Sozialhilfen im Asozialstaat praktisch nicht vorhanden sind.

Sobald sie dabei erwischt werden, werden sie sofort in ihr Heimatland abgeschoben, wodurch die Weltbevölkerung weiter reduziert wird.(vgl. oben)
Zuwanderer, die keine Asylwerber sind, werden nur ins Land gelassen, wenn sie vermögend sind. Sie haben künftig am Arbeitsmarkt keine Chancen und werden als Menschen zweiter Klasse behandelt.
Es ist darauf zu achten, dass die Einsatzkräfte der Exekutive allesamt rassistisch sind und gerne Menschen mit dunkler Hautfarbe misshandeln, demütigen oder ermorden, wofür sie selbstverständlich mit keiner Strafe zu rechnen haben.

Geschlechterpolitik

Da Männer und Frauen von Natur aus ungleich sind, werden sie im Asozialstaat auch ungleich behandelt. Offiziell sind sie zwar gleichgestellt, allerdings steht es den Unternehmen frei, Männer und Frauen ungleich zu bezahlen. Zudem gibt es keine Kinderbetreuungseinrichtungen, die länger als von acht bis zwölf Uhr offen haben, weshalb notwendigerweise ein Elternteil nur Teilzeit arbeiten kann. Welcher dies tut, ist die freie Entscheidung der beiden Erwachsenen, die allerdings vermutlich so ausfällt, dass die Person mit dem geringeren Einkommen zu Hause bei den Kindern bleibt. Die Tatsache, dass im Asozialstaat Männer als wertvoller und begabter als Frauen gelten und daher oft auch die besseren Jobs bekommen, hat darauf natürlich überhaupt keinen Einfluss, ebensowenig wie die im Asozialstaat weit verbreiteten Klischees über die unterschiedlichen Fähigkeiten von Männern und Frauen.
Zudem sind Pornographie und Prostitution im Asozialstaat mehr als erwünscht und werden nicht als demütigend oder frauenfeindlich angesehen. (Sie tun es ja freiwillig und könnten genauso gut einen anderen Job bekommen)

Bildungs- und Gesundheitssystem

Das Bildungssystem des Asozialstaates setzt es sich zum Ziel, nur Kindern aus besser gestellten Familien den Zugang zu Bildung zu ermöglichen, weil die einfach von Anfang an aus intelligenter, begabter, kurz, besser sind. Dies ist aber keinesfalls eine Form von Sozialrassismus, sondern nur ein Art einer vollkommen natürlichen Selektion. So schaffen es die "falschen Kinder" keinesfalls in einen höher gestellten Beruf. Und wie überall gilt auch bei dieser Selektion, je früher desto besser! Am besten schon im Kindergarten statt wie bisher mit zehn Jahren und später mit möglichst hohen Studiengebühren.
Im Asozialstaat gibt es keine staatliche Krankenversicherung. Das ist ein weiterer, "lobenswerter" Versuch, die Anzahl der Armen zu reduzieren. Denn im Krankheitsfall - verrecken sie einfach.

Entwicklungspolitik

Die Entwicklungspolitik des Asozialstaates geht davon aus, dass man den Entwicklungsländern am besten hilft, indem man sie ausbeutet. Deshalb verlegen Firmen aus dem Asozialstaat ihre Produktionsstätten in Niedriglohnländer, weil sie ihre Arbeitskräfte dort noch schlechter behandeln dürfen als daheim. In letzter Zeit ist diese Methode jedoch nicht mehr so beliebt, da vielen Unternehmern die Sozialstandards in Entwicklungsländern verglichen mit ihrem Heimatland zu hoch waren.

Umweltpolitik

So etwas wie verbindliche Umweltstandards gibt es im Asozialstaat natürlich nicht. Jedes Unternehmen darf das Grundwasser sowie die Luft verschmutzen, Tierversuche durchführen und seinen Mitarbeitern irreparable Schäden zufügen, ohne dafür verklagt werden zu können. In Bezug auf die Energiegewinnung erfreuen sich fossile Energieträger sowie Atomkraft großer Beliebtheit.

Bisherige Erfolge

Das Konzept des Asozialstaates wurde noch nie zur Gänze getestet, allerdings sind in mehreren Ländern Elemente des Asozialstaates zu finden (z.B. in Deutschland, Österreich, den USA).