Arztpraxis

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Legale Drogen.

Eine Arztpraxis (plattdeutsch: mange penge i rummet) ist der Arbeitsraum eines niedergelassenen und praktizierenden Arztes, in dem er Patienten empfängt, berät, untersucht, vergewaltigt, filmt und therapiert. Sie ist funktional gesehen auch ein Wirtschaftsbetrieb der Mafia.

Arten von Arztpraxen

Privatärztliche Praxis

Arzthelferin, nur für Privatpatienten!

Eine privatärztliche Praxis ist ein Ort der Entspannung, hier kann der Patient kommen und gehen wann er will, die Wartezeit wird mit hübschen Arzthelferinnen aus Thailand und Catering verschönert. Das Ambiente ist hochwertig und einem 5-Sterne-Hotel angeglichen. All inclusive, der Besuch wird dem Patient mit einem netten Medikamentencocktail seiner Wahl versüßt.
Nach einer kurzen Wartezeit erfolgt dann die Behandlung im so genannten Sprechzimmer, in dem der Patient über seine Beschwerden spricht, die er hauptsächlich erfunden hat. Die erfundenen Erkrankungen werden von dem Arzt selbstverständlich bestätigt und durch moderne Technik gefälscht. Dass diese Apparaturen nur angemalte Kartons sind, ist nicht von Bedeutung, hier gilt der Grundsatz:

Die Technik und das liebe Vieh.

Da Privatpatienten grundsätzlich ängstlich sind, erfolgt jegliche Behandlung in Vollnarkose. Die Vollnarkose hat den Vorteil, dass die Ärzte die Brieftasche oder andere Körperöffnungen durchsuchen können. Auch interessante Filmaufnahmen in jeglicher Stellung werden zu Anamnese herangezogen. Nach erfolgreicher Untersuchung erfolgt die Besprechung der Medikation. Hier kann der Privatpatient die Medikamente selber aussuchen, wobei Medikamente aus der Homöopathie am liebsten verschrieben werden. Da Nebenwirkungen oder eine Heilung nicht vorkommen, ist hier der wirtschaftliche Nutzen einer solchen Praxis sehr hoch.

Kassenärztliche Praxis

Eine kassenärztliche Praxis ist ein Ort der AOK. Zwingend erforderlich ist eine telefonische Anmeldung, hierbei überprüft der Arzt ob freie Plätze durch Tod, Verschleppung oder Schwangerschaftsabbruch vorhanden sind. Nach erfolgreicher Terminvereinbarung muss eine Eintrittsgebühr bezahlt werden, die nach Körpergewicht, Geschlecht und Nationalität berechnet wird. Das Ambiente ist wie in einem Hinterzimmer und einem 0-Sterne-Hotel ähnlich.

Die Wartezeit wird mit 102,8 anderen Kassenpatienten in einem kleinen Raum ohne Fenster und mit Zeitungen vom letzten Jahr überstanden. Nachdem die fette Qualle vom Tresen den Namen aufgerufen hat und der Kassenpatient seine Spinnweben vom Kopf entfernt hat, geht es endlich zum Arzt.

Im so genannten Ordinationszimmer hat der Kassenpatient drei Minuten Zeit sein Anliegen darzustellen, dabei tippt der Arzt das Krankheitsbild in seinen Abrechnungscomputer. Diese technische Apparatur zeigt, welche Erkrankung vorliegen könnte und das billigste Medikament aus Afrika. Nachfragen sind unerwünscht und werden im nächsten Quartal beantwortet. Eingriffe werden grundsätzlich ohne Narkose durchgeführt, wobei Schmerzschreie live ins Wartezimmer übertragen werden. Da hier die AOK den Arzt durch die sogenannte Fallpauschale entlohnt, können nur Kassenpatienten abgerechnet werden, die im Quartal verstorben sind, deshalb ist mit einer kassenärztlichen Praxis nicht viel Geld zu machen.

Gemeinschaftspraxis

Gebräuchlicher Abrechnungscomputer.

Eine Gemeinschaftspraxis ist eine Niederlassung einer Swingergemeinschaft. Als Swingergemeinschaft bezeichnet man eine Kooperationsform von Quacksalbern, Rechtsanwälten und Abdeckereien. Eine Anmeldung erfolgt über eine Hotline, die 24 Stunden im Jahr zu erreichen ist. Bei der ersten telefonischen Kontaktaufnahme wird ein so genanntes Screening durchgeführt. Dabei muss sich der Patient nackt vor einen Spiegel stellen, masturbieren und ins Telefon schreien. Ist das Screening beendet, wird der Patient nach Geschlecht, Geschlechtsgröße, sexuellen Vorlieben, Rasse und Bankenzugehörigkeit in die jeweilige Fachrichtung eingeschrieben.