Apocalypse Now

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Filmdaten
Apocalypse-now-cover.jpg

Apocalypse Now
Deutscher Titel: Vietnamesische Sehnswürdigkeiten
Original Titel: Apocalypse Now
Genre: Reisebericht
Produktionsland: USA
Kritik: Oskar-Gewinner
Zielgruppe: ab 12 Jahren
Hauptdarsteller:
  • Martin Sheen
  • Francis Ford Coppola
  • LtCol. Kilgore

Unter diesem Titel drehte Francis Ford Coppola im Dezember des Jahr 1974 einen Reisebericht von Vietnam. Der Titel wurde so gewählt, weil er sonst in den USA keine Zuschauer gefunden hätte.

Als Reiseführer der Flussfahrt wurde aus Hollywood extra Martin Sheen eingeflogen, der schon früher das Land bereist hatte.

Start der Reise

Die Reise startet im malerischen Saigon. Dort werden den Reisenden verschiedene einheimische Bräuche gezeigt:

  • das Fahren mit dreirädrigen Fahrrädern.
  • das Sprechen einer unverständlichen Sprache und das auch noch sehr schnell.
  • wo man am besten amerikanische Drinks bekommen kann.
  • wie man am besten einen Klub voller GIs sprengt.

1.Tag

Man begibt sich in Gruppen zu 8 Mann in bereitstehende Hubschrauber und wird zu einem idyllisch gelegenen Feriencamp am Ufer eines Flusses geflogen. Dort werden dem Reisenden verschiedene Sportarten angeboten, wie Bombenwellenreiten oder Hubschrauberwasserski. Für das geistige Wohl ist auch gesorgt, den werten Gästen werden ausgesuchte Stücke von The Doors oder anderen aktuell bekannten Musikern vorgespielt.
Ansonsten ist das Lagerleben recht rustikal gehalten, so hat man bei den Duschen zum Beispiel gänzlich auf die normal übliche Verkleidung der Duschzellen verzichtet womöglich sogar auf das Wasser.

2.Tag

Nun beginnt eine Schiffsreise, die die Reisenden quer durch Vietnam bis an die kambodschanische Grenze bringen wird. Das Reisegefährt ist ein fast neues Kanonenboot in modischem mausgrau. Verköstigt werden unsere Reisenden von der sehr individuellen Menüauswahl von Y-Tours, die auf dem Gebiet der Gruppenreisen führend sind.
An diesem Tag auf dem Programm stehen Entspannungsübungen, Meditation, Feng Shui Kurse und Methoden zur Bewusstseinserweiterung. Aufgelockert wird das Ganze durch den Besuch bei einem fahrenden Händler, bei dem dann mit allen Mitteln gefeilscht werden kann.

3.Tag

Befehlshaber des Bataillons, Kilgore, kurz bevor er sein Surfbrett holt

An diesem Tag lernt der geschätze Reisende die Beerdigungssitten des Landes kennen:

  1. Die zu sterben Willigen schmeissen mit Steinen nach der Luftpolizei
  2. Die Luftpolizei verteilt an die ganze Dorfbevölkerung großzügig bleihaltige Bonbons
  3. Anschließend landen dann die Totenbeschauer und geben jedem der Toten eine Spielkarte aus einem Skatblatt
  4. Am Ende werden die Toten zusammen mit all ihren Habseligkeiten mit viel Napalm verbrannt.

4.Tag

An Ende dieses Tages wird ein tiefergelegtes recht unorganisiertes Vergnügungszentrum besucht. Hier wird den Reisenden eine mitreizenden, extravagante Bühnenschau mit Einlagen zur internationalen Verständigung und deren Abwehr gezeigt. Untermalt wird das Ganze durch das Abfeuern von Mörsergranaten, dem Tackern von Maschinengewehren und Artilleriebeschuß. Die Lichteffekte sind eher dürftig, bestehen sie doch im Großen und Ganzen aus einer Lichterkette und dem gelegentlichen Abfeuern von Leuchtspurmunition und Blendgranaten.

5.Tag

Tag 5 dient der Besichtigung historischer Baudenkmäler. Zur Betrachtung kommt eine sehr schöne Brücke aus der frühen Zerfetzzeit. Sie zeichnet sich durch beinahe Unbegehbarkeit und definitive Nichtbefahrbarkeit aus.
Leider ist das bestaunte Objekt noch während der Dreharbeiten in sich zusammengefallen.

6.Tag

An diesem Tag besuchen die Reisenden einen landwirtschaftlichen Großbetrieb, der von Franzosé geleitet wird. Auf den weiten Feldern und in den Stallungen werden den Interessierten Zuhörern landestypische Produkte der Region, ihre Züchtung und ihre Verwendung gezeigt. Anschließend lädt der Gutsbesitzer die Reisenden zu einem politischen Diskussionsabend ein, der bei den Gästen auch reichlich Anklang findet.

7.Tag

Hübsches Feuerwerk
der Herrscher bei seinem täglichen Rundgang

Man ist am Ende der Schiffsreise angekommen. Heute lernt der Reisende einen der bedeutenden Kleinherrscher des Nachbarlandes kennen. Er zeigt den Reisenden die folkloristischen Bräuche seiner Region und lässt sie auch direkt daran teilhaben. Leider stirbt der Herrscher durch einen unglücklichen Unfall. Bei der nun folgenden Suche nach einem neuen Herrscher wird aus merkwürdigen Gründen der Reiseleiter als Kandidat vorgeschlagen und, obwohl er ablehnt, gibt es am Ende der Reise noch ein hübsches Feuerwerk.

Abschlussbemerkung

Belobigung

Dieser Reisebericht wurde als erster Film dieser Art überhaupt mit Oskars ausgezeichnet und war auch bei den Verleihungen der Golden Globes sehr erfolgreich. Nach ihm hatte nur der Film Reisen durch Mittelerder einen ähnlichen Erfolg.

Kritik

Manche fragen sich nach der Betrachtung des Filmes, ob es wirklich notwendig gewesen ist, genau zu der besagten Zeit Vietnam besucht zu haben. Aber diese werden schnell mundtot gemacht, hat der Film doch zu einem verstärkten Andrang bei den auf solche Reisen spezialisierten Unternehmen geführt. Der größte Anbieter weltweit ist Mc Usarmy Travel , in Deutschland heißt der Reiseveranstalter Y-Tours

Zitate

  • "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen", LtCol. Kilgore