Antiamerikanismus

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Antiamerikanismus, der: dumpf-unterschwelliges Persönlichkeitsmerkmal vieler fortschrittlicher Deutscher.

Erlärungsversuch

Es ist Im politischen Leben genauso verbreitet gegen die USA zu sein, wie in allen anderen Lebenslagen gegen den FC Bayern. Auf Befragen sind die Meisten dagegen (FC Bayern, USA), was aber der Popularität irgendwie dennoch keinen Abbruch tut. Denn am Ende liegen sie doch meist ganz vorn (FC Bayern, USA), und klammheimlich fühlen sich die meisten doch bisschen stolz, dass es wenigstens Einen gibt, der international die Fresse aufreißen kann.

Männlicher und weiblicher Antiamerikanismus

In leicht verengter Sicht (und daher besonders beliebt in Antifa-Kreisen) steht Antiamerikanismus für jegliche Kritik an den USA bzw. an vom Laien mit USA identifizierten Phänomenen. So artet ein harmloser Disput unter Jung-Müttern über die Vor- und Nachteile der Mc-Donald-Esskultur gerne in ein allgemeines antiamerikanisches Beschimpfungsritual aus, bei dem dann der CIA, Bill Gates (und in einem Aufwasch direkt auch IKEA und Edmund Stoiber) ihr wohlverdientes Fett wegbekommen (gegenseitiges Schulterklopfen und "joa Susi, da häsch dodaal räscht du , kannsch mer vielleicht ä Dampong leihe?" incl.). Eine Diskussion unter Jungvätern über den selben Gegenstand könnte, zwecks Vermeidung von Fressehauen, zu dem Kompromiss führen das den FC Bayern nur keiner leiden kann weil die Bundesliga immer mehr amerikanisiert wird und man jetzt erst mal zu MC Donalds geht (Aber bloß den Schnallen nichts sagen).

Antiamerikanismus und seine Bedeutung für den Amerikaner

Gern paart sich Antiamerikanismus mit einem gesunden Hang zu Verschwörungstheorien. Seien es nun eine weltweite e-Mail-Überwachung, das Sichten antennenbestückter Schwarzer Vans, Kondensstreifen am Himmel oder was auch immer: Schuld ist stets der Amerikaner (was die Amerikaner auch wissen, was aber für einen aufgeklärten und gutmenschigen Bürger ja gar kein Argument ist: „Das kann man so pauschal ja gar nicht nachprüfen. Dummer Kommentar!“) Seitens der USA wird diese kindische, weil völlig harm- und wirkungslose Form der Gegnerschaft, nicht einmal belächelt, sondern in Massen sogar unterstützt. Durch dieses geschickte Vorgehen schafft es das Groß-Bruder-Land nämlich, seinen wirklich subversiven und zerstörerischen Müll mehr oder weniger unbemerkt, dafür aber flächendeckend über die ganze Welt zu verteilen: Wrestling, Hollywood-Supermüll (siehe z. B. Top Gun, Independance Day), Afghanistan-Koalition etc..

Bekannte-, weniger bekannte- und unbekannte Antiamerikaner

Der bedeutendste Anti-Amerikaner in der Geschichte war Christoph Kolumbus, weil er a) der erste war, der nach Amerika Schiffen ging, b) Kuba entdeckte, c) bis zu seinem Tod Amerika als "Wahnidee unzivilisierter West-Inder" bezeichnete, d) den Amis die geheime Pommes-Formel klaute, e) Fort Knox ausgeräumt hat, f) nur auf Spanisch stand und g) mit der Santa Maria zusammen gekommen ist.

Der zweigrößte Anti-Amerikaner in der Geschichte ist der Amerikaner Oswald Mungo, der herausgefunden hat, dass die Amis einfach nur "Gips in der Birne" haben. "Die Amis", so hat er mir erst neulich gesagt, "leben mit ihrem Dollar doch nur noch auf unsere Kosten. Dabei ist Europa die neue Weltmacht und der Euro die Weltwährung". Was er auch zu berichten weiß: "Die Amis fressen die ganze Energie auf der Erde", und: "Wir müssten die alle einmal besetzen".

Es sind aber auch eine Menge anderer Anti-Amerikaner und Anti-Anti-Amerikaner bekannt, sowie Leute, die gegen Anti-Anti-Amerikaner sind. Manche davon nennen sich dann Anti-Deutsche, wo bei es da auch schon wieder Anti-Antis gibt. Das alles ist ziemlich verwirrend, aber eines ist klar: An so einem Schlammassel können eigentlich nur Amerikaner schuld sein (und besonders Bush, die Weichbirne).

Antiamerikanismus leicht gemacht

Wenn man Amerikaner ärgern will, muss man nur paar Dollar nach Havanna spenden. Oder einmal einfach keinen Burger essen. Ansonsten hilft es auch, Amerikanern zu erzählen, dass die Freiheitsstatue keine Jungfrau mehr ist oder zu behaupten, dass der einzige, genuine amerikanische Beitrag zur Weltkultur, Negermusik ist. Gegenüber den US of A als ehemals deutsche Kolonie sollte gerade Deutschland, auch in Bezug auf unsere Vergangenheit, allerdings noch viel antiamerikanischer sein. Oder zumindest mehr Negermusik hören.

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