Spiegelwelten:Animalien

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Vereinigtes Königreich Animalien
Vereinigtes Königreich Animalien
Wahlspruch: "Die Kuh macht muh."
Kontinent Sibirska
Amtssprache Englisch, Deutsch, Russisch, Französisch und 763.000 weitere Sprachen und Mundarten.
Hauptstadt Jumjira
Staatsform absolute Monarchie
Staatsoberhaupt und Regierungschef König Lepold IV.
Pressedienst Die Tierpresse
Fläche 250.903,25 km²
Einwohnerzahl ca. 17.897.540.980 (es wurden jedoch noch nicht alle Insekten, Kriechtiere und Käfer mitgezählt)
Währung 1 Animalischer Goldpfund = 100 Animalische Silberkronen
Nationalhymne Gott beschütze den König, stellvertretend auch Old McDonald has a farm
Spiegelwelt
Vereinigtes Königreich Animalien
SWMap Animalien.png

Animalien, oftmals auch Animalia, ist ein bereits seit hunderten Jahren existierender Staat in der Spiegelwelt. Genauer gesagt, liegt er auf dem Kontinent Sibirska. Im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern sind es nicht die Menschen, sondern Tiere, die die Gebiete bevölkern. Das besondere an der Bevölkerung ist jedoch die Tatsache, dass es sich dennoch um humanoide Wesen handelt.

Geografie und Klima

Animalia Map.PNG

Der monarchistische Staat Animalia besteht im Grunde genommen aus den vier Inseln nordöstlich vom Ackermannsstaat Russland. Südwestlich befindet sich ebenfalls eine Insel, die jedoch den Staat Ruplackisch Russland bildet. Die anliegenden Meere sind zum einen der Atlantische Ozean im Norden und zum anderen die Gambische Meeresenge im Osten. Die Landschaft selbst wird von verschiedenen Temperaturen und Umgebungen geprägt. Diese sind von Insel zu Insel verschieden. Neben der zentralen Insel Shireham gehören auch die Inseln Mardan, Charkov und Goldtal zum Staate Animaliens. Diese wiederum werden in weitere kleinere Provinzen unterteilt. Um unter anderem Handelsrouten zu ermöglichen, verbinden riesige Brücken die einzelnen Inseln.

Shireham

Diese Insel hat nicht zuletzt wegen ihrer zentralen Position eine bedeutende Rolle. Historisch und auf der Kulturebene ist sie aus dem Grund wichtig, da genau hier die Entscheidung getroffen wurde, das Land zu einem Königreich zu vereinen. Die Wirtschaft ist in Shireham insofern wichtig, da die gebauten Brücken hierher führen. Man gelangt somit nur über die Zentralinsel zu den anderen Inseln. Seit ca. 270 Jahren hat sie auch die größte Bedeutung in der politischen Strukturierung, da die sich hier befindende Stadt Jumjira zur Hauptstadt des Staates ernannt wurde. Auf Shireham herrscht überwiegend feuchtgemäßigtes Klima.

Mardan

Mardan ist die östliche und größte Insel Animaliens. Hier kam es bislang zu den meisten Auseinandersetzungen. Der Hauptgrund ist hier die starkgespaltene Kultur und damit zusammenhängende Religion. Weswegen die Insel inoffiziell in zwei Regionen unterteilt wird: im Norden Mardan und im Süden Uruga. Auf Grund der Tatsache, dass die Insel größer ist als die drei anderen, herrscht hier ein vielseitiges Klima, teils Savannen-, Steppen- aber überwiegend Wüstenklima. Die Bevölkerung gilt als primitiv, da sie nicht so fortschrittlich ist, wie es beim restlichen Teil Animaliens der Fall ist.

Goldtal

Wie auch auf Shireham herrscht hier im Großen und Ganzen gemäßigtes Klima. Goldtal befindet sich am nördlichsten und da die dortige Verbindungsbrücke stark beschädigt ist, werden Schiffe oftmals als Verkehrsmittel bevorzugt. Dennoch gelten die Bewohner als sehr fortschrittlich, obwohl sich die Entwicklung kaum von den Inseln Shireham und Charkov unterscheidet.

Charkov

Charkov ist die westlichste Insel. Sie gilt als der kälteste und somit einer der härtesten Orte Animalias. Hier herrschen feuchtkontinentales, Tundren- und auch Eisklima. Die Bewohner selbst sind jedoch bereits bestens den Bedingungen angepasst und sind im ganzen Land für ihre Widerstandsfähigkeit bekannt. In Charkow ist die kleinste Kulturenvielfalt vertreten, weshalb es selten zu Konflikten kam.

Geschichte

Ursprungstheorien

Es gibt viele Schriften und weitere Quellen, die das seit hunderten Jahren existierende Königreich belegen. Aber selbst die Einwohner können sich nicht erklären, wie die ersten Ihresgleichen entstanden sind. Wissenschaftliche Fakten konnten bislang nur die älteste mögliche Existenz feststellen. Zur Entstehung des Volkes gibt es jedoch nur Ansammlungen von Spekulationen, die zur Folge hatten, dass etliche Glaubensrichtungen entstanden und die gemeinsame Kultur und das Volk selbst spalteten.

Verwaltungskonflikte

Die kulturelle Spaltung führte bereits früh zu Grenzen im Inland. Konflikte waren unvermeidlich. Egal ob es um den Glauben, um Land oder um andersrassige Mittierbewohner ging. In den einzelnen Gruppierungen erklärten sich Persönlichkeiten selbst zu Herrschern und führten dann Raubzüge oder gar ethnische Säuberungen gegen andere. Nach jahrelangem Blutvergießen hatten die meisten Einwohner denselben Wunsch: das Gefühl der Einigkeit. Die Vereinigung ganz Animaliens. Die weisesten und ältesten Bewohner beriefen eine Versammlung, unabhängig der Rasse, durfte hier über die Zukunft Animalias mitdiskutiert werden. Man kam zum Entschluss, einen gemeinsamen Anführer zu bestimmen, dieser solle als König über alle Regionen herrschen. Trotz dieser fortschrittlichen Lösung waren die Probleme nicht beseitigt. Die Herzöge und Grafen ihrer Ländereien beanspruchten alle das Privileg, der erste Führer ganz Animaliens zu werden. Somit kam es erneut zu vielen Kriegen.

Entstehung des Königreichs

Die Streitfrage um die Krone wurde mit der Zeit geklärt, da der Graf von Heiningen, einer Provinz im Goldtal, Willibald der Obszöne erfolgreich viele Schlachten bestreiten konnte. Er war ein Adler, gehörte zu einer angesehen Familie und obwohl er für seine skurrile Art und Weise bekannt war, hielt es nicht die Tatsache auf, dass er zum ersten König Animalias gekrönt wurde. Die Krönung wurde auf der zentralen Insel Shireham vollzogen, da auch dort der Ältestenrat stattfand. Anschließend erklärte Willibald seine Heimatprovinz zum Hauptsitz des gesamten Königreichs. Völliger Frieden wurde somit nicht erreicht, es gab dennoch Auseinandersetzungen. Dieselben Gründe, wie auch vor vielen Jahren. Zudem war Willibald kein ehrenvoller Herrscher, denn er hatte nicht immer ein offenes Ohr für die Bürger, die hohe Machtposition machte ihn größenwahnsinnig. Trotz etlichen Rebellionen blieb die Krone, dank der dominierenden Armee und Anhängerschaft, lange im Adelsgeschlecht Willibalds.

Ende der Herrschaft des ersten Adelsgeschlechts

Ein Nachkomme Willibalds, Heinrich II, musste sich, nachdem seine Familie jahrelang den Thron besetzte, geschlagen geben und seine Autorität somit aufgeben. Die Krone und das Königszepter wurden somit im Verlaufe der animalischen Geschichte ständig an ein anderes Familiengeschlecht abgegeben. Es wurde also permanent um die gesamte Macht gekämpft und es kam deshalb nur selten zum Frieden.

Die aktuelle Herrscherfamilie

Der König der Tiere: Leopold IV.

Doch seit bereits ungefähr 270 Jahren blieb das Herrschervorrecht in einer adligen Familie und das bis heute. Der momentane König, Leopold IV, ist ein Löwe. Sowohl seine verwandten Vorgänger, als auch er selbst gelten als sehr barmherzig. Die Politik Leopolds wird von den meisten im Volke bewundert.

Erster Kontakt zur Außenwelt

Im Verlaufe des Sozialistischen Krieges gelang es Wissenschaftlern aus fünf verschiedenen Staaten, mit Hilfe eines Teilchenbeschleunigers, nach Animalien zu gelangen, wodurch unmittelbar vor der Küste Charkovs ein Wurmloch entstand. Die riesige Geheimwaffe wurde auf Electronia in Wacken errichtet und die komplexe Fortbewegung sollte als strategischer Vorteil dienen. Aus Sicht der Alliierten waren die besetzten Inseln unbewohnt, jedoch wurde das Inland nicht erforscht, man stationierte einen Außenposten und besetzte lediglich die Küsten Goldtals, Shirehams und Charkovs. Sämtliche Fremdlinge vielen somit kaum bei den Einheimischen auf. Der König handelte nicht, da er blutige Konfrontationen vermeiden wollte und auch diplomatische Vorgänge erwiesen sich vorerst schwierig, da man nicht feststellen konnte, welche Sprache von den Fremden gesprochen wird. Am 02.03. 2011 erzwangen die Entdecker aus Electronia die geduldige Wartezeit Leopolds IV, indem sie erstmals mit der einheimischen Spezies zusammenstießen. Um mögliche Eskalationen zu vermeiden, machte sich der König umgehend auf den Weg um in den Kontakt zu treten. Glücklichweise kam es nicht zu einer Annexion und sämtliche electronische Truppen packten am 07. März ihre sieben Sachen, da die Mehrheit des Parlaments Electronias gegen die Annektierung stimmte.

Politik

Vor der Entstehung des Königreichs

Bevor es zur Gründung des Königreichs kam, bestand Animalien lediglich aus einem losen Staatenbund. Die einzelnen Regionen wurden absolut von Herrschern regiert. Im Grunde genommen fungierten die einzelnen Grafschaften und Herzogtümer als selbstständige Staaten. Die jeweiligen Anführer führten gegeneinander Kriege, verhandelten oder schlossen auch Bündnisse.

Vereinigung des Königreichs

Mit der Entstehung des Königreichs erhoffte man sich eine Einigkeit. Teilweise funktionierte dies auch. Dennoch löste es eine Kette von blutigen Konflikten um das Herrscherrecht aus. Durch die Krönung eines neuen Herrschers wurde oftmals die politische Struktur auf den Kopf gestellt, da der jeweilige Anführer meist seine Heimatstadt als Hauptstadt bevorzugt. Auch wenn der König im Grunde genommen selbst alles bestimmte, existierte neben ihm ein Adelsrat, der mit beraten soll. Die Mitglieder wurden jedoch vom König selbst gewählt.

Aktuelle Politik

König Leopold IV unterscheidet sich in vielerlei Arten und Weisen von seinen regierenden Vorgängern. Sein Ziel ist es das zu erreichen, woran bereits viele scheiterten; die Einigkeit der Rassen Animalias. Was das betrifft, ist er sehr erfolgreich, da er offen ist. Er baute die Beziehungen zu den verschiedenen Regionen auf, in denen er unter anderen Handelsrouten erschloss. Zudem will er dem Volk vermitteln, dass er seine Heimatinsel nicht bevorzuge, dies gelingt ihm unter anderem dank seiner Toleranz. Er genehmigt alle möglichen Glaubensansichten und Philosophien, was dazu geführt hat, dass er ihm Volke sehr populär wurde. Um die Bedürfnisse der anderen Gebiete besser zu erfüllen, stammen die Vertreter im Adelsrat aus allen Inseln. Die momentane Harmonie, zumindest in den meisten Gebieten, ermöglichte es endlich, Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen. Die rechte Hand Leopolds, ist zwar sehr bekannt, aber weniger beliebt. Lord Fenris, stammt aus dem berühmtesten Adelsgeschlecht der Wölfe. Er besitzt eine eigene Festung nördlich der Hauptstadt Jumjira. Er ist des Königs Berater, ist manchmal dessen Sprecher und im Falle eines Krieges übernimmt er die Rolle des höchsten Feldherrn. Weswegen er inoffiziell ebenfalls eine wichtige Führungspersönlichkeit ist.

Bevölkerung

Das Volk Animaliens besteht aus humanoiden Tieren. Wie auch Menschen beherrschen sie den aufrechten Gang und auch ihre Kommunikationsweise ist die selbige. Es ranken sich viele Mythen und Legenden über dieses faszinierende Volk. Die Animalier konnten sich selbst nie erklären, weshalb sie menschlich charakterisiert sind. Da geborene Fleischfresser gezwungen sind andere Bürger zu fressen bzw. essen, ist der Begriff Kannibalismus vollkommen unbekannt. Dennoch bedeutete ein friedliches Zusammenleben auch, dass man seinen Mitbürger nicht verschlingt, weshalb sich Löwen, Wölfe, Tiger und Co. Bemühen sich, vegetarisch zu ernähren. Komplett auf Fleisch zu verzichten, wird von niemandem erwartet, weshalb man das Fleisch von Verbrechern bevorzugt. In vielerlei Hinsicht ist der Fortschritt doch nicht so ausgereift wie im Rest der Welt. Das Leben in Animalia ist hochmittelalterlich. Im Norden Mardans wurde zwar das Schießpulver entdeckt, dennoch wird in der Regel mit dem Schwerte gekämpft.

Sprache

Ein weiteres Phänomen, ist die Tatsache, dass in Animalia jene Sprachen gesprochen werden, die auch bei Menschen vorzufinden sind. In Shireham ist unter anderem Englisch oder Spanisch stark verbreitet, auf Charkov Russisch und Polnisch. Arabisch ist vor allem im Norden Mardans verbreitet und zu guter Letzt sind Deutsch und Französisch auf Goldtal. Neben den stark verbreiteten Sprachen existieren noch etliche weitere.

Religion

Auch die Religion ist sehr vielseitig in Animalia. Sie ist wahrscheinlich der häufigste Auslöser langjähriger Konflikte. Es gibt sowohl viele monotheistische als auch polytheistische Religionen. Zudem ist die Zahl jener Bewohner, die an keine höhere Macht glauben, ebenfalls stark vertreten. Wie auch im Klima und der Sprache, unterscheidet sich auch die Glaubensrichtung von Insel zu Insel. Auf Shireham, Goldtal und auf Charkov ist überwiegend das sogenannte Kistentum vertreten. Von Region zu Region gibt es jedoch kistliche Spaltungen wie zum Beispiel die Charkov-orthodoxe Kirche. Während im Süden Mardans, die Region Uruga, größtenteils duzende uralte Stammesreligionen verbreitet sind, herrscht im Norden der Kusulam. Der stark zurückgegangene Polytheismus ist ebenfalls noch verbreitet. Zu ihnen gehört unter anderem der Muddismus.

Staatssymbolik

Aktuelles Staatswappen

Das Königreich Animalias besitzt ein eigenes Staatswappen und eine Staatsflagge. Diese Staatssymbole werden ihrem jeweiligen Herrscher angepasst. Sie entstanden mit der Gründung des ersten Königreichs, zuvor hatten die Gebiete ihre eigenen individuellen Symbole. Betrachtet man das Wappen, erkennt man oben rechts eine Krone. Dieses symbolisiert das Königreich, weshalb sie in der Regel nie durch ein anderes Zeichen ersetzt wurde, unabhängig vom jeweiligen Führer. Die Lilie links oben ist ein wichtiges Statussymbol des Kistentums, weshalb es mit der Krönung eines Nichtkisten durch ein anderes religiöses Zeichen ersetzt wurde. Das Gitterkreuz in der Mitte des Wappens steht für die gewünschte Einigkeit des gesamten Volkes. All diese Wappensymbole spiegeln sich auch in der Landesflagge wieder. Zusätzlich ist rechts auf der Flagge ein Tier zu sehen, dieses symbolisiert die jeweilige Gestalt des Königs. Während der Herrschaft des ersten Königs, Willibald dem Obszönen, war somit ein Adler abgebildet.

Militär

Zwar ist die Militärstreitmacht mittelalterlich, jedoch könnte sie es sehr wohl mit Armeen der restlichen Welt aufnehmen. Einerseits ist es die enorme Vielzahl an Soldaten. Der Überlebenskampf zwingt nämlich jeden in der Lage zu sein, um zu kämpfen. Andererseits ist es die Erfahrung. Jeder Animalier hat mindestens eine Schlacht miterlebt, da die gesamte Geschichte des Landes auf blutige Konflikte beruht.

Sport

In Animalien werden die verschiedensten Sportarten ausgeübt, diese unterscheiden sich ebenfalls von Kultur zu Kultur, aber ein Sport konnte sich auf allen Inseln durchsetzen. Es ist der Fußball, der so viele fasziniert. Da diese Aktivität jedoch im Vergleich zu anderen Sportarten relativ neu im Staat ist, genauer gesagt wird sie seit ca. 320 Jahren ausgeübt. Damals handelte es sich lediglich um ein vollkommen freizeitliches Vergnügen. Es wurde jedoch vor kurzen ein offizieller Fußballverband gegründet und ein Team aufgestellt.

Kontakt zur Außenwelt

Aus animalischer Sicht gab es einen gewichtigen Grund, weshalb es Jahrhunderte lang zu keiner Kontaktaufnahme mit dem Rest der Welt kam. Es waren die inländischen Kriege, Herrscher hatten somit nie die Möglichkeit gehabt Erkundungen voranzutreiben. Dies änderte sich aber mit der Politik Leopolds IV, da dieser die Probleme im eigenen Land halbwegs unter Kontrolle hat.
Die Uriguden, ein Stamm der Dunkeldeutschen, besiedelten zwar einst das Festland Sibirskas, dass sich südlich der Inseln Shireham und Mardan befand, jedoch galten die Uriguden als äußerst inkompetent und primitiv, dass sie nicht einmal Pfeile und Bögen kannten, geschweige denn in ein fremdes Land expandieren konnten. Das südwestlich befindende Russland war entweder mit sich selbst oder viel zu sehr mit anderen Ländern beschäftigt, zudem war es wirtschaftlich zu schwach.
Unter anderem zur Erleichterung der Kontaktaufnahme wurde am 8. März 2011 ein Nachrichtendienst gegründet.