Ameisofant

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Ameisofant
Ameisofant.jpg
Leise lesen, sonst läuft er weg!
Systematik
Klasse: Säugeinsekt
Unterklasse: extrem hohe Säugeinsekten
Unterordnung: Rüsselsaugkrabbler
Familie: Elefantameisen
Unterfamilie: afrikanische Wespenrüssler
Tribus: Landsäuger
Gattung: Tallienwespenartige Rüsselsäuger
Untergattung: dickhäutrige taillenwespenartige
Rüsselsäuger
Verbreitung: Gelände
Ernährung: Blattstücke und Ästchen aus dem Wald
Entdecker
(Gottfried Wilhelm Leibniz, 1792 auf dem Klo)

Obwohl es den Ameisofanten gibt es schon lange. Vor kurzem hat ein Wissenschaftlerteam aus Italienern und Brasilianern diese Art untersucht. Sie sind eine Mischung aus Ameise und Elefant und extrem scheu. Ob sie in der Natur entstanden sind oder durch Züchtung des Menschen ist unbekannt. In diesem Gebiet wird noch sehr viel geforscht.

Evolution/Entstehung

Der Ursprung und die frühe Entwicklung der Ameisofanten ist nach wie vor nicht vollständig geklärt. Wissenschaftler vermuten, dass ein Spermium eines Elefanten irgendwie eine Ameisenkönigin befruchten konnte. Aktuelle molekularbiologische Studien stützen die Annahme eines diphyletischen Ursprungs, also der Entwicklung der gesamten Gruppe aus zwei Stammformen. Die frühesten den Ameisofanten zugeordneten Funde (z. B. Gerontoformica cretacicaphantus) werden auf etwa 100 Millionen Jahre datiert, entstammen also der frühen Oberkreide (spätes Erdmittelalter). Über die Entwicklung der Ameisofanten in der frühen Erdneuzeit gibt es derzeit keine Erkenntnisse.

Rüssel der Ameisophanten

Der Rüssel ist ein Multifunktionsorgan, welches als Tast- und Greiforgan, zur Atmung und Geruchswahrnehmung sowie als Waffe bzw. Drohmittel und als Saug- und Druckpumpe beim Trinken dient. Zum Riechen wird er hoch in die Luft gehalten. An seiner Spitze befinden sich empfindliche Tasthaare, welche auch kleinste Unebenheiten wahrnehmen. Dadurch eignet sich der Rüssel auch zum Tasten. Auch bei der Kontaktaufnahme zu Artgenossen in der Herde wird der Rüssel eingesetzt. Gegenseitiges Umschlingen der Rüssel als Liebes- und Freundschaftszeichen und beim Spiel. Der Rüssel wird auch dazu benutzt, Gegenstände zu greifen, beispielsweise, um sie zum Mund zu bewegen. Ausgebildete Arbeitsameisofanten können in Zusammenarbeit Gegenstände von erheblichem Gewicht mit Hilfe des Rüssels manipulieren, heben und bewegen. Mit Hilfe des Rüssels kann ein Ameisofant auch Äste und Pflanzen aus bis zu zwei Meter Höhe erreichen. Der Rüssel kann ebenso als Schlagwaffe dienen, indem er beispielsweise eingerollt (ähnlich einem aufgewickelten Schlauch, zur Innenseite hin – Richtung Mund) und dann zum Schlag mit viel Kraft wieder gestreckt wird; auch seitliche Hiebe mit dem schwingenden Rüssel sind sehr kraftvoll. Damit kann er sich gegen seine Fressfeinde wehren.

Ernährung

Ihre Nahrung besteht vor allem aus Insekten (z. B. Raupen, Schmetterlingen, Fliegen) und anderen Wirbellosen Tieren (z. B. Spinnen, Quallen, etc). Daneben werden auch Ausscheidungen verschiedener Lausarten (Honigtau), Sekrete aus floralen und extrafloralen Nektarien, dazu Samen, Pollen, Früchte und verschiedene Pflanzenteile gefressen. Außerdem schnappen sie mit ihrem riesigen Rüssel abfallendes Laub was auch zum Bau des Nestes dient.

Aussterben

Leider ist diese seltene Tierart vom Aussterben bedroht. Der Grund ist nebst dem anthropogenen also Schuld durch den Mensch auch der, das Ameisofanten bei der Jagd oftmals kleine Steine verschlucken und diese bleiben im Rüssel stecken und somit erleiden die armen Ameisofanten einen schrecklichen Tod durch Ersticken. Fressfeinde hat der Ameisofant keine, er scheint wohl nicht zu schmecken.

Leben/Fortpflanzung

Ameisofanten leben wie ihre nahen Verwandten (Ameisen) in Kolonien. Bei der Nesterteilung kommen die frisch begatteten Königinnen nach der Hochzeitspaarung zu ihren Nestern zurück und versprühen ein bestimmtes Sekret, das einen Teil der Arbeiterinnen veranlasst, ihnen zu folgen. Dadurch entstehen in der Nähe des Ursprungsnests Tochternester (Soziotonie). Mehrere Ameisofantennester in näherer Umgebung deuten meist auf ein gemeinsames Ursprungsnest hin. Ein solches System bezeichnet man als Kolonie, sehr große Kolonien, als Superkolonie. Die Ameisofantenhügel unterscheiden sich lediglich von Ameisenhügel anhand der Grösse der Kanäle, da die Ameisofanten durch ihren Rüssel wesentlich mehr Platz benötigen.

Über die Fortpflanzung ist noch sehr wenig bekannt. Der Rüssel scheint dabei eine zentrale Rolle zu haben.