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Amateurfußball

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Ein gepflegter Amateurplatz

Amateurfußball ist ein Ableger der beliebten Ballsportart. Der Fußball, der immer wieder durch die Medien Einzug in unsere Wohnzimmer findet, wird hier auf eine andere Art und Weise gespielt. Im Gegensatz zum Profifußball ist dabei auch zu beachten, dass der Amateurfußball nicht so große Kreise zieht und auch nicht so stark in den Medien verbreitet wird. Dennoch erfreut auch er sich großer Beliebtheit.

Unterscheide zum Fußball

Endspiel in der Amateurliga. Die Tribünen bis zum Bersten gefüllt und jeder freien Zentimenter für Werbung ausgenutzt

Bleiben die Regeln weitestgehend die gleichen, sind im Amateurfußball, gerade für den gewieften Zuschauer, dennoch immer wieder Unterschiede zu erkennen. Angefangen mit der Tatsache, dass er nicht mit den Massen an Zuschauern gesegnet ist, die der Profisport mit sich bringt. Wenn sich auf dem Platz dennoch einige Zuschauer verirren, sind es meist alternde, ehemalige Stars, die dem Verein bereits in ihrer aktiven Laufbahn Unmengen an Alkohol weggesoffen haben und die auch nach dem Ende ihrer schillernden Karriere nicht von diesem Hobby ablassen können. Komplettiert werden diese Zuschauernunmengen durch Spielerfrauen, ehemalige Spielerfrauen, örtliche Suffköppe, Eltern die ihre Kinder bestrafen wollen, Funktionäre aber auch Schiedsrichter, die sich ab und an auch nur in der Rolle des Zuschauers befinden. Hat sich nicht wieder einer der Fans krankgemeldet oder bei besonders schlechtem Wetter, kommen aber auch die Vereine in den niedrigen Klassen auf stolze Zuschauerzahlen die im besten Fall im zweistelligen Bereich sind. Hinzukommt die Tatsache, dass sich der Amateurfußball meist am heiligen Sonntag abspielt. Ja, das war schon eine fantastische Idee.

Spielertpen

Im großen und kuriosen Teilnehmerfeld der Spieler lassen sich einige besondere Spielerarten feststellen.

Der Altstar

Ein Altstar, der um Haaresbreite den Kopf seines Mitspielers getroffen hätte, wäre der blöde Ball nicht im Weg gewesen.

Altstars sind die häufigste Spielertypen auf dem Platz. Hierbei ist aber zu beachten, dass der Begriff Star eher unangebracht ist. Spätestens nach dem ersten Ballkontakt des Spielers, wird auch dem versoffenstem Fan klar, dass der "Star" wenig bis gar nichts auf dem Spielfeld zu suchen hat. Allerdings setzt sich der Altstar immer wieder durch sein kämpferisches Wesen von manch anderem Spielertyp ab. Gerade in seinen immer wieder aufkommenden Heldengeschichten zeigt sich dieses immer wieder. Allerdings werden die Geschichten aber meist von ihm selbst verbreitet. Fakt ist aber, dass sich der Altstar, gerade in der dritten Halbzeit, als wichtiges und erfahrenes Mitglied der Mannschaft auzeichnet. Außerdem hat er meistens mal höherklassig gespielt.

Der ständig Besoffene

Noch eine klassisches Mitglied der Truppe ist der ständig Besoffene. Verständlich finden doch die Spiele Sonntagsmorgen statt und Samstag muss mal richtig Einer gemacht werden. Nachteil an der Geschichte ist dann für ihn, dass er meist mit der hohen Geschwindigkeit und dem Spiel generell nicht klar kommt. "Trainer, ich kann nicht mehr" ist bei ihm schon nach der ersten Minute des Aufwärmens ein beliebter Standardsatz.

Die (der) mit dem Bierbauch

Entwickelt sich diese Sorte meist aus dem vorher genannt (Auf Level 34), ist der mit dem Bierbauch gerade an seiner hohen Laufbereitschaft dem unbedingtem Siegeswillen und Einsatz zu erkennen. Der mit dem Bierbauch, zeichnet sich auch durch seine hohe Übersicht aus. Klar muss er sich doch auch im vollen Kopf allen Gefahren aussetzen und sich sicher nach Hause koordinieren. Außerdem kann er so, zumindest zum Teil, seine schwache Ausdauer und niedrige Geschwindigkeit kompensieren.

Der sportlich Ehrgeizige

Der sportliche Typ bildet eine seltene Ausnahme im Team. Manch einer denkt, er wäre die Christina Ronaldo unter dem Kreisligsakickern. Allerdings ist er da dem Trugschluss erlegen, dass er sich nur unter Säufern befindet, die das Spiel nur als Ausrede sehen, um sich auch Sonntags ordentlich voll laufen zu lassen.

Der Aggressive

"Achtung, Ball kommt."

Bolzer, Klopper und Schläger, verbindet der Schläger in einer Person. Er haut, beißt, kratzt oder schlägt selbst in den unnötigst Momenten und provoziert immer wider die Spieler der gegnerischen Mannschaft. Auch von den Fans macht er nicht halt, selbst wenn es die eigene Freundin ist, die er mit all seinen Überredungskünsten aufs Spielfeld gelockt hat, um sich sein miserables Gekicke live anzusehen, hat auch der Agressive die wahre Bedeutung des Spiels nicht verstanden.

Der Urlauber

Glänzt meist durch formidables Timing. Der fortgeschrittene Urlauber zeichnet sich dadurch aus, dass er entweder die komplette Vorbereitung verpasst oder die komplette Vorbereitung mit all ihren Hütchenläufen konsequent durchzieht, um sich dann pünktlich zum Saisonstart an den Strand zu knallen und seine verloren gegangene Plautze am Büffet im Sturm zurückzuerobern. Auch stark: Von Sonntag bis Sonntag wegfahren, um mit einer Woche Urlaub gleich zwei Spiele zu verpassen.

Der Verpeilte

Teilweise aufgrund des Alkoholkonsums steht der Verpeilte in Relation zu seinen Mitspielern ganz gut da. Er ist meist recht sportlich, geschickt am Ball oder einfach schnell. Sein Makel ist allerdings, dass er gerne mal Trainingseinheiten, manchmal auch Spiele, verpennt oder vergisst. Sowieso ist er meist nur Sonntags zum Spiel da und hat sonst die ganze Woche zu tun. Er verschläft auch gerne mal das Training - auch das um halb acht abends. Speziell glänzen kann er mit seinen Ausreden oder Absagen, die er immer wieder auf neue, kreative Art und Weise erfindet.

Der Trainer

Ganz wichtiger Bestandteil der Mannschaft ist der Trainer (Coach) der Truppe, der sich da auf ein schönes Schlamassel eingelassen hat. Der Trainer muss improvisieren können. Die Absagen, die ihm immer wieder kurz vor Trainings- oder Spielbeginn ins Haus flattern erfordern diese Fähigkeit . Ansonsten kann er sich umgucken, mit welcher Truppe er den Tabellenführer schlagen will. Er ist entweder sehr laut und impulsiv oder aber ganz leise und offensichtlich demoralisiert; meist ist er unzufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft, tut sich den Spaß aber dennoch Woche für Woche an.

Der Schiri

Fakt ist, egal wie es steht, der Schiri (Schiedsrichter) ist an allem schuld. Wenn das Wetter beschissen, der Platz scheiße oder der beste Spieler einer der beiden Mannschaft unpässlich ist, dann ist der Schiri für dieses Dilemma verantwortlich. Er st entweder sehr jung mit Aufstiegschancen oder ein ehemaliger Spieler, der nicht ohne den Fußball kann. Hierbei ist meist die Sorte mit dem Bierbauch wie geschaffen für den Job, die Pfeife in den Mund zu nehmen. Allerdings muss er in den niedrigen Klassen ein Spiel alleine leiten und hat nicht wie im Profifußball zwei bzw vier Helfer die ihm zur Seite stehen. Seine Linienrichter werden von den Vereinen gestellt( natürlich sind die unparteiisch). Der Schiri ist geraten, nicht mit dem Auto zum Spiel zu kommen. Denn der berühmte Spruch Schiri, ich weiß wo dein Auto steht ist nicht nur eine Floskel, sondern bittere Realität.

Trivia

  1. Wer laufen kann der kann auch Saufen ist einer der Werbeslogans des Amateurfußballs
  2. Eine besondere Form des Zuschauers ist die Spielerfrau. Sie trifft sich Samstagsabends mit Kolleginnen auf ein Gläschen Wein und landet Sonntags, aus welchen Gründen auch immer, auf dem Fußballplatz, wo sie keine Ahnung hat, was Abseits ist.