Alle meine Entchen

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche

Neben den beliebten Kinderliedern "Ein Männlein steht im Walde und auch in seiner Hose", "Zeigt her eure Geldtaschen, zeigt her eure Uhr" und "Osama, du hast zwei Türme gestohlen, gib sie wieder her" wird auch "Alle meine Entchen" oft von kleinen, vorpubertären Wirtschaftsgütern zum Spaß, als Zeitvertreib oder um die Geräusche zu überdecken, die entstehen, wenn Papa Mama, mal wieder seine von Alkohol getriebene Liebe in Form von "eine Links, eine Rechts" zeigt, gesungen.

Leider wird auch oft vergessen, welche grausame und tragische Geschichte sich hinter diesem harmlos klingenden Lied verbirgt.

Das Lied

Da nicht jeder einen IQ von 75 hat und sich daher Texte, die länger als 3 Sätze sind, nicht merken kann, konnte Dank des Internetzes eine genaue Rekonstruktion des Originaltextes zusammengestellt werden:

Alle meine Entchen
schwimmen auf dem See,
schwimmen auf dem See,
Köpfchen in das Wasser,
Schwänzchen in die Höh'.

Die weiteren Strophen lauten:

Alle meine Täubchen
gurren auf dem Dach,
gurren auf dem Dach,
fliegt eins in die Lüfte,
fliegen alle nach.
Alle meine Hühner
scharren in dem Stroh,
scharren in dem Stroh,
finden sie ein Körnchen,
sind sie alle froh.
Alle meine Gänschen
watscheln durch den Grund,
watscheln durch den Grund,
suchen in dem Tümpel,
werden kugelrund.

Erste Strophe übersetzt ins Berndeutsche:

Auui miini Äntelii
schwümme uufem See,
schwümme uufem See,
d Köpflii heis is Wasser,
d Schwänzli heis id Hööh.

Geschichte

Einige Hintergründe:

1945

Alle gefiederten Lebewesen, die fliegen konnten, wurden in so genannte Legebatterien gesteckt, bzw. auch als "Aufseierlegenkonzentrationslager"(AELKZ) bekannt. Schuld daran waren die so genannten Bodentruppen des Himmels, unter ihrem Anführer Hahnholf Gockler, bekam dieser Kult mehr und mehr Anhänger.

Schuld war die hohe Population an Hühnern, die zu blind waren, Körner zu finden. So wuchs der Unmut, und dies wurde von Gockler schamlos ausgenutzt. Er gab die Schuld den flugfähigen Lebewesen, die die Körner in einer geheimnisvollen Luftstadt vesteckt haben sollen, genannt "Luft-Hansa". In den langjährigen großen Hühnchen-Kriegen wurde viel Eiweiß vergossen. Nach langen und federrupfenden Kriegen konnten die allierten Streitkräfte der konfederierten Konfederation, bestehend aus den Enten, Gänsen und Tauben, endlich die Bodentruppen des Himmels niederschlagen.

Um weitere Kriege zu vermeiden, wurden die Hühner gezwungen, den Federvertrag zu unterschreiben, in dem u. a. vorgeschrieben wurde, nie das Fliegen zu versuchen oder andere Methoden anzuwenden, die den Luftraum gefährden könnten.

1965

Wurde zum ersten Mal der Versuch gestartet, ein Huhn zum Fliegen zu bringen. Da dies gegen die Federverträge von 1945 verstieß, wurde den Hühnern eine Warnung in Form eines gekochten Eis geschickt. Leider kam diese Botschaft nicht an, da die Boten einen Marderschaden hatten... keiner überlebte. Da die Hühner diese Drohung nie erhielten, wurde die Forschung fortgesetzt und sie erzielten erste Erfolge.

Die Konfederation der konfederierten FLUG-Union deutete die Missachtung ihrer Warnung als Verstoß der Federverträge und als Kriegserklärung. Die Generäle der FLUG-Union der Enten, Gänse und Tauben wollten nun eine Krisensitzung einberufen, und so kam es zu den Verhandlungen mit der BODEN-Union, den Hühnern.

Als die Hühner mit der Tatsache konfrontiert wurden, dass sie gegen den Federvertrag verstoßen und eine Warnung missachtet hätten, wiesen sie diese Beschuldigungen als gequirlte Hühnerkacke zurück.

So begann der kalte Teichkrieg. Es war wirklich kalt, da es gerade Winter war, und jedem die Eier abfroren, wodurch die Population stark zurückging.

1971

Während der kalten Teichkriege brach James T. Duckington mit seiner Kamera, Stift, Papier und eine Flasche Erpel-Wasser auf, um die Schrecken dieses Krieges genau zu dokumentieren. Er war auch derjenige, der das Lied Alle meine Entchen schrieb.

Die Entstehung

Originalauszüge aus Duckingtons Tagebuch:

"1. September 1971:

Liebes Tagebuch,

ich bin nun mit der DUCK-Einheit unterwegs. Dies ist eine Spezialeinheit bestehend aus einer Ente names Ronald Duck, einer Gans namens Gans, einer Taube namens Kackt van Statuen und einem ehemaligen Spion, ein Huhn namens Cock two Egg.

Wir sind nur eine Aufklärungseinheit, um die Umgebung für den großen EGG-DAY auszukundschaften, einer Operation, der die Hühner endgültig zurückschlagen sollte. Doch leider war unsere Mission ein Fehlschlag, da irgendjemand ein Loch mit seiner zersetzenden Scheiße in unser Boot gemacht. Verdammte Tauben, kaum sehen sie eine Statue, verfallen sie einem Rausch......."

Dieser Vorfall sollte den Verlauf der Geschichte ändern. Da die DUCK-Einheit nicht weiter kam, wurde einfach angenommen, die Umgebung wäre sicher. Leider war das ein schwerer Fehler.

"10. September 1971, Operation EGG-DAY:

Es ist faszinierend. Auch wenn in einem Krieg viele Federn lassen müssen, wenn man so viele Enten, Gänse und Tauben, Seite an Seite sieht, die gemeinsam planen, kämpfen, sich gegen einen so großen Feind zusammenschließen.......es ist einfach ein wunderbarer Anblick.

Dies ist der letzte Angriff. Geplant ist, dass die Enten mit einem Luftangriff die Hühner überraschen, die Gänse dann vom Tümpel aus die restlichen Hühner in die Stadt treiben, wo dann die Tauben auf sie warten.

Es war alles genau geplant... alles... hätte doch unser Boot kein Loch bekommen und wir hätten die Umgebung genauer durchsucht...

Die Operation war ein voller Fehlschlag.

Als die Enten mit ihrem Angriff beginnen wollten, wurden sie nicht angegriffen. Vielleicht hatten wir einfach Glück, dachte ich, doch es kam anders. Der Anblick, der sich uns bot, war grauenhaft: Tausende Hühner lagen tot auf einem Feld, Hunderte waren in kleinen Käfigen eingesperrt. Sie suchten im Stroh nach Futter, alle komplett abgemagert... so etwas wünscht man nicht mal seinem schlimmsten Feind...

Als die Enten losflogen, um den Gänsen und Tauben Bericht zu erstatten, wurden sie von hinten überrascht. Zu Tausenden wurden sie einfach vom Himmel geholt. Überall flogen Federn herum, überall krachte es. Es war so... so... überall regnete es Enten... tote Enten... anscheinend hatten seltsame Wesen auf zwei Beinen unseren Krieg ausgenutzt, sie zielten mit großen grauen Rohren auf uns und PENG!, eine Ente fiel zu Boden. Bald war der Teich gefüllt mit Enten, Enten, die verwundet versuchten, dem grausamen Wassertod zu entrinnen, Enten, die kopfüber ins Wasser fielen und sich nicht mehr bewegten... mit dem Schwanz in der Höhe...

Als die Gänse sahen, was passierte, wollten sie umkehren, doch sie wurden in einen Hinterhalt gelockt. Diese Monster warteten schon im Tümpel auf die Gänse. Sie wurden einer nach dem anderen gepackt und ihnen wurde ein großes langes Rohr in den Rachen gesteckt... ihnen wurde irgendetwas in den Bauch gefüllt... es war als würden sie gefüllt... sobald sie rund wie eine Kugel waren, wurden sie gefedert und bei lebendigen Leib verbrannt... als sich ihr Fleisch verfärbte, wurden sie zerfleischt und aufgefressen... es war unfassbar... doch das Schlimmste sollte noch kommen.

Ich habe mich in einem Transporter versteckt, unter einem Berg meiner toten Kameraden... anscheinend waren wir auf dem Weg in die Stadt, das Gebiet in dem wir den Hühnern auflauern wollten, in dem Gebiet, das die Tauben als Stadt der Grauen bezeichnen... und sie sollten Recht behalten. Denn anscheinend gefiel diesen Monstern nicht, was die Tauben auf ihren Häusern und Statuen machten... sie waren so wütend, dass sie mit komischen grünen Dingern warfen und... WUMMMMM!!!!!... die Tauben waren weg... keine Spur von ihnen... kaum war eine weg, folgten auch die anderen... als sie erkannten, dass sie keine Chance hatten, verließen die Tauben die Stadt... es ist unglaublich... Wir dachten, die Hühner wären unsere Feinde... wir dachten, wir würden wieder Frieden in unser Leben bringen... wir... wir..."

"11. September 1971

Ich hatte überlebt... mit ein paar anderen... Enten, Gänse, Tauben, Hühner... egal wer, alle standen wir da, vor einem Berg von Leichen... jeder von uns hatte eine Träne im Auge... keiner von uns wollte mehr kämpfen, wollte mehr hassen... Enten, die kopfüber im See schwammen... Gänse, die aufgebläht im Tümpel lagen... Hühner, die nach ein paar Körnern abgemagert im Stroh suchten... Tauben, die einfach in die Luft flogen... da begann ich zu singen:

Alle meine Entchen
schwimmen auf dem See,
schwimmen auf dem See,
Köpfchen in das Wasser,
Schwänzchen in die Höh'.

Und alle sangen mit.

Alle meine Täubchen
gurren auf dem Dach,
gurren auf dem Dach,
fliegt eins in die Lüfte,
fliegen alle nach.
Alle meine Hühner
scharren in dem Stroh,
scharren in dem Stroh,
finden sie ein Körnchen,
sind sie alle froh.
Alle meine Gänschen
watscheln durch den Grund,
watscheln durch den Grund,
suchen in dem Tümpel,
werden kugelrund.

Alle standen wir da, wieder und wieder sangen wir. Dieses Lied, obwohl so viel Leid ertragen wurde, brachte es vielleicht Stolz, vielleicht Hoffnung in unsere Herzen, ich weiß es nicht.

Ich weiß nur eins: Dieses Lied wird niemals vergessen werden. Es wird uns immer daran erinnern, dass Krieg nichts nützt... es wird immer in Ehren gehalten werden, es wird immer an dieses Grauen erinnern, die Toten... ein Lied, das niemals ohne Stolz gesungen wird."

Verwendung

Da dies natürlich nichts mit den Menschen zu tun hat, ist die Lektüre dieses Artikels voll für die Füße. Also kann dieses Lied benutzt werden wo, wann und wie immer. Egal, ob auf einer Sauf-Party, bei einem einmaligen Scientology-Selbstmord-Sekten-Treffen oder auf einer Kindergeburtstagsorgie.

Bleibt nur noch die Frage ob's dazu Hühnerflügel, Gänsebraten, Wachteleier oder Ente à la Orange geben soll... Doch das ist eine andere Geschichte...

Siehe auch