Achsel

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Die Achsel (lat.: axilla) ist ein mysteriöser Bewohner des menschlichen Körpers und wird oft als elftes Körperteil abgetan. Nicht zu verwechseln mit dem Männernamen Axel.

Lage

Die Achsel befindet sich zwischen Schulter und Brustwand und wohnt in einer Höhle, der sogenannten Achselhöhle. Daher zählt die Achsel noch zu den letzten und auch längsten Höhlenbewohnern auf Erden.

Wesen und Gemüt

Die Achsel selber ist ein sehr trauriges Wesen. Sie muss ihr Leben lang in einer Höhle wohnen und kann ihr nicht entfliehen. Außerdem hat sie Komplexe, da der Mensch der Achsel viele Körperteile vorzieht. Die Achsel ist ein sehr emotionales Wesen und ist höchst sensibel. Manchmal ist die Achsel so traurig, dass sie weinen muss. Jede Achsel geht anders mit ihrem schweren Schicksal um.

Arten

Man unterscheidet zwischen sehr sehr traurigen Achseln, traurigen Achseln und glücklichen Achseln.

Es gibt sehr sehr traurige Achseln, die immer nur weinen können. Sie produzieren eine Menge Tränenflüssigkeit, die vom Mensch fälschlicherweise als Schweiß gedeutet wird. Anstatt die Achsel zu trösten und ihr gut zuzureden, straft der Mensch seine Achsel, indem er ihr noch Seife (die, wie bekannt ist, in Verbindung mit Wasser eine böse Lauge bildet, die stark reizend wirkt) in die Augen reibt. Das ist aber noch nicht genug. Nach der Seifenpenetration wird die arme Achsel noch mit einem Deo malträtiert. Das macht die Achsel noch trauriger und wütender, so dass sie wie ein Schlosshund weinen muss. Um sich gegen die Attacken des Menschen zu schützen, produziert die Achsel einen höchst pestilenzialischen Stoff, den sie mit ihren Tränen ausscheidet. Der Mensch zahlt dieses aufmüpfige Verhalten der Achsel heim, indem er sie aufs Neue mit Seife und Deo quält. Es ist also eine sogenannte Lose-Lose-Situation.

Traurige Achseln weinen weniger als sehr sehr traurige Achseln. Der Kampf mit dem Menschen findet in einer abgeschwächten Form statt. Manche traurige Achseln können sich auch noch mit ihrer Gefangenheit arrangieren und werden glücklich.

Es gibt aber auch Achseln, die ihr schweres Schicksal akzeptieren und eine neutrale, fast freundschaftliche Beziehung zum Menschen haben. Sie weinen seltener und haben sich an die Bestrafung durch den Menschen gewöhnt. Da der Mensch keinen aufwendigen Krieg gegen diese Achsel führen muss mag er sie relativ. Diese Art der Achsel ist glücklich.

Aussehen und Entwicklung

Das Aussehen einer Achsel verändert sich mit dem Alter. Als Baby ist sie noch Hautfarben und aalglatt. Da sie ihr vorhergesehenes Schicksal noch nicht greifen kann ist sie glücklich und weint selten. Im Teenageralter wachsen der hautfarbenden Achsel kleine lustige Haare. Mit steigendem Alter wird die Achsel reifer und muss sich mit ihrer Situation auseinandersetzen. Sie kommt in die emotionale Phase und das Stadium der Weinattacken beginnt. Viele Menschen wollen lieber eine liebe Babyachsel haben, deswegen rasieren sie der Achsel die Haare ab und hoffen, dass diese wieder lieb wird. Das ist aber falsch. Achseln möchten erwachsen sein und bilden neue kleine Haare als Zeichen der Rebellion.

Im Erwachsenenalter akzeptieren immer mehr Achseln ihr Schicksal. Sie weinen seltener und kapitulieren vor dem Menschen. Weibliche Achseln haben in dem Alter zwischen 40 und 50 Jahren jedoch noch mal eine aufsässige Phase. In dieser Weinen sie ohne Ende und bombardieren ihren Menschen mit Stinkbomben. Doch auch sie können ihrem Schicksal nicht entfliehen und müssen kapitulieren. Ganz alte Achseln werden faltig und runzlig.

Im Durchschnitt weint eine Achsel drölf Stunden am Tag und produziert in ihrem Leben zwünfzigbillionen Liter Tränen.