Absolutes Nichts

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Das absolute Nichts (lat.: ingenium magistri) - nicht zu verwechseln mit dem gewöhnlichen Nichts - stellt, wie der Name schon sagt, den Zustand vollkommender Nichtexistenz dar. Jedoch genau das bringt etliche Probleme mit sich:

Probleme bei der Definition

Das absolute Nichts wird häufig mit dem gemeinen Nichts gleichgestellt, was jedoch schon allein aufgrund des voranstehenden Adjektivs völliger Unsinn ist. Doch würde man das absolute Nichts als wirklich überhaupt nichts definieren, so wäre es durch die Definition kein absolutes Nichts mehr, da es nun durch die Definition etwas wäre, was natürlich aufgrund der absoluten Nichtexistenz eines Etwas in einem absoluten Nichts nicht sein kann. Würde man aber das absolute Nichts nicht definieren, so wäre dies auf den ersten Blick richtig. Bei genauerer Betrachtung jedoch muss man sich die Frage stellen: Wie kann ein Wort, das eigentlich nicht definiert ist, überhaupt existieren? Diese Frage trieb viele Hobbyphilosophen in den Wahnsinn.

Vorkommen

Absolutes Nichts in der Naturwissenschaft

Das absolute Nichts ist für viele Naturwissenschaftler ein bisher ungelöstes Rätsel: Vor allem Physiker können rein gar nichts mit einem absoluten Nichts mangels eindeutiger Definition anfangen. Auch Chemiker und Biologen können kaum mit einem absoluten Nichts arbeiten, da der Aufbau des absoluten Nichts ob seiner Eigenschaft, in keinster Weise existent zu sein, nicht erforscht werden kann.

  • Aber dafür gibt es, Gott sei Dank, die Sekte der theoretischen Physoteriker. Denen macht es absolut nichts aus Denkmodelle und Gleichungen zu entwickeln, die das absolute Nichts als Faktor beinhalten. Das Ergebnis einer solchen Gleichung kommt dem absoluten Nichts schon sehr nahe, was man als Beweis werten könnte, dass das absolute Nichts nur existieren könnte, wenn man absolut nicht darüber nachdächte.
    Da sie aber darin geübt sind, nicht nicht zu denken, erdachten sie also das absolute Nichts, was absolut nichts macht, solange sie gut (nicht schlecht) bezahlt werden.
    Man könnte sagen, dass das absolute Nichts notwendigerweise irreparable Kollateralschäden (z.B. Gehirnkrampf Variante 2) in der denkenden Zunft hinterlässt. Früher gingen Physiker deswegen freiwillig in die Anstalt. Heute outen sie sich als theoretische Physoteriker, schreiben eventuell Artikel (in Stupidedia beispielshalber), die eigentlich so sinnlos (nicht hirnlos) sein sollten, dass sie dem absoluten Nichts sehr nahe kommen könnten. Diese theoretischen Physoteriker glauben, dass das möglich ist.
    Wahre Stupidedia-Insider (z.B. Diktatoren) wissen, dass das nicht einmal theoretisch absolut nicht möglich ist.

Absolutes Nichts in der Schule

In der Schule repräsentiert das absolute Nichts häufig den Wissensstand der Schüler, beziehungesweise den Anteil der Hausaufgaben, der erledigt worden ist. Oftmals nähert sich dann auch der Verständnisgrad des Lehrkörpers der allgemeinen Vorstellung (falls so etwas überhaupt existieren sollte, siehe oben) des absoluten Nichts.

Absolutes Nichts in der Politik

Nicht selten tritt auch das Phänomen auf, dass namhafte Politiker es zustande bringen, ein absolutes Nichts in ihren Reden zu propagieren beziehungweise in die Öffentlichkeit mittels Standardfloskeln und populistischer und in keinster Weise durchführbaren Forderungen, die meist nicht einmal wohl überlegt sind, zu tragen. Hier hat sich der Ausdruck heiße Luft, welcher jedoch nichts Anderes als eben dieses absolute Nichts darstellt, eingebürgert.

Absolutes Nichts in der Religion

Christentum

In der Blütezeit der katholischen Kirche, namentlich im Mittelalter, war es eine beliebte Freizeitbeschäftigung fanatischer Anhänger dieser Einrichtung, aus sogenannten Ketzern ein absolutes Nichts zu machen. Die bei Weitem beliebteste Methode war dabei das Entzünden eines eigens für den Ketzer errichteten Scheiterhaufens, auf dem der Ketzer nihilisiert wurde. Nach heutiger Sicht kann man dies jedoch nicht als das Schaffen eines absoluten Nichts sehen, da nach der Zeremonie immer noch - eindeutig existente, wenn auch nicht in ihrer ursprünglichen Form - Reste übrigblieben.

  • Gewiss, die Blütezeit ist vorbei und die Ketzerverbrennungungen waren bestenfalls Kollateralschäden im Kampf um den rechten Glauben, was man den gutgläubigen Gotteskriegern früherer Zeiten im christlichen Sinne vergeben sollte.
    Moderne Bibelforscher wissen ohnehin, dass das absolute Nichts in der Religion noch nie eine Rolle gespielt hat. Gäbe es das absolute Nichts, dann könnte es keinen Gott und keine Religion geben. Es würde aber auch keine hirnrissigen Menschen (z.B. theoretische Physoteriker und Philosophen) geben, die über das absolute Nichts nachdächten.
    Es gab und gibt aber Religionen und noch viel mehr Götter. Und wenn man nur fest daran glaubte, dann bräuchte man das absolute Nichts gar nicht und das (häretische) Denken erst recht nicht.

Andere Religionen

Das absolute Nichts spielte zu dieser Zeit aber nicht nur im Christentum, sondern auch in einer weniger bekannten, da namenlosen, Religion eine entscheidende Rolle: Der von der katholischen Kirche als Ketzer angeprangerte Wanderprediger Clemens der Brutale, der aber auf mysteriöse Art und Weise den Fängen der Kirche entkam, verkündete in seinen Vorträgen die Ankunft eines absoulten Nichts, das alle verschlingen werde. (siehe auch nichtexistente Bibel des seltsamen Wanderpredigers). Dies warf jedoch einige Fragen unter seinen Zuhörern auf: Wie erkennen wir die Ankunft des absoluten Nichts, wenn es doch absolut nicht existent ist? Wie kann etwas, das absolut nicht existent ist, denn überhaupt ankommen? Und wie kann so etwas überhaupt irgendwas verschlingen? Da jedoch selbst Clemens keinerlei Ahnung hatte, was denn die Antworten auf diese Fragen sind, griff er zur Gewalt, um sein Publikum von seiner Lehre zu 'überzeugen', was ihm auch zu seinem Beinamen verhalf.