Abendmahl

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Der nachfolgende Artikel könnte deine religiösen Gefühle verletzen oder du könntest gar vom Glauben abfallen. Wenn du in dieser Hinsicht keinen Spaß verstehst, lies bitte hier weiter.

Falls dein fester Glaube unerschütterlich ist, du gar keinen hast oder sowieso schon den Scheiterhaufen vorgeheizt hast, wünschen wir dir viel Vergnügen beim Lesen dieses Artikels.

Gezeichnet, die Hohepriester und Propheten der Stupidedia

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Bei dem Abendmahl handelte es sich zu Lebzeiten von Jesus um eine Armen(ab)speisung ähnlich dem Konzept der heutigen "Tafel". Damals zahlte man umgerechnet pauschal einen Euro, und erhielt dafür eine Mahlzeit, meist das Frühstück, sowie einen Hanfbeutel mit abgelaufenen oder unverkäuflichen Lebensmitteln, die man normalerweise entsorgt oder recycelt hätte (wie beispielsweise alle unverkauften Schokoladen-Osterhasen, die seit damals traditionell in Weihnachtsmänner umgeschmolzen werden, und umgekehrt).

Seit einigen Jahrhunderten ist das Abendmahl sogar ganz umsonst. Man muss allerdings Vereinsmitglied sein, außerdem bekommt man keine leckeren Sachen mehr zum Mitnehmen in eine Tüte gepackt. Inzwischen existieren jedoch Überlegungen, die Veranstaltung mit einem Eintrittsgeld zu gegenfinanzieren. Als Zahlungsbeleg bekäme man dann einen zwar leicht radioaktiven, dafür jedoch fälschungssicheren Stempel mit dem zur Zeit aktuellen Papstgesicht auf die Hand gedrückt.

Jesus beim Abendmahl

Und er erbrach das Brot.
Im Hintergrund erkennbar: Sein Gesellenstück zum Abschluss seiner Lehrzeit als Zimmermann, im Jahre 0 ein bequemer Bürostuhl.

Hier ist Jesus bei dem berühmten Abendmahl in Salippo zu sehen. Bei dem allgemein verbreiteten Wortlaut "...er brach das Brot und alle wurden satt." handelt es sich um eine Fehlübersetzung der Bibel. Die korrekte Übersetzung muss lauten: "...er erbrach das Brot - und niemand hatte mehr Hunger."

Die Kirche und das Abendmahl heute

Besonders die katholische Kirche erinnert bei jeder Messe an das Erbrechen von Jesus. Die Brotausgabe galt bislang als sehr erfolgreiche Marketingstrategie, um mehr Leute für die Kirche zu begeistern. Man erkannte jedoch, dass sich aufgrund der kostenlosen Fütterung auch immer 75-95 Prozent ungläubige Atheisten darunter befanden, die auf diese Weise lediglich etwas von ihrem Sozi einsparen wollten.
Daher hat der Papst als Chef des Unternehmens befohlen, das Abendmahl wie folgt abzuhalten:

  1. An Stelle von frisch gebackenem Brot sollen nur noch billige, nach Pappe schmeckende Oblaten aus dem Sonderpostenmarkt zum Einsatz kommen. Butter und Marmelade sollen ebenfalls nicht mehr verwendet werden, da appetitliche Nahrung grundsätzlich zu Hause verspeist werden könne. Bereits vor langer Zeit verboten wurde Käse, da alte und abgelaufende Reste häufig nicht mehr aufgefunden werden konnten, und die Kirchen somit fürchterlich stanken - manche sogar bis heute!
  2. Der Satz "Brecht das Brot und verteilt es unter den Armen" soll wörtlich exakt ausgelegt werden. Ein Priester soll daher so viele Oblaten essen, bis ihm schlecht wird und er sie wieder erbrechen muss. Das Erbrochene soll er dann unter seinen Achseln verteilen. Das Ritual ist nun korrekt vollzogen, und das Erbrochene darf jetzt verpeist werden. Hiermit soll gezeigt werden, dass sich die Kirche nicht der Moderne ergibt, sondern die alten Regeln der Bibel auch heute noch gelten.
  3. Da in Bezug auf Wein Konflikte mit dem Hauptlieferanten Frankreich bestehen, die den Preis in die Höhe treiben, soll in Zukunft auf Wein ganz verzichtet werden. Da Jesus damals sein Blut getrunken und angeboten hat, wird nun intensiv geforscht, wie sich das Original-Blut von Jesus zusammensetzte um dieses preiswert in China künstlich herstellen lassen zu können. Die Blutgruppe konnte dank Jesus' Leichentuch bereits festgestellt werden: Es handelt sich um ABCDEFGH +-/x.
  4. Zukünftige Forschungen sollen sich auf das Fleisch von Jesus konzentrieren, da auch hier die Worte der Bibel dann exakt ausgelegt werden können. Vorwürfe des Kannibalismus wies die katholische Kirche dabei energisch zurück - es handele sich lediglich um die zeitgemäße Fortführung eines alten Rituals.

Im Zuge des Jahrtausendwechsels sind innerhalb der Kirche Überlegungen angestellt worden, dem Abendmahl ein moderneres Image zu verpassen. Konkretisiert wurde das in nachfolgend genannten Vorschlag:

  • Das Abendmahl wird nicht mehr von teueren Kirchenangehörigen abgehalten. Anstelle des üblichen Personals wird eigens von der Kirche eine Catering-Zeitarbeitsgesellschaft gegründet.

Zitate

  • „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben.” - Jesus (Joh 6,54)
  • "Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht." - Albert Schweitzer
  • "Der Mensch ist zwar der letzte Schrei, aber nicht das letzte Wort der Schöpfung." - Konrad Lorenz
  • "Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." - Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker
  • "Ein wenig Philosophie führt zu Atheismus, aber tiefe Philosophie bringt den Menschen wieder zur Religion." - Francis Bacon (1561-1626), englischer Philosoph, Schriftsteller und Politiker
  • "Liebe! Und dann tue, was du willst." - Augustinus