Ähreneber

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Ähreneberpärchen auf Blatt.

Der Ähreneber, (lateinisch.aures aper, Malaysisch. babi telinga, Galizisch. xabaril oidos, Slowakisch. usi kanec) ist ein Schädling der im Getreide vorkommt. Durch den Befall der Ähre kann ein Totalausfall der Ernte folgen. In der Familie des Ährenebers gibt es noch den Schoteneber der im Raps die Schoten befällt und gelb ist.
Der Ähreneber ist dunkelbraun bis schwarz, hat einen Karbonverstärkten Panzer und spitze Hörner. Er ist ca. 40-50 cm und wiegt 1-2 kg. Er ist ein Hermaphrodit, was eine Ausrottung sehr schwer macht.

Schadbild

Der Ähreneber befällt die Pflanzen ab EC 51 wenn die Ähre zu sehen ist. Er setzt sich auf die Ähre und kackt auf die Blatt. Dadurch knickt die Ähre ab und die Pflanzen verätzen durch den Kot. Im Worst-Case-Szenario kann die ganze Ernte durch den Ähreneber und seinem Kot ausfallen.
Die Schadschwelle liegt bei einem Ähreneber je 428 Morgen. Zur Reduzierung des Ährenebers gibt es russische oder polnische Ähreneberschläger die diese jagen.

Bekämpfung

Die einzige Bekämpfungsmöglichkeit ist ein 10er Kantholz oder eine 60iger Dachlatte. Diese müssen imprägniert sein, da das blanke Holz auf dem Karbonpanzer kaputt geht. Man muss sich leise von hinten heranschleichen, da der Ähreneber schlecht sieht aber gut hört. Wichtig ist, dass man ihn komplett erwischt, sonst haut er ab in den Nachbarschlag.

Klima

Der Ähreneber liebt eine Temperatur von 15-25° Celsius. Ein leicht feuchter Bestand bringt den Ähreneber scharf nach vorn. In diesem Klima pflanzt der Ähreneber sich schnell fort.