Saufen

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Wenn man nicht mehr kann, bekommt man in Frankreich schnell Hilfe vom Saufservice

Saufen ist das ursprüngliche Wort für kulturelles Engagement. Es ist der nur durch viel Disziplin und Fleiß erlernbare Hochleistungssport des Trinkens. Diese Disziplin wird im Wesentlichen in zwei grobe Grundzüge unterteilt. Gott sagte einmal:"Wer nicht kotzt, säuft nicht am Limit". Ein anderer Satz stammt von Jesus Christus: "Man ist nicht betrunken, solange man noch am Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten."

Sprintsaufen[Bearbeiten]

Zumeist zwei oder mehr Teilnehmer versuchen sich gegenseitig in Bedrängnis zu bringen, indem sie ihr alkoholisches Getränk schneller trinken als ihr Konkurrent. Das Ziel hierbei ist es, schneller mehr Getränke zu trinken als der andere. Verloren hat, wer zuerst mehr als zwei Getränke zurückliegt. Der Schwierigkeitsgrad dieses Spiels ist abhängig von der gewählten Konzentration des alkoholischen Gifts. Bei Wahl des Hochprozentigen sollte man sich nur in seiner eigenen Klasse aufhalten.

Laufen-Saufen[Bearbeiten]

Eine unterhaltsame Sportart, die das Potenzial in sich birgt, ein Vereinsleben auf nie dagewesene Weise mit Saufen zu verknüpfen. Man begegnet diesem Sport v.a. auf den Zeltplätzen diverser Festivals, da diese Form des Alkoholkonsums sehr viel Unrat hervorbringt und somit prima ins Konzept solcher Veranstaltungen passt.

Um eine Runde zu spielen, bauen zwei Mannschaften eine Reihe leerer Bierdosen zwischen sich auf und entfernen sich zunächst jeweils 4 Meter davon. Anschließend beginnen sich die Teams abwechselnd, Saufzeit zu verschaffen, indem sie mit einem leichten Wurfgerät die leeren Dosen in der Mitte zu Fall bringt und die eigenen Bierdosen aussaufen, bis die gegnerische Mannschaft die Dosenreihe wieder aufstellen und hinter ihre eigene Grundlinie zurückkehren konnte.

Das Team, das auf diese Weise zuerst alle seine Dosen komplett ausgesoffen hat, geht als Sieger des Spiels hervor. Traditionell wird ein solcher Sieg zum Anlass genommen, Mutmaßungen über die unzureichende Größe der Genitalien der Verlierer anzustellen. Somit wird klar, wie sich säuferische Fähigkeiten unmittelbar auf die gesellschaftliche Akzeptanz einer Person niederschlagen. Laufen-Saufen ist die optimierte Form von des recht bekannten Flunkyball .


Marathonsaufen[Bearbeiten]

Bei dieser Disziplin zählt einzig und allein Willenskraft, streng verboten ist daher der heimliche Einsatz einer Durstkanone. Es gibt keine zeitliche Begrenzung für die Dauer des Wettkampfes. Gewonnen hat der, der am Schluss noch am überzeugendsten den anderen erzählen kann, wie viel er getrunken hat. Diese Form des Vortrags ist elementar wichtig und erinnert an Heldengesänge von längst vergangenen Zeiten. Das Maß für getrunkene Alkoholika sind Flaschen von Hochprozentigem. Um sich überhaupt für den Schlussgesang zu qualifizieren, bedürfen mindestens zwei Flaschen der Vernichtung. Dieser Schlussgesang kann mehrere Tage bis Wochen dauern, wobei allerdings nicht nur Trinkfestigkeit, sondern auch Kraft und sexuelles Können des Sängers weit über Gebühr gelobt werden.

Kampftrinken[Bearbeiten]

In Monaco ist das Saufen ausdrücklich verboten.

Diese alternative Form des Alkoholkonsums ermöglicht Spitzenwerte bei der Promille-Anzeige, die bei den Grünkäppchen gar nicht gerne gesehen wird. Beim sogenannten "Kampftrinken" stellt sich eine beliebige Anzahl von Kontrahenten gegenüber und genießen in einem zügigen Tempo diverse alkoholische Getränke. Das Ziel beim Kampftrinken hat meist derjenige erreicht, der die meisten Promille hat und mit Mühe noch stehen kann. Man bezeichnet das Kampftrinken auch gerne mal als DSDTV-Wettbewerb (Deutschland sucht den Tages-Vollsten)!

So säuft man sein Bier richtig

Komasaufen[Bearbeiten]

Koma ist das neue Szenegetränk unter Jugendlichen. Wird gern schon beim Vorglühen ausgeschenkt, zumeist jedoch als Absacker getrunken. Wird in den Medien in Zusammenhang mit Jugendlichen und Einlieferung ins Krankenhaus verwendet. Der Sinn und Zweck beim Komasaufen ist durch übermäßigen Konsum an alkoholischen Erfrischungsgetränken die Mitglieder innerhalb einer Peer Group zu beeindrucken. Primärziel ist, bewusstlos aber glücklich nach Hause getragen zu werden. Je mehr hierbei getrunken wird, desto höher ist der Grad der Anerkennung innerhalb der Peer Group. Ist keine Bereitschaft zum Komasaufen vorhanden, so wird die betreffende Person aus der Peer Group ausgeschlossen.

Druckbetankung[Bearbeiten]

Laut § 312 der Fahrschulordnung auch "Sturztrunk" genannt. Druckbetankung ist eine beliebte Technik, die oft vor spontanen Disko-Besuchen angewandt wird und richtig durchgeführt innerhalb von 10 Minuten zu einem Alkoholgehalt von mehreren Promillen im Blut führt. Generell steht der Begriff nur für einen extrem schnellen Alkoholkonsum, oft begleitet von schlimmen aber lustigen Folgen des Alkohols. Wer eine Druckbetankung durchführen möchte, sollte wenn möglich ein paar nützliche Hilfsmittel dabei haben:

  • Schnaps
  • Bierbong
  • leere Bierflasche
  • Cola

Nun ist das Vorgehen relativ einfach:

  1. Die leere Bierflasche mit einer 50/50-Mischung aus Schnaps und Cola füllen
  2. Bierbong aufsetzen
  3. Austrinken!
  4. Schritt 1-3 so oft wiederholen, bis der Tank voll ist - man also weder sichtbares, noch hörbares Umfeld realisieren kann.

Geschichte[Bearbeiten]

Also wirklich, da säuft jemand am Steuer

Saufen hat eine große Tradition. Bekanntlich ist der Urknall ja nur passiert, weil ein vorbeifliegender Maßkrug die Reaktion in Gang brachte. Die ältesten Fundstücke beweisen, dass Saufen bereits zu Zeiten des großen Jesus und Asterix ein kulturelles Muss war.

Asterix hatte immer etwas dabei, die Gallier nannten dies auch "Zaubertrank". In Wirklichkeit war es allerdings nur ganz gewöhnlicher Strohrum, von 80 % auf 90 % transformiert.

Weiter ist bekannt, dass der große Welterkunder Hermann von und zu Ötzi, großer Befürworter des Vorgängers des heute als 'Schwarzes Wasser' bekannten Bacardi, bei jeder Reise zumindest 7,239 Flaschen in seinem Hofer-Sackerl dabei hatte. Was aus Ötzi geworden ist, ist ja allgemein bekannt!

Saufregeln[Bearbeiten]

  1. Sorge immer für genug Alkohol (wenn der Pegel sinkt, droht Nüchternheit!).
  2. Kauf noch mehr Alkohol.
  3. Probiere das Bier und stelle die Temperatur fest.
  4. Probiere es noch ein zweites Mal, um auch wirklich zu sehen, dass es von guter Qualität ist.
  5. Trinke noch ein drittes und ein viertes, um der Dehydrierung vorzubeugen.
  6. Teste in einem leicht angeheiterten Zustand auch noch den Whiskey, setz dich dabei in eine Ecke, um nicht umzufallen.
  7. Wenn der Whiskey leer ist, schick alle Gäste heim.
  8. Wanke zu deiner Minibar und versuch zu schauen, was noch übrig ist.
  9. Erleichtere dich im Nachbarsgarten.
  10. Such das Bier im Wohnzimmer und versuch dich zwischen den zwei Gläsern, die du siehst, für das richtige zu entscheiden.
  11. Wenn du deinen Namen noch weißt, leere die Minibar.
  12. Es ist Zeit, ins Bett zu gehen, soweit du dein Bett noch findest (wenn nicht, schlaf auf dem Boden), vergiss den Eimer vor deinem Bett nicht.
  13. Steh morgens aus dem vollgekotzten Bett auf, sieh nach, ob sich das Leeren des Eimers trotzdem lohnt und lüfte das Zimmer.
  14. Fasse den Entschluss, so was nie wieder zu tun und vergiss ihn wieder.
  15. Wiederhole das Ganze am nächsten Tag/Wochenende.
  16. Kotzen ist keine Entschuldigung
  17. Es gibt keinen Tag ohne Alkohol für dich
  18. Während der Fasnet muss man 24 Stunden am Tag besoffen sein.

Was wird gesoffen[Bearbeiten]

Auch das Saufen sollte nicht wild praktiziert werden, im Verein und unter Aufsicht professioneller Trinker ist's doch am schönsten!

Zitate[Bearbeiten]

  • "Alkohol ist keine Lösung : Sheldon: Doch in Alkohol ist Ethanol es besteht aus 3 Stoffen und die drei Stoffe sind löslich also homogen also ist Alkohol eine Lösung !!!" The Big Bang Theory
  • "Und wir trinken auf sein Wohl, unseren besten Freund, den Alkohol, der uns lustig und besoffen macht bei Tag und Nacht." Böhse Onkelz
  • "Stell dir vor, es gibt Freibier und keiner weiß, wo - hunderte von Litern fließen irgendwo! Dort sind sie lustig, dort sind Sie froh." Böhse Onkelz
  • "Dicht ist Pflicht!"
  • "Alkohol, der Ursprung und die Lösung sämtlicher Lebensprobleme!" Homer J. Simpson
  • "Alkohol macht Birne hohl, dann mehr Platz für Alkohol!!"
  • "Halb besoffen ist rausgeschmissenes Geld"
  • "Wer am Mittag anfängt zu saufen, kann am Abend nicht mehr laufen."
  • "Wer nicht kotzt, säuft nicht am Limit." (Zitat aus dem Buch der BUHT)
  • "Wenn die Wirtschaft am Boden ist, müssen wir im Liegen saufen." (Buch: Die neue Volkswirtschaftslehre)
  • "Wenn ich sage, es wird gesoffen, dann wird solange gesoffen, bis alle unterm Tisch liegen." Jean-Luc Picard
  • "Wir können auch ohne Spaß Alkohol haben." unbekannt
  • "Kein Alkohol ist auch keine Lösung!" Die Toten Hosen
  • "Alkohol sollte man nicht zu oft trinken, wann hat man sonst noch Zeit für die Autowäsche."
  • "Alkohol ist keine Lösung, es ist ein Gärungsprodukt" (Chemielehrer)
  • "Wer Ziegenpisse saufen konn, konn alles saufen" (Bierfest, der Film)
  • "Wer saufen kann, kann auch ausschlafen."
  • "Half besoppen is wechschmätten Geld."
  • "Alles Scheiße, alles Mist, wenn du nicht besoffen bist."(Schwab-Stadl-Kaserne, Scheißhauswand)
  • "Wenn du denkst, es geht nicht mehr, schluck einfach weiter." (Michalik, Neuzeitphilosoph des Penner Places)
  • "Saufen ist nicht die Lösung, aber man vergisst dabei die Frage." (Redensart)
  • "Schnaps!' Das war sein letztes Wort, dann trugen ihn die Englein fort."
  • "Wir müssen aufhören weniger zu trinken! Wir brauchen viel mehr Alkohol! Wenn wir nicht aufhören weniger zu trinken, werden wir heut nicht mehr voll!" (aus dem Lied 'Glück auf!' von Betontod)
  • "Alkohol, oh Alkohol, dass du mein Feind bist, weiß ich wohl! Doch in der Bibel steht geschrieben, du sollst auch deine Feinde lieben! Prost!" (Papst Pius VI.)
  • "Saufen ist immer gut!" (Gulli, ein Punk)
  • "Egal wie dicht ich war, Goethe war Dichter" (Mr. X)
  • "Guten Wein trink' ich auch gern allein" (unbekannter Gourmet)
  • "In der Not schmeckt Schnaps auch ohne Brot" (der gleiche Gourmet)
  • "Wer tanzt, hat nur kein Geld zum Saufen."
  • "An einer Trinkhalle vorglühen, damit es nachher in der Kneipe nicht zu teuer wird."
  • "Der klügere kippt nach." (Arno Dübel)
  • "Trink' nicht mehr, als mit Gewalt reingeht!" (verantwortungsvoller Vater)
  • "Alkohol löst kein Probleme, Wasser aber auch nicht!"
  • "Sieben Biere sind ein Brot, doch sieben Brote sind kein Bier" (Opa)
  • "Lieber Frau und Kind erschiessen, als ein Tropfen Alk vergiessen" (unbekannter Vater)

Links[Bearbeiten]

Zu viel davon
Wenn´s zu viel wird...