Horrorfilm

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Version vom 10:31, 10. Aug. 2016 von Son Reis (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Horrorfilm, der:(Nicht zu verwechseln mit Hörrohrfilm, ein Film für taube, alte Säcke)
Ein Film, der den Zuschauer durch primitive, leicht morbide Handlungen erfreut. Diese bestehen darin, dass hauptsächlich Menschen, gerne auch mal Tiere, Kuscheltiere, Barbiepuppen etc. auf alle nur erdenklichen Weisen getötet, brutal umgebracht, erstochen, gelyncht, verbrannt, zur Abwechslung mal gegessen oder einfach nur normal um die Ecke gebracht werden (also alles, was z.B. in Estland oder Emden vollkommen normal ist).
Die Handlung muss keinen tiefgründigen bis zu gar keinen Sinn ergeben, Hauptsache die wichtigen Plotelemente sind erhalten. Welche das sind, kann man sich ja denken!
Dass alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist, abgemetzelt wird.

Handlung[Bearbeiten]

Wie in jedem Genre gibt es verschiedene Standard-Plotelemente!

Teenie-Massaker[Bearbeiten]

Man nehme einen Haufen Teenies, die ihren Abschluss, Geburtstag, Entjungferung, Jubiläum oder Nichts feiern. Dazu einen abgelegenen Ort, wie zb. eine Hütte im Wald, ein Freibad oder dergleichen, wo eingebrochen wird oder einen Bonzen, der gerade Sturmfrei hat und natürlich viiiiiel Alkohol. Nach einer Weile werden alle nacheinander abgeschlachtet bis einer, max. zwei übrig bleiben. Dann kommt das große Finale und der Mörder entpuppt sich als einer aus der Clique, der keinem während des ganzen Films aufgefallen ist. (Tipp: Diese Person hat meistens ganz am Anfang des Filmes eine kurze Szene)

Der Wald[Bearbeiten]

Wo ist es für ein junges Mädchen nachts, alleine am Sichersten? Richtig! In einem dunklen, abgelegenem Wald, wo jeder Baum gleich aussieht, die Straßenlaternen defekt sind, kein Schwein weit und breit in der Nähe ist und ein Killer sich rumtreibt. Sobald das Mädchen diesen entdeckt hat, beginnt immer eine absurde Verfolgungsjagd. Das Mädel fällt um die 10 Mal hin (Vorsicht: Äste) und im rettendem Moment, wann sich eine Hütte oder dergleichen nur 20m vor ihr befindet, holt der Kerl sie ein und sticht sie ab. Immer wieder ein Heidenspaß!

Das mysteriöse Telefon[Bearbeiten]

Rrrrring."Hallo?Haaalllooo?Hallooo?!"
Entweder das Telefon wurde ausgesteckt und das Opfer wundert sich erst darüber, wenn es die Polizei alamieren will und der Killer längst hinter ihm her ist.
Oder aber ein mysteriöser bis absurder Anruf folgt, der vermittelt dass:

  • das Opfer soll um sein/ihr Leben rennen
  • Er würde die scharfe blonde gerne mal knallen
  • Bald sind alle tot!
  • Nur noch 10 Minuten!
  • Die Polizei ist auch tot
  • sinnfreies lachen
  • Wir werden alle sterben
  • Krieg jetzt bloß Panik!
  • Ich will Pizza
  • Ich will Popcorn
  • schwerer, keuchender Atem (meist kurz vor einem Asthma- oder Epileptischem Anfall)

Dieser verflixte Strom[Bearbeiten]

Kaum hat der Killer den besagten Anruf gemacht, geht aufeinmal wie verhext das Licht aus ... "Scheiße, schon wieder die Stromrechnung zu spät bezahlt, so ein Pech aber auch ... jetzt muss ich wohl mit einer Kerze so lange im Dunkeln herumrennen, bis der Killer mich abmurkst.

Nachdem er dann nach langem suchen Kerze und Streichholz gefunden hat, zündet er es an und dreht sich um. Da steht auch schon der Killer mit um die 20 Messer in der Hand und sticht drauf los.

Das plötzliche Gewitter in plötzlicher Nacht[Bearbeiten]

Meist die erste Szene im Film zeigt das Gewitter, das meist den gesamten Film herumblitzt und für schlammige und nasse Klamotten sorgt. Gleichzeitig fällt auf, dass den gesamten Film lang Nacht herrscht. Es wird vermutet, dass Chuck Norris das Sonnenlicht ausmacht um den Film besser sehen zu können. Dies ist allerdings nicht wissenschaftlich bewiesen.

Eingesperrt mit einer merkwürdigen Kreatur[Bearbeiten]

Das Opfer hat Angst und läuft vor einer Kreatur weg, die sie bedroht. Gern gesehene Gäste sind dabei der eigene Ehemann, die Schwiegermutter, nette kleine Spinnen, der Blob oder Vampire. Also macht sie das einzig richtige, sie schließt sich in unbekannte Räume ohne Licht ein:

  • in das Labor des Ehemanns
  • in das Nähzimmer der Mutter
  • in den Spinnenverseuchten Keller oder Dachboden
  • in eine Dunkle Gruft auf einem Friedhof

alles im allen sehr ausgefallene Orte, um sich zu verstecken.

Charaktere[Bearbeiten]

Der Killer[Bearbeiten]

Ohne ihn läuft in einem guten Horrorfilm gar nichts. Der Killer ist fast immer in irgendwas verwandelt, ursprünglich meistens ein Mann und selten eine Frau. Er war aber früher immer ein richtiger Loser. Das Outfit besteht meistens aus schwarzer Kleidung und einer lächerlichen Maske. Weitere Eigenschaften: pädophil/geisteskrank/pervers/körperlich behindert/eifersüchtig ... etc.
Er kennt die Opfer und die Opfer kennen ihn, sie wissen es nur nicht. Während eines Films sieht man ihn, wenn, dann nur sehr kurz. Die Szene in der er vorkommt wird meist so unspektakulär und unwichtig gestaltet, dass er keinem auffällt. Motive: unerwiderte Liebe, traumatische Kindheit, Gekränktheit, kein Klopapier mehr.

siehe nicht The Killers

Das Opfer[Bearbeiten]

Sterbende Opfer sind meist männliche Frauenhelden, die beim Killer einen Neid- oder Hasskomplex auslösen. Sie haben meist eine Sache gemeinsam, sie sterben entweder aus Zufall (meist das erste Opfer) oder aus Dummheit (alle anderen Opfer). Dummheit deswegen, weil sie scheinbar selbst für die bei normalen Menschen angeborene Fähigkeit, bei Gefahr entweder weit weg zu laufen, Hilfe zu holen oder einfach mutig und entschlossen mit allen Mitteln kämpfen, einfach zu blöde sind. Der Zuschauer weiß daher schon sehr früh, wer ein potenzielles Opfer ist.

Überlebendes Opfer ist meistens weiblich, gutaussehend, gut gebaut und mit großer Oberweite, gerne blond, seltener brünett. Zeichnet sich durch eine unglaubliche Naivität und einer noch überwältigende Ungeschicktheit aus. Findet sich in der Rolle der immer mit einem Messer in der Hand mit dem Rücken vor offenen dunklen Türstürzen oder eine Taschenlampe so unters Gesicht halten, dass sie außer dem Lichtpunkt nichts mehr sieht, so toll, dass sie auf die Art ständig vor der Klinge oder in den Fängen des Killers endet und so immer wieder von anderen dann sterbenden Opfern oder zufällig auftauchenden Helden gerettet werden muss.

Der zufällige Held[Bearbeiten]

Eine Merkwürdigkeit haben die meisten Horrorfilme gemeinsam, der Held ist meist ein unwichtiger Scheißer, den man immer gerne als Opfer Nr.1 gesehen hätte, der aber einfach nie zur rechten Zeit am rechten Ort ist. So überlebt er bis zum Schluss, trägt ein paar leichtere Blessuren davon, bekommt die blonde Schönheit und darf ihr was von ewiger Treue und so ins Ohr flüstern (Ist es ein klassischer Vampirstreifen, wird er anschließend von ihr gebissen, damit man auch noch viele schöne Nachfolger drehen kann).

Berühmte Zitate aus Horrorfilmen[Bearbeiten]

  • "Ist da jemand?"
  • "Ahhhhh!Hiiiiiiilfeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!!Hilfe,Hilfe...Ahhhh"
  • "Scheiße, wo ist mein Messer?"
  • "Es muss wohl einen Kurzschluss gegeben haben..."
  • "Hm, ich geh einfach mal die Treppe runter, ist bestimmt sicherer."
  • "Den Schlüssel kann ich ja stecken lassen, schließlich habe ich abgeschlossen."
  • "Was willst du mit dem Messer tun???!"
  • "Willste nicht mal die Maske abnehmen? Die sieht kacke aus!"
  • "Hä? Oh mein Gott! Ich bin eingesperrt!"
  • "Hallo? Ist da jemand?"
  • "Ich finde das NICHT lustig!"
  • "Hm, komisch, aufgelegt."
  • "Wow, ein echter AUFHÄNGER!."
  • "Bin dahaaa. Wer nohoooch?"
  • "GEH NICHT NACH DRAUSSEN GINGER, denn wenn du da rausgehst, wird Sie dich kriegen und wenn Sie dich kriegt, dann wird Sie dich töten und wenn Sie dich tötet, dann bist du tot!!!"
  • "Was willst du mit dem Strick, Larry?"
  • "Schöne Kettensäge. Welcher Hersteller?"
  • "So... wir sind fünf. In einem unbekannten, gefährlichen Wald. Am besten wäre es, wir teilen uns auf!"

Schaurig schöne Horrorstreifen[Bearbeiten]

SCHREI[Bearbeiten]

Tokio Hotel sind in einem Haus eingesperrt und werden von einem maskiertem Mörder heimgesucht. (Unter der Maske befindet sich natürlich niemand geringeres, als Johnny Cash. Danke Johnny!)

Paranormale Aktivität[Bearbeiten]

Ein psychopathischer Hobbyfilmer verfolgt einen unschuldigen Dämonen, um ihn in den Wahnsinn zu treiben.

Schwimmender Pol[Bearbeiten]

Mitten in der Antarktis wollen ein paar Forscher ihre Arbeitslosigkeit feiern. Irgendwann sind alle tot.

Täxäs Dschäin Masakere[Bearbeiten]

Lucky Luke und Chuck Norris kämpfen um eine Kettensäge aus Cheese Nachos.

Ein Vertreter für Sonnenbrillen bekommt Mitten in der Nebensainson den Auftrag, in einem verlassenen Hotel in den Rockys seine Ware an zufällig vorbeikommende Touristen zu verkaufen. Seine Familie findet es da so Öde, dass sie ihn verlässt und er darüber den Verstand verliert.

Freddy vs. Jason[Bearbeiten]

Freddy Mercury will es allen noch einmal beweisen. Wenn da nicht dieser Lausbube Jason wäre!

Phase IV[Bearbeiten]

Ein Königreich wird von riesigen Außerirdischen attackiert, die die Untertanen zertreten, grillen, mit Gift einsprühen oder anderweitig ums Leben bringen. Die Königin kann nur dadurch gewinnen, dass sie mit ihren 6-beinigen Gefolgsleuten einen massiven Schlag gegen die 2-beinigen Aggressoren ausführt.

Das Dorf der Verdammten[Bearbeiten]

Dabei handelt es sich um eine Dorf, dass die Natur mit hochinterligenten Kindern gestraft hat. Dieses gehen den Bewohner so lange auf die Nerven, bis diese sich entschließen, sich von den Kinder dauerhaft und endgültig zu trennen.

Wachshaus[Bearbeiten]

Wachshaus ist ein erstklassiger Horrorfilm der mit seiner Überflüssigkeit die über die Überflussgesellschaft des 21. Jahrhunderts mit dem Monster Paris Hilton im Vordergrund darstellt. Kritiker hielten den Film wegen der abartigen Zurschaustellung von Hilton nur schwer aus.

Kinder des Zorns[Bearbeiten]

Kinder des Zorns ist ein Film über das gruseligste, was man sich vorstellen kann: ungezogene Kinder. Zwar sang schon Herbert Grönemeyer "Kinder an die Macht", doch der hatte ja keine Ahnung, was man Mitte der 80er mit einer Machete, einer Bibel und ein bisschen Kerosin im Mittleren Westen der USA alles anstellen konnte. Kurzum - so einige Vogelscheuchen müssen ihr Leben lassen. In Zeiten des Überalterungsproblems ist der Streifen vermutlich noch gruseliger geworden und wird bis 2050 mutmaßlich auf dem Index stehen, wenn der Altersdurchschnitt der westlichen Gesellschaft auf promiskuitive 60 Jahre steigt.

Silent Hill[Bearbeiten]

Silent Hill ist ein nie enden wollendes Suchspiel, das auf einer aufgemotzten Version einer Vermisstenanzeige einer Polizeistation in Noth Dakota besteht. Die Entführer/Vergewaltiger wurden durch Monster ersetzt und die Spurensuche in eine bizarre, kranke und verstörende Welt entführt, die dem Kopf noch abartigerer Autoren entsprungen ist. Das Ende des Films ist anders als seine Videospielvorlage nicht frei wählbar, aber diverse Häutungen und Schreddereien ließen zumindest für die Putzfrauen am Filmset kein gutes Ende erahnen, egal wie der Film sonst noch ausgehen können.