Fanfiktion

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Als Fanfiktion (auch „fanfic“ oder „ff“ genannt) bezeichnet man eines der Symptome der weit verbreiteten (zumindest auf diversen Internetseiten) Fangirl-Krankheit. Es handelt sich dabei um Texte, welche die Betroffenen selbst verfassen und/oder lesen.

Inhaltsverzeichnis

Entstehung

Über die Entstehung der Verbindung zu der Fangirl-Krankheit streiten sich die Wissenschaftler noch heute, die zwei meistverbreiteten Theorien sind folgende:

Ursprünglich galten diese Texte einfach nur als „Geschichten über Zeug von dem man Fan ist“, doch als sich die Fangirl-Krankheit über das Internet ausgebreitet und etliche Mutationen durchgemacht hatte, suchten die Betroffenen immer verzweifelter nach einer Möglichkeit, ein Ventil für ihre Krankheit zu finden. Somit hatten die Erkrankten beschlossen, diese liebevolle Art zu zeigen, dass man etwas mag, in etwas absolut grauenvolles zu verwandeln, welches viele Logik-Fans bis in ihre Träume verfolgen würde, bis sie aufhören unbeugsam zu sein und selbst zum Fangirl/boy werden...

Einige, die unter der Fangirl-Krankheit gelitten haben, dachten sich es wär mal ganz lustig, ihre Träume irgendwo in das Internet zu stellen. Sie haben erkannt dass sie nicht alleine sind, der Mist bekam einen Riesenhype und irgendwann hat es jedes 12-jähriges-Mädchen gemacht.

Ursache

Der Auslöser der Krankheit erscheint meistens in der Pubertät.

Viele jugendliche Mädchen fühlen sich nicht beachtet und übertragen ihre tiefgründigen Gefühle dann auf die Charaktere, die ihrer Meinung nach am besten aussehen. Dabei übertragen sie meistens auch den Wunsch, einen Freund zu haben und sie fangen an, "Yaoi" zu schreiben/lesen. Andere übertragen sich auch komplett in ihre Geschichte, ändern jedoch ihr Aussehen, da sie mit diesem unzufrieden sind und können auf einmal jegliche Kampfsportarten und alle Jungs fliegen ihnen hinterher.

Durch die Aufmerksamkeit, die sie durch das Veröffentlichen ihrer Geschichte im Internet bekommen, beginnt der gefährliche Teil der Krankheit. Denn diese Aufmerksamkeit hat ein höheres Suchtpotential als nicht bestimmungsgemäß gebrauchtes Hydromorphon und hat keinen positiven Nutzen.

Unterordnungen

Es gibt drei Hauptrichtungen in die sich die sich das Symptom richten kann.

  • Yaoi - Liebesbeziehungen zwischen männlichen Charakteren. Hauptsächlich der Protagonist und seine Nemesis. Oft auch der Protagonist und sein bester Freund. Die eigentlichen Freundinen und Liebesinteressen werden entweder vernachlässigt, mutieren zu Schlampen oder Lesben, manchmal sterben sie auch eines verdienten Todes.
  • OC-Gedöns - Eigene Charaktere (Own Chraacters=OC) kommen ins Geschehen, aus unerfindlichen Gründen heißen sie immer Mary Sue oder Bella Swan. Sind meist übermächtig, mit jedem Verwandt und sowieso die Schönste im ganzen Land. Wenn es im Fandom einen hilfsbedürftigen Charakter (z.B. Severus Snape aus Harry Potter) gibt, verlieben sich die beiden. Meistens sehr dramatisch.
  • Der Rest - Romanzen oder Abenteuer die kein Schwein lesen will, weil sie nicht interessant genug sind; wenn man Glück hat, findet man die ein oder andere richtig gute parodische Perle, die sogar im Bereich den Fanon läuft.

Erkennungsmerkmale

Woran man Fanfiktions, die von Erkrankten des Fangirlismus entstammen, erkennen kann:

  • OC/Mary Sues - wie oben bereits genannt.
  • Nekoneko = Katzenmutationen - Charaktere wachsen auf magische Weise Katzenohren und Schwanz, sehen aber dennoch nich absolut eklig und seltsam, sondern extrem niedlich aus.
  • Mpreg = Male pregnancy - Kerle die schwanger werden. Dazu muss man nicht viel sagen.
  • Kein Fanon und schon gar kein Canon - Canon ist das, was im Buch passiert, in Fanfiktions keineswegs anzutreffen, Fanon ist was außerhalb des passiert sein könnte, eine Art Spin-off, aber immer noch logisch und mit dem Original vereinbar.
  • Pwp = Porn without Plot - Der Author kümmert sich gar nicht erst darum, sich einen dämlichen Grund für sexuelle Handlungen auszudenken, sondern geht gleich mitten ins Geschehen.
  • Stupid plot device - Ähnlich wie Pwp nur eben mit Plot, der aber so dämlich ist, dass man ihn getrost weglassen könnte. (Bsp. "Person A stolpert und fällt auf Person B, sie sehen sich in die Augen, verlieben sich und fangen an sich zu befummeln.")
  • predictable twistpoints - Vorhersehbare Wendungen, denn irgendwas läuft immer schief, siehe nächster Punkt.
  • Drama Drama und nochmal Drama - sonst wäre es ja nicht spannend genug, um die Geschichte auf 65 Kapitel zu erweitern.
  • ooc = out of character - Das der eine oder andere sich mal nicht so verhällt, wie er es sollte (siehe Mpreg/Pwp) erklärt sich dann auch von selbst.

Beispiel

Ein außerordentlich guter Verteter der Fanfictionplots ist der „Nekonekoporn for shadowwolf“ geschrieben von shadowwolf, übersetzt von kriegszahn.

"Es fängt damit an, dass Marik von Bakura als Nyko (Katzenjunge) ankleidet und dann zu einem dunklem Raum geführt wird, damit Bakura mit ihm zu spielen kann. Als sie aber auf die Tür zugehen, hören sie seltsame Geräusche und als sie die Tür öffnen, finden sie Kaiba und Yugi wie sie anfangen rumzumachen. Nicht ganz sicher wie es passierte, aber es passierte und Bakura will auch mitmachen, weil er sich so einsam fühlt und eine Chance auf einen Vierer sehr selten kommt. Am Ende kommt raus, dass alles nur ein Traum gewesen ist, doch dann dreht er seinen Kopf zur Seite und sieht Marik."

Behandlung

Das beste Mittel besteht in ehrlichen Reviews - Nach welchen sich der Autor hoffentlich umbringt.

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