Brater

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Nichts ist leckerer als eine schön durchgeschmorte saftige Sau über den Abend verteilt... Doch! Die Sau und kühles Bier dazu!

Ein Brater (regional auch "Bräter") ist eine meist menschliche Person, welche dazu neigt, zu bratende Lebensmittel zu braten, um sie anschließend im großen Freundeskreis, oft auch beim Genuss alkoholischer Getränke, einzunehmen, um sie anschließend zu verdauen (vgl. Verdauer) und auszuscheiden (vgl. Ausscheider, Bayer). Brater sind oftmals keine Vegetarier, sondern sind dem Konsum von tierischen Produkten nicht abgeneigt.

Auftreten[Bearbeiten]

Räumlich[Bearbeiten]

Im westlichen Kulturkreis so ziemlich überall. In Wald und Feld, hüben wie drüben und gar nicht selten direkt nebenan, da muss man nur mal die Augen offenhalten. Man erkennt eine Braterzusammenkunft i.d.R. an der steil aufsteigenden Rauchsäule (bei Windstille), die stark raucht und so riecht, als müsste jetzt gleich die ganze Nachbarschaft zum Essen erscheinen. Außerdem entsteht im näheren Umkreis eine spontane Kleintierknappheit, die auf den normalerweise recht großen Fleischhunger der an der Zusammenkunft teilnehmenden Brater zurückzuführen ist.

Zeitlich[Bearbeiten]

Zu nachtschlafener Zeit, und dann auch mit entsprechender Lautstärke. Neben der altbewährten 110 - Besuch von den Sportskameraden in Grün oder Blau oder welche Uniformmode gerade aktuell ist, wird immer gern genommen - hat sich die "einfach-rübergehen-und-denen-Bier-und-Broiler-abnehmen"-Strategie durchaus als zumeist unblutige Gegenmaßnahme bewährt.

Jahreszeitlich betrachtet tritt der Brater zumeist in den mehr oder weniger sonnigen Monaten Mai bis August sowie Dezember auf. Hier wird nach Lust und Laune an-, ab- oder zwischengebraten. In den letzten Jahren trat zudem der sog. "Eisbrater" gehäuft auf. Er ist jedoch eher scheu und befindet sich ständig auf der Flucht vor dem Kältetod, was ihn aus Zeitmangel zum erhöhtem Verzehr kurzgebratener Bratereien veranlasst.

Optisch[Bearbeiten]

Wer behauptet, Ballonseide sei out, lügt. Modische Zweiteiler-Anzüge aus farbenfrohem Nylon sind trotz der hohen Brandgefahr eine zeitlose Braterbekleidung. Grillschürzen sind reine Überzeugungssache: entweder immer oder niemals. Watte- oder Daunenjacken (nicht zu verwechseln mit Daumenjacken!) sind beim erwähnten Eisbraten unabdinglich. Hier schließt sich der Kreis für Geflügelliebhaber.

Typische Ernährung[Bearbeiten]

Alles mit ausreichend Flügeln u./o. Beinen. Federn regen den Appetit der Brater an.

Der unglückliche Brater[Bearbeiten]

Der unglückliche Brater ist ein solcher, der sich aus beruflichen oder privaten, seltener auch aus öffentlich-moralischen Gründen in bratereiarmen Gegenden wiederfindet. Er wandelt sich hierdurch zu einem unfreiwilligen Vegetarier oder gar Veganer oder, wenn das Schicksal ihn besonders hart trifft, gar zum Toten. Er ähnelt hier wegen seines äußerst begrenzten Nahrungsspektrums dem Panda und ist dementsprechend auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten zu finden. Trifft ein Mensch o.ä. auf einen unglücklichen Brater, so ist er zur unverzüglichen Fütterung verpflichtet. Im Falle des Nichtfütterns macht er sich der unterlassen Hilfeleistung schuldig. Um den unglücklichen Brater zu erhalten und im Idealfall zum regulären Brater zu resozialisieren, werden in jüngster Zeit deshalb von politischen Parteien (CSU, Die Partei, APPD) Notfallpakete für alle Bürger gefordert. Diese sollen zumindest ein halbes Hähnchen sowie drei bis vier Nürnberger oder ein bis zwei Thüringer Rostbratwürste enthalten.