Beruf

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Der natürliche Feind des Berufes wartet immer und überall: Ein Chef klaut seinem faulen Mitarbeiter das Fahrrad, um ihm den Tag zu vermiesen.

Beruf (auch "Sklavistische Arbeit", "Hobby" oder neudeutsch "Job") ist ein Sammelbegriff für das noch angesehenste Ziel kindlicher Träume, deren Erfüllungsrate in Deutschland in den letzten Jahren drastisch sank. Der Berufsbegriff vereint dabei alle gängigen Sektoren wie den angesehenen Gelehrten- und Politikerberuf sowie die restlichen, niederen Proletariertätigkeiten. Früher war für das Ergreifen des Berufs eine sogenannte "Ausbildung" vonnöten, die heute maximal wegen ihres nostalgischen Werts noch von Berufsförderungsanstalten gepflegt wird.
Der größte Feind des Berufes ist der Chef.

Klassifikationen[Bearbeiten]

Ein Vertreter der 1. Sektion posiert als beschäftigter Arbeitender für Kamera.

Postmoderne, jugendliche Einteilung[Bearbeiten]

Grundsätzlich lassen sich Berufe neben der klassischen Einteilung (siehe Einleitung) noch in eine postmoderne, jugendliche Einteilung zwängen. Hier spielt oft eine persönliche Einschätzung und die Bescheidenheit und Nächstenliebe eine Rolle. Die einzelnen Sektoren stimmen teilweise mit der klassischen Definition überein, wurden aber neu tituliert.

1. Der Wenig-Arbeit-viel-Kohle-Job[Bearbeiten]

Vergleiche Politikerberuf. Dieser Bereich ist der beliebteste, doch auch hier wird ein gewisses Maß an Geschwätzigkeit und Talent für Ausreden und Umschreiben gefordert, was auch der zentrale Punkt für die sinkende Quote der Neueinsteiger in diesen Sektor ist. Was für ganz Deutschland gilt, gilt auch für diese Klassifikation, was bedeutet, dass es zu einer flächendeckenden Veraltung der Funktionäre führt, die jetzt auch irgendwann aufgeben müssen. Doch auch Schriftsteller und Rhetoriker lassen sich hier einordnen. Hier ist das Maß an geforderter Rede- und Ausdrucksgewandtheit allerdings geringer, was diese Berufe für besonders untalentierte Personen attraktiv macht.

2. Der Nebenjob zum Entspannen[Bearbeiten]

Ein Nebenjob zum Entspannen ist die beliebteste Alternative zum ersten Sektor. Während man von 14:00-8:00 Uhr freizeitlich eingespannt ist, arbeitet man gerne in Berufen, die nach der Einleitungsdefinition eher als "nieder" angesehen werden. Solche Tätigkeiten können zum Beispiel aus dem Beamtenbereich stammen.

3. Der Ich-wurde-vermittelt-Job[Bearbeiten]

Vergleiche Proletariertätigkeiten. Zu den gerne vermittelten Jobs zählen Berufe wie Hanfbauer, Stuntman, Türsteher oder der Klassiker: Handwerker. (Anmerkung zu den letzten zwei Punkten: Diese Berufe rutschen aufgrund sinkender Tauglichkeit zunehmend in den folgenden Bereich ab.) Meist merkt man an der Arbeitshaltung der Ausführenden die Zugehörigkeit zu dieser Sektion.

4. Hä!?[Bearbeiten]

Vergleiche Wissenschaftler/Gelehrte. Arbeitskräfte dieses Sektors werden auch Streber genannt, was meist verursacht wird durch untertaktetes Großhirn. Das macht diesen Bereich zu dem am schnellsten wachsenden Sektor, in den immer mehr Berufskategorien befördert werden.

Nach FDP[Bearbeiten]

Auch politische Parteien wie die FDP haben eine Klassifikation von Berufen, allerdings ist diese ein wenig eiunfacher gestrickt. Für die FDP gibt es nur zwei Klassen, die Hoteliers und die Nicht-Hoteliers bzw. Nicht-Spender. Diese Einteilung gilt sogar seit dem Regierungswechsel in 2009 als rechtlich anerkannte Einteilung.

Nach Den Linken[Bearbeiten]

Die Linken machen's sich da noch einfacher: Nach ihren Vorstellungen gibt es keine Klassen. Alle sind gleich, verdienen das Gleiche, erhalten die gleichen Lebensmittelkarten, atmen die gleiche Luft...

Mindesthaltbarkeitsdatum[Bearbeiten]

Angesehene Analytiker beobachten zwar momentan den hier beschriebenen Zustand, befürchten aber einen grundlegenden Wandel in der Kategorisierung der Berufe, der sich besonders in der postmodernen, jugendlichen Einteilung bemerkbar macht. So schätzt zum Beispiel Dieter Bohlen die jetzige Einteilung als "Hömma, mein acht wochen alder Magaquark is haltbara als dieser S****,..." ein. Oskar Lafontaine hingegen vertraut der komplex ausgetüftelten Einteilung der Linken: "Wir haben immer so was geglaubt und werden immer so was glauben!"

Beruf und Hobby[Bearbeiten]

Um die Berufe genauer zu verstehen, ist folgender Sachverhalt zu nennen: Wie bereits angesprochen machen viele Leute ihren Beruf zum Hobby und prügeln während ihres Aufenthaltes am Arbeitsplatz die Zeit tot. Wenn es ihr Beruf wäre, würden diese Personen sicherlich zu dem ersten Teil der klassischen Definition (Einleitung) gehören. Diese Berufe lassen sich, falls das dringende Bedürfnis besteht auch als Hobby zu Hause bewältigen. Wichtigstes Utensil ist hier der Computer, wobei immer mehr dieser Heimhobbyisten aus unerklärlichen Gründen eine PlayStation für ihre Arbeit benötigen. Wenn man allerdings als Nicht-Angehöriger der angesprochenen ersten Fraktion gehört, führt dieses Verhalten ebenfalls zu einer Änderung der Arbeitshaltung, die vom Chef meist mit missbilligenden Blicken belohnt wird. Beliebte Beschäftigungen dieser Personen sind unter Einfluss dieser Mentalität:

Geschichte[Bearbeiten]

Antikes Berufsideal.

Das Bild des idealen Berufes hat sich in den letzten 2,5 Mio. Jahren stark verändert. Zu Beginn waren Einzeller noch das Maß der Dinge. Dies blieb bis zum Startschuss der Landverschmutzung so.
Dann, während in der Urzeit danach noch Fleischdinos angesehen waren, wandelte dieser Fokus bereits kurze Zeit später zum Säugetier, was einen entscheidenden Vorteil beim Urknall (vgl. Chef) erzielte.
Seit jedoch der primitive Urmensch der Erde auf die Nerven geht (nach dem Erscheinen des "Großen Chefs"), ist man als einfaches Säugetier nur noch der Saarländer unter den Berufen.
Zu Beginn der antiken Scharmützel um Land und Ölquellen Zivilisierung war in Griechenland und Italien Feldherr der neueste S*****.
Gefolgt von Königen und Kaisern, die im Mittelalter Hochkonjunktur hatten. Unbeliebte Berufe waren zu der Zeit eher Henker, Bettler oder Hexe.
Später waren es die Leute, die planlos in Segelschiffen um die Welt fuhren,um irgendwas zu finden, zu denen der Abschaum aufblickte.
In der Zeit nach dem Mittelalter und der Entdeckung der benannten Personen erlebten die alten Tugenden eine Renaissance: Erneut wurden Berufe wie Feldherr oder Kaiser beliebt, was vor allem in Frankreich eine runde Sache war. Aber auch Inquisitor, einer der Berufe, der später schnell an Ansehen verlor, war eine geschätzte Tätigkeit.
Danach kam eine weitere Modewelle, die auch die Diktatoren wieder zu einem trendigen Accessoire für das zeitbewusste Land machte.
Seit Ende dieser Welle (~ 9. November 1989), was die heutige Zeit einschließt, ist der Abgeordneten- und Politikerberuf bekannt für seine ertragbaren Löhne und angenehme Arbeit. Gründe dafür sind unter "Allgemein" zu eigenmächtig zu erschließen. Doch auch Berufe wie "Irgendwas mit Medien" oder "Pädagoge" sind im noch so jungen 21. Jahrhundert angesagt.

Beispiele (alphabetisch)[Bearbeiten]

Berufswerbung für Politiker.
Hinter ihrem Job sind alle her...

Zitate[Bearbeiten]

  • "Weil im Unterschied zu den Arbeitnehmern hier im Ruhrgebiet kommen die Rumänen eben nicht morgens um sieben zur ersten Schicht und bleiben bis zum Schluss da, sondern sie kommen und gehen, wann sie wollen und wissen nicht, was sie tun." - Jürgen Rüttgers, ehem. Ministerpräsident
  • "Arbeit ist das Fleisch im Hamburger des Lebens." - Ray Kroc, amerik. Fast-Food-Unternehmer, McDonald's-Promoter
  • "Am Schaffen ist noch keiner gestorben. Dass sie einen aus der Fabrik tragen, weil er zuviel gearbeitet hat, das habe ich noch nicht erlebt."
    - Werner Niefer (1928-93), dt. Topmanager, 1989-93 Vorstandsvors. Mercedes Benz AG
  • "Lehrer = Ein Lebewesen, das einem Probleme erklärt, die man ohne ihn gar nicht gehabt hätte." - unbekannt
  • "Der Bundeskanzler braucht nicht so ängstlich zu sein. Wir wollen ja nicht die Tiefflieger, sondern die Tiefflüge abschaffen." - Oskar Lafontaine
  • "Zwischen Bafög und Rente sollte wenigstens ein kleines Stück Arbeit liegen." - unbekannt
  • "Ich habe diesen Beruf nicht gewählt, um prominent zu werden, sondern ich wollte nur spielen, spielen, spielen." - Moritz Bleibtreu, ausgeschriebener Gamer