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Wutausbruch

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Eeeey!

Ein Wutausbruch liegt vor, wenn der Kopf eines Wesens zunächst gelb, grün, blau und dann rot anläuft, um danach Rauch aus den Ohren strömen zu lassen. Der Rauch ist meist grau und begleitet von einem Fiepen bei einer Frequenz von typischerweise 10kHz. Geübte Wutausbrüchler (z.B. Palästinenser) können ihrer Umgebung dabei erheblichen Schaden zufügen, und so andere Menschen zu Wutausbrüchen bringen. Falls diese induzierten Wutausbrüche ebenfalls von geübten Wutausbrüchlern stammen, erhalten wir eine instabile Situation, sodass es dazu kommen kann, dass alle Menschen die noch nicht wutausgebrochen sind, gleichzeitig ausbrechen und die Erde zerstören.

Rein wissenschaftlich kann der Wutausbruch als eine Art als Gegenstück des geologischen Vulkanausbruchs bei Lebewesen betrachtet werden, da auch hier typische Phänomene wie Erschütterungen, Krach und üblicherweise auch Sachbeschädigungen in nicht zu unterschätzendem Ausmaß vorkommen.

Klassifizierung[Bearbeiten]

Um die Intensivität eines Wutausbruch zu kategorisieren, entwickelte die amerikanischen Psychologen Chris Oldhouse und Steven Other 1985 den sog. Wutexplosivitätsindex (WEI), der die Stärke eines Wutausbruchs anhand von Messwerten wie Menge an ausgestoßenem Fluch- oder Fäkalausdrücken und die angerichtete physische oder soziale Verwüstung im näheren Umkreis einordnet. Der WEI umfasst acht Stufen:

Stufe 0 - Kein nennenswerter Ausbruch[Bearbeiten]

Die Mimik eines Wüterichs spricht für sich.

Wutausbrüche dieser Stufe sind, wie der Name bereits sagt, eigentlich unbedeutend und finden dementsprechend nur selten Anwendung im Index, obgleich die Schwarzzahl an Vorfällen natürlich hoch ist. Die Reaktionen beschränken sich meist auf einige, in Bart oder Unterlippe, gemurmelte Flüche.

Stufe 1 - Verrauchende Wutausbrüche[Bearbeiten]

Eine ebenfalls recht häufige Form der psychischen Entladung. Sie ähnelt in den ersten Momenten des Ausbruchs den Stufen 3 bis 4, verpufft allerdings innerhalb weniger Minuten, weil der Wüterich in den meisten Fällen begreift, dass er sich gerade über etwas wirklich absurdes aufgeregt hat. Oft genug resultieren solche Wutausbrüche allein daraus, dass sich im Kopf des finsteren Wüterichs aufgrund anderer, unterdrückter Wutausbrüche soviel Dampf angesammelt hat, dass er bei der geringsten Erschütterung platzt.

Stufe 2 - Moderate Wutausbrüche[Bearbeiten]

Wie bei den Ausbrüchen höherer Stufe setzt die Übersättigung mit Blut und die daraus entstehende Überhitzung des Denkapparates weite Teile des Gehirns außer Gefecht, insbesondere jene, die normalerweise für Empathie bzw. Hemmschwellen zuständig sind. Der Sitz der Vernunft und das motorische Zentrum im Gehirn bleiben jedoch weitestgehend unangetastet, weswegen es zwar zur drastischen Lautentwicklung kommt, physische Gewalt sich aber in Grenzen hält.

Stufe 3 - Episodenhafter Ausbruch[Bearbeiten]

Ey, w-wie hassu mei'e Mudda genannt?

Hier verteilt sich die Wut nicht auf auf eine großangelegte Entladung, sondern wird über den ganzen Tag verteilt in kleinen Dosen ausgeschüttet. Obwohl die einzelne Stärke dieser Dosen eher harmlos ist, führt die dauerhafte Anspannung des Wüterichs in den meisten Fällen dazu, dass man ihn nicht mehr mit der Kneifzange anfassen möchte bzw. aus Sicherheitsgründen sollte. Die physische Gewalt hält sich auch hier in Grenzen, allerdings weist das Subjekt über mehrere Stunden eine moderate Lautentwicklung auf, die mittelfristige soziale Schäden mit sich führen kann.

Stufe 4 - Betrunkener Ausbruch[Bearbeiten]

Wie bereits angedeutet sind diese Wutausbrüche vor allem bei Personen mit hohem Alkoholpegel vorhanden, können aber auch von einer breiten Anzahl anderer bewusstseinserweiternder Stoffe ausgelöst werden, darunter Kokain, Coffein, LSD, WTF, Klebstoff und Zucker.

Da sich das motorische Zentrum des Wüterichs aufgrund obiger Substanzen bereits ins Bett verabschiedet hat, sind physische Schäden trotz ehrlicher Bemühung eher minimal bzw. ausweichbar. Lautäußerungen sind dagegen massenhaft vorhanden, obwohl meist bei mehr als der Hälfte unklar ist, wen oder was der Betrunkene gerade wie beleidigt hat. Schlussendlich sind betrunkene Wutausbrüche ohnehin eher kurzlebig, da der Wüterich sich schnell wieder abkühlt und nach etwa einer halben Stunde friedlich seinen Rausch ausschläft oder anderweitig beschäftigt ist.

Stufe 5 - Mächtiger Wutausbruch[Bearbeiten]

Bei dieser Form halten sich Lautausstoßung und Verwüstung die Waage, das Subjekt schafft es also erfolgreich, gleichzeitig etwas zu zerstören, es dabei noch zu beschimpfen und nebenbei auch noch Luft zu holen. Seine Gesichtsfarbe nimmt dabei einen gesunden rötlichen bis purpurnern Ton an, während kleine Äderchen entlang der Schläfe aufgrund der gestiegenen Stoffwechselaktivität deutlich hervortreten, was man von seinen kognitiven Fähigkeiten leider nicht behaupten kann. Statistisch betrachtet richten sich Ausbrüche der Stufe 5 nur selten gegen Lebewesen (mit Ausnahme von Tauben), sondern fokussieren sich eher auf unbelebte Objekte, etwa Computer mit fehlerhafter Software, Getränke- und Snackautomaten oder auch den Hammer, den man sich gerade unbeabsichtigt auf den Daumen gehauen hat.

Kurioserweise richten Ausbrüche der Stufe 5 zwar starke Schäden an der unmittelbaren Umwelt des Wüterichs an, sind für ihn selbst aber recht gesund, da sein Stoffwechsel beschleunigt und Stress abgebaut wird. Jeder mächtige Wutanfall veringert das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, um stolze 0,33%.

Stufe 6 - Kindlicher Wutanfall[Bearbeiten]

Kinder sind nicht böse. Sind sind laut.

Tritt überraschenderweise vor allem bei Kindern, allerdings auch recht regelmäßig bei erwachsenen Personen weiblichen Geschlechts auf und wird umgangssprachlich auch als „Weinkrampf“ bezeichnet. Die physische Verwüstung ist aufgrund fehlender Muskulatur bei den meisten kindlichen Wutanfällen bis auf ein paar Kratzer nicht bemerkenswert, allerdings erreicht die sonst so fröhliche Stimme schnell eine derart infernalische Lautstärke, dass selbst hartgesottenste Anhänger von Techno-Musik ruhig um ein paar Ohrenschützer bitten, während die Höhe des Geschreis im schlimmsten Fall so schrille Frequenzen erreicht, dass Glas garantiert nicht der einzige Stoff bleibt, der zerspringt. Neben der Lärmentwicklung produziert das Subjekt auch seismische Erschütterung (indem es sich auf den Boden wirft und mit den Fäusten auf selbigen trommelt), statt heißer Lava fließen (glücklicherweise?) aber nur heiße Tränen, diese dafür aber in Massen.

Kindliche Wutanfälle benötigen keinen speziellen Auslöser, da die betreffenden Subjekte meisterhafte Taktiker und sich damit vollkommen bewusst sind, dass sie alles bekommen, was sie wollen, wenn sie auf ihre Form der psychologischen Kriegsführung zurückgreifen.

Stufe 7 - Aufgeladener Wutanfall[Bearbeiten]

Bei dieser Form des Ausbruchs sammelt das Subjekt über mehrere Stunden, Tage oder gar Jahre Dampf an, hat aber kein Ventil um ihn abzulassen. Dadurch staut sich dessen Wut in solchem Maße an, dass der Wüterich kaum noch klar denken kann und sich an den Rand der Gesellschaft zurückzieht, um den Aufbau weiterer Aggressionen zu vermeiden.

Irgendwann jedoch kann das Subjekt diese Anspannung nicht mehr ertragen und explodiert in einem regelrechten Tobsuchtsanfall, der in einem Umkreis von 20 bis 2400 Metern schwerste Verwüstung und Traumata anrichtet. Die einzige Abhilfe kommt durch regelmäßige Ausbrüche der ersten oder notfalls auch fünften Kategorie, welche dem Chaos eines Ausbruchs auf Stufe 8 in jeder Hinsicht vorzuziehen sind.

Stufe 8 - Explosiver Wutanfall[Bearbeiten]

Da hatte wohl jemand einen schlechten Tag.

Der menschliche Körper ist ein ausgesprochen widerstandsfähiger Organismus, der extreme Hitze, Kälte und sogar ARD aushalten kann. Staut sich seine Wut jedoch über die für einen Ausbruch der Stufe 7 benötigte Menge an, kommt es früher oder später zwangsweise zur Explosion des Kopfes durch Bluthochdruck oder einer spontanen Selbstentzündung durch die dramatisch gestiegene Körpertemperatur. Personen mit einer derart miesen Laune ist nicht mehr zu helfen, weswegen man im Zweifelsfall primär in Deckung gehen sollte, um nicht von der Druckwelle mitgerissen oder von umherfliegenden Trümmern verletzt zu werden.

Ein explosiver Wutanfall vernichtet in einem Umkreis von 15 Metern alles Leben bis auf die mikrobiologische Ebene und führt im Explosionsradius zu einem sprunghaftem Temperaturanstieg auf 640° Celsius. Die bei der Explosion entstehende Druckwelle ist stark genug, um kleinere Autos und Kühe bis zu 40 Meter weit durch die Luft fliegen zu lassen; daneben werden elektrische Geräte in einem Radius von bis zu 500 Metern irreparabel beschädigt.

Der gezielte Einsatz von Stufe-8-Explosionen wurde im kalten Krieg vermehrt für Attentate benutzt, indem man die „Bombe“ für mehrere Stunden an einen Stuhl fesselte und ihr dabei über einen Kopfhörer eine Endloswiederholung der CD „Sternstunden deutscher Schlagermusik“ vorspielte. Kurz vor der Explosion wurde der Kopfhörer abgekommen und durch einen Walkman ersetzt, der am Ohr der Bombe befestigt wurde. Nachdem man die Waffe dann in die unmittelbare Nähe der Zielperson bugsiert hatte, wurde der Walkman per Funk aus sicherer Entfernung aktiviert und die Bombe explodierte unter dem Druck weiterer musikalischer Attacken.

Mit dem Ende des kalten Krieges gerat die Wutbombe zunehmend unter Kritik von Menschenrechtsorganisationen und wurde schlussendlich von wesentlich humaneren, weil professionellen, Auftragsmördern abgelöst.

Siehe auch[Bearbeiten]

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Gelungen

Der Artikel Wutausbruch ist nach einer erfolgreichen Abstimmung mit dem Prädikat Gelungen ausgezeichnet worden und wird zusammen mit anderen gelungenen Artikeln in unserer Hall of Fame geehrt.

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