Wollmonster

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Naturschutzgebiet für Wollmonsters

Wollmonster, manchmal auch Fusselmonster genannt (aber nicht mit Fussel gleichgesetzt), sind kleine bakterienartige Lebewesen.

Typologisierung[Bearbeiten]

Wollmonster sind kleine bakterienartige Lebewesen, die sich von Schuppen, Haaren und Fusseln des Menschen ernähren. Sie gehören zur Gruppe der Fusseltiere. Sie sind Einzelgänger und schließen sich zur Paarungszeit zu großen Knäueln zusammen. Auch in Notsituationen kann dieses Verhalten beobachtet werden (z.B. im Staubsaugerbeutel). Sie gelten weiterhin als Fluchttiere und fühlen sich nur in Gegenden wohl, die von der hygienischen Pflege ausgeschlossen sind.

Verbreitungsraum[Bearbeiten]

Der Lebensraum der Wollmonster liegt meist in heimischen Wohn- und Schlafstuben. Sehr oft wurde ihre Verbreitung an schwer erreichbaren Ecken festgestellt (z.B. unterm Bett). An diesen Stellen kommt es oft dazu, dass sie große Lebensgemeinschaften bilden, die zu Knäulen heranreifen. Diese können Durchmesser von mehreren Zentimetern bilden. Als Verbreitungsüberträger dient dabei auch sehr oft Wind, ähnlich wie bei der Sporenverbreitung von Pflanzensamen.

Vom Aussterben bedroht[Bearbeiten]

Da der Putzfimmel in der heutigen Gesellschaft zugenommen hat, sind die Wollmonster vom Aussterben bedroht. Dazu Greenpeace: " Es gibt immer weniger Rückzugsräume für Wollmonster. Der Platzbedarf für einzelne Wollmonster stellt dabei kein Problem dar, aber der nötige Rückzugsraum zur Knäuelbildung kann heutzutage nur selten gewährleistet werden. Deshalb setzt sich Greenpeace dafür ein, dass ein Großteil der heimischen Biotope erhalten bleiben soll, denn nur so kann gewährleistet werden, dass auch unsere Kinder noch das Vergnügen haben werden, die Spezies Wollmonster kennen zu lernen." Der damalige Umweltminister Sigmar Gabriel rief unter diesen Umständen ein Fond ins Leben, der den Erhalt der natürlichen Rückzugsräume für Wollmonster finanzieren sollte. Gleichzeitig erklärte er sein Wohnzimmer zur Wollmonster-Naturschutzzone.

Rezeption in Filmen[Bearbeiten]

Vielen Lesern dürften die Spezies Wollmonster durch Filme, genauer gesagt durch Western, bekannt sein. Sie kommen dort meist als Spannungselemente vor Duellen vor, indem sie mit melodramatischer Musik über einen Schauplatz als Knäuel vorbei fliegen und so meist das unheimliche Geschehen untermauern. Auch werden sie als Metapher für verlassene Besiedlungen in der Filmkunst eingesetzt. Zwar glauben viele Menschen, dass es sich bei diesen vorbeifliegenden Kugeln um Disteln handelt, was aber nicht stimmt.

Verwendung in der Sprache[Bearbeiten]

Auch in der Sprache fand der Begriff Wollmonster einzug. So wird in einigen dialektischen Regionen mit dem Ausspruch Wollmonster gemeint, dass man als geschlossene Gruppe einen anderen Ort aufsucht. ("Wollen wir uns dann los machen" wurde zu "Woll mer uns da los machen" zu Woll-mo-ns-da") Dieses Phänomen der Sprachentwicklung beobachtete als erster Sprachwissenschaftler Vicki Vomit.