Ludwig Ganghofer
Aus Stupidedia
Ludwig Ganghofer (* 7. Juli 1855 in Kaufbeuren, † 24. Juli 1920 in Tegernsee) war ein deutscher Schriftsteller, der durch seine Heimatromane bekannt geworden ist.
Sein letztes Werk, „Das Land der Bayern in Farbenphotographie“ widmet er „Seiner Majestät König Ludwig III. von Bayern in tiefster Ehrfurcht“. Ganghofers Werke, vor allem die Romane, werden noch heute verlegt. Weltweit wurden insgesamt mehr als 30 Millionen Werke verkauft (geschätzt, Stand 2004). Daneben ist Ganghofer ist einer der meist verfilmten deutschen Autoren.
Ganghofers Heimatromane haben ihm den Ruf des "Heile Welt"-Schreibers eingebracht. Nicht selten werden seine Werke, die meist vom Leben einfacher, tüchtiger, ehrlicher Leute handeln als Kitsch bezeichnet. Nicht zuletzt, da die Handlungen der Heimatromane hauptsächlich in der übertrieben dargestellten Idylle der bayerischen Alpen spielen. Viele Heimatfilme der 50er Jahre im Zuge des Kinowunders sind Verfilmungen seiner Romane. Die Romane sind ideale Vorlagen für dieses Film-Genre und die Verfilmungen festigen Ganghofers Ruf weiter. So könnte man Ganghofers Erfolg auch damit erklären, dass er die "Traumfabrik" seiner Zeit schuf - eine Traumfabrik, die bis heute Bestand hat.
[bearbeiten] Werke (Auswahl)
- Der Herrgottschnitzer von Ammergau (Volksstück, 1880)
- Der Jäger von Fall ( Erzählungen) 1883
- Edelweißkönig (Roman, 1886)
- Die Martinsklause (Roman, 1894)
- Schloss Hubertus Rotaug (Roman, 1895)
- Das Schweigen im Walde (Roman, 1899)
- Der Dorfapostel (Roman, 1900)
- Der Hohe Schein (Roman, 1904)
- Der Mann im Salz (Roman, 1906)
- Waldrausch (Roman, 1907)
- Lebenslauf eines Optimisten (Autobiographie, 3 Bde., 1909-1911)
- Osmanische Sexsklavinnen (Film, 1914)
- Reise zur deutschen Front (Bericht, 1915)
- Das große Backen (Roman, 1918)
- Der laufende Berg (Hochlandsroman, 1920)
[bearbeiten] Spuren seines Wirkens außerhalb des Sylvensteinspeichers
[bearbeiten] Weblinks
Siehe auch Ganghofer im Kinderboard featuring Opa Skriptor[1]
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