2 x 2 Goldauszeichnungen von MiniLiter und NoVeXX

Wintersport

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Begriff Wintersport umfasst alle Sportarten, die nur ausgeübt werden können, wenn sich die Außentemperatur nicht mehr für eine Eskimo-Sauna eignet und der durchschittlich kälteempfindliche Sportler Eiswürfel ausschwitzt.

Skifahren[Bearbeiten]

Schnell — in 5 Minuten hab ich eine Vorlesung!

Skifahren ist nichts anderes als Skilanglauf im Zeitraffer. Praktiziert wird es hauptsächlich von Geschäftsleuten, die gern Skilanglauf betreiben würden, aber nicht genügend Zeit dafür aufbringen können (jene, die ganz besonders wenig Zeit haben, fahren ausschließlich schwarze Pisten). Es wird zwischen mehreren Fahrstilen unterschieden:

  • Schuss: Wie der Name schon vermuten lässt, haben diejenigen, die diesen Fahrstil für den ihren erkärt haben, einen Schuss.
  • Slalomfahrt: Aufgabe ist es, um Slalomstangen einen großen Bogen zu machen. Weibliche Slalom-Skifahrerinnen fahren zumeist besonders große Kurven, um ihre Weiblichkeit zu betonen.

Auch im Hochsommer kann der Sportart problemlos nachgegangen werden. Der Sportler muss lediglich auf die Unterseite der Skier eine dicke Schneeschicht auftragen, die es ihm ermöglicht, auch auf steinigem Terrain samtweich über den Boden hinwegzugleiten.

Arten von Skifahrern[Bearbeiten]

Die Schneekanone - dank dem Schneeaufwirbler nutzlos geworden.
  • Der Schneeaufwirbler (Lieblingsspruch: „Friss meinen Staub!“) ist eine häufige Ursache für irrtümliche Nebelprogonosen des Wetterfrosches. Doch nicht nur die Wettervorhersage führt er hinter's Licht. Regelmäßig werden die Skipisten von Rauchern, die fest davon überzeugt sind, sie befänden sich auf einer Raucherparty, gestürmt.
  • Der Kollidierer: Egal, wie gut man aufpasst — es ist so gut wie unvermeidbar, mit einem von seiner Sorte nicht zusammenzustoßen. Besonders an Silvester tummeln sie sich massenweise auf den Pisten, um schon vor dem großen Knall standesgemäß anstoßen zu können. Meistens hat der Kollidierer einen körpereigenen Airbag in petto, den er mit seinem entgegenkommenden Fahrverhalten auf die Probe stellen will. Einen Führerschein besitzt er in der Regel nicht (mehr).
  • Der Adrenalin-Skifahrer: Ihm sind jegliche Absperrungen egal, selbst, wenn ihn hinter der Absperrung ein unfreiwilliger Einblick in den Einwegsport Klippensuizidieren erwartet — er kann ja immer noch seine Jacke als Fallschirm zweckentfremden. Zudem hat er den Bekanntheitsgrad der neuartigen Extremsportart Lawinensurfen gesteigert. Falls die Skipiste weder lawinengefährdet ist noch gefährliche Schluchten aufweist, verschafft er sich den für ihn überlebensnotwendigen Adrenalinkick, indem er die Türsteher von Après-Ski-Diskotheken böse anschaut.

Snowboardfahren[Bearbeiten]

Snowboardfahren war ursprünglich auf einbeinige Skifahrer ausgerichtet, die durch ihren Unfall an Standhaftigkeit eingebüßt haben. Doch inzwischen hat sich die Sportart auch bei kerngesunden Menschen etabliert.

Gaming-Snowboard[Bearbeiten]

Das Gaming-Snowboard, welches zur damaligen Zeit Meilensteine gesetzt hat, war ein Versuch, Computerspielen mit Snowboardfahren zu fusionieren. Es verfügt über einen eingebauten Gyrosensor, der eine präzise Steuerung garantiert — ob die Steuerung auch ruckelfrei ist, hängt davon ab, wie glatt die Bodenfläche ist. Leider sind die Ladezeiten, die einen nach Absolvierung eines Levels erwarten, unverhältnismäßig lang (positiv anzumerken sind jedoch die atemberaubend schönen, während des Ladevorgangs gezeigten Landschaftsfotos). Die Tatsache, dass ausschließlich im Mehrspieler-Modus gespielt werden kann, wird auch sehr oft bemängelt.

Schneeballschlacht[Bearbeiten]

Nicht so verschwenderisch! Schneebälle wachsen auch nicht auf Bäumen!

Die Schneeballschlacht ist eine Abwandlung des Geschicklichkeitsspiels Darts. Hauptunterschied ist der, dass alle Spieler als Zielscheibe fungieren, wobei das Gesicht des Spielers das Bull's Eye darstellt (das kann in's Auge gehen). Um den Schwierigkeitsgrad anzuheben, sind die Ziele bewegt und je nach Alter und Kondition der Zielscheibe unterschiedlich schnell. Leute, deren Zielsicherheit nicht ausreicht, um bewegte Ziele anzuvisieren, können sich nach Schneeballschlachten für Querschnittsgelähmte erkundigen. Die dort geworfenen Schneebälle sitzen meist besonders.

Zu Beginn des Spiels teilen sich sämtliche Zielscheiben in zwei verschiedene Teams auf und formen aus dem umliegenden Schnee ovalförmige runde Bälle. Die heiß kalt begehrten Kugeln können dabei mit den verschiedensten Bestandteilen gefüllt sein: Manche verstecken im Inneren des Schneeballs einen glühend heißen Kohlestein, um ihren Gegnern so richtig einzuheizen (leider Gottes enthüllt der Kohle-Schneeball bereits nach wenigen Minuten seine wahre Identität), andere wiederum bevorzugen es, die kugelförmige Schneemasse mit einem weiteren Schneeball zu füttern, mit dem Ziel, den Gegenspieler doppelt zu treffen.

Herstellung[Bearbeiten]

Die weltweit verbreitete, aber seit der Globalisierung immer mehr von der „Industrie AG“ verdrängte „Natur AG“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Rohmaterial der weißen Schneekugeln herzustellen. Kulanterweise wird der Schnee kostenlos zum Verkauf angeboten — und das überall, wohin man tritt! Aus Profitgründen wurde jedoch der Beschluss gefasst, im Sommer, Herbst und Frühling die Schnee-Produktion einzustellen.

Curling[Bearbeiten]

Auch Architekten finden Gefallen an Curling.

Von See-Besitzern dazu eingesetzt, die Eisfläche zu polieren, ist Curling eine Sportart für Personen, die sich zu Boule hingezogen fühlen und die Welt nur aus einer einseitigen Perspektive betrachten, welche es nicht ermöglicht, einen dreidimensionalen Wurf zu vollziehen.

Entstehung[Bearbeiten]

Curling entstand Mitte des 6. Jahrhunderts, als die Leute zu ihrem Leidwesen feststellen mussten, dass es noch keine Telefone gab — Kommunikation über dutzende Kilometer war daher nur mit einer lauten Stimme möglich. Also überlegte man sich eine Möglichkeit, auch weit entfernten Kommunikationspartnern eine Nachricht zukommen zu lassen und erfand Curling, eine Art der modernen Unterhaltung, für die beide Gesprächspartner eine Winternetverbindung (Zugang zu einem großen, gefrorenen See-Server) benötigten.
Der Ablauf war folgendermaßen: Zuerst suchte sich der Sender einen großen, glatten Stein, klebte auf selbigen einen Zettel, der im Gegensatz zu modernen Tastaturen alle erdenklichen Schriftzeichen unterstützte, und schickte das Gestein schlussendlich ab. Sofern die Datenmenge des Steins die Kapazität des See-Servers überforderte, verfiel die Nachricht während des Sendevorgangs — häufig bei zwei heimlich einander Verliebten, die gerne das Eis brechen wollen, zu beobachten.

Leider Gottes schränkte die Klimaerwärmung die Kapazität der Server mit der Zeit immer stärker ein — über kurz oder lang eignete sich Curling nicht mehr für den Austausch von Informationen. Doch es lebte weiter: Mit der Zeit entwickelte sich aus der eigentümlichen Kommunikationsmöglichkeit eine Sportart.

Gegnercurling[Bearbeiten]

Ende 2014 wurde Curling um eine neue Spielvariante, genannt „Gegnercurling“, erweitert. Genau wie bei der herkömmlichen Spielvariante treten 2 Teams gegeneinander an. Das Spielziel ist es aber in diesem Fall, die eigenen Curlingsteine so nahe wie möglich an einen beliebigen Curlingstein des Gegners zu positionieren. Je nachdem, wie präzise die Messgeräte sind bzw. wie gut die Schiedsrichter im Kopf rechnen können, enden die „Gegnercurling“-Matches mit Gleichstand oder eben nicht.

Eisfischen[Bearbeiten]

Der durchschnittliche Eisfischer lässt sich mit dem Angeln sehr viel Zeit. Nicht allzu selten wird ihm seine Geruhsamkeit zum Verhängnis — ehe er sich versieht, verliert er im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen, was auf den Jahreszeiten-Wechsel zurückzuführen ist. Von Forschern wird er aufgrund seiner Regungslosigkeit oft für eine Eismumie gehalten. Um seine heiß ersehnte Beute aus dem Wasser zu ziehen, verfolgt der gemeine Eisfischer eine ganz besondere Strategie: Er denkt gar nicht daran, seine Angel in Gebrauch zu nehmen — stattdessen wartet er den natürlichen Tod der glitschigen Viecher ab und fischt die an der Wasseroberfläche treibenden Leichen eigenhändig heraus. Manch ungeduldige Eisfischer schrecken sogar nicht davor zurück, den Tod der Fische unter Verwendung unlauterer Mittel schneller herbeizurufen.
Zum Einsatz kommen hierbei folgende Vorgehensweisen:

  • Einen Uranstein in den See werfen (positiver Nebeneffekt: die Fische geben dem Angler während des Verzehrs besonders viel Energie).
  • Eine (wasserdichte) Stereoanlage unter Wasser tauchen, die den Adrenalinspiegel anhebende Musik abspielt. So geraten die Fische in Stress, was sich letztlich negativ auf ihre Lebensdauer auswirkt.

Arten von Eisfischern[Bearbeiten]

  • Der Schöpfer: Der Schöpfer hat im Laufe der Zeit eine ganz besonders gerissene Strategie ausgetüftelt, um an das lebendige Gold zu gelangen: Er schöpft, mit einem Eimer ausgerüstet, das gesamte Wasser aus dem See, um danach die Fische problemlos einsammeln zu können. Erreicht er sein Ziel nicht vor seinem Lebensende, delegiert er die Aufgabe an die nächste Eisfischer-Generation (sofern er dem Auserwählten das Wasser den Eimer reichen kann). Ist seine Intention endlich mal erfüllt, profitiert nicht nur er, sondern auch die legendären Eisschwimmer, welche bekanntlich mit einer inneren Heizung ausgestattet sind, daraus — denn ihnen steht endlich nicht mehr das Wasser bis zum Halse.

Rodelsport[Bearbeiten]

Pleite für alle Machos, die an der PS-Zahl ihres Autos gerne ein paar Nullen hinten anhängen: Rodelschlitten offenbaren ihre PS (=Personenstärke) auf den ersten Blick (hier: 1,5 PS).

Vor langer Zeit, als noch alles besser war, haben sich in unterschiedlichen Bergen angesiedelte Bergvölker miteinander duelliert, um festzustellen, welches Volk höhergestellt ist (ein Höhenmesser existierte zu der Zeit nicht). Als Fortbewegungsmittel für den Krieg wurden zuerst Skier in Erwägung gezogen, jedoch hat sich der Rodelschlitten aufgrund der (für das Schlittenfahren vorgesehenen) Liegeposition, die eine bessere Tarnung während des Stellungskrieges gewährt, im Endeffekt durchgesetzt.

Der Schlitten[Bearbeiten]

Die Ausstattung eines Rodelschlittens fällt im direkten Vergleich zu den technischen Raffinessen eines Schlittens auf der Straße sehr spärlich aus. Aber wozu benötigt man eine Bremse, wenn man die freundlichen und entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer einfach mit einem lauten Schrei warnen kann? Welchen Vorteil verschafft einem ein Airbag gegenüber einem gewaltigen Bierbauch, der in Gefahrensituation als Stoßdämpfer fungiert? Richtig: Keinen. Darüber hinaus erspart einem ein Rodelschlitten horrende Parkgebühren — den enorm glatten Kufen, die den Schlitten auf jedem noch so ebenen Grund in Bewegung versetzen, zu verdanken.

Brutale Schlittenspiele[Bearbeiten]

Wie allgemein bekannt ist, treiben die sogenannten Killer-Schlittenspiele ihre Konsumenten in etwa 120 % aller Fälle in den Wahnsinn (Quelle: mathe-genies.com) und verleiten sie dazu, eine Amokfahrt zu begehen. Mittlerweile sind sich Bild-Redakteure darüber einig, wie jener Tag, an dem die Straftat vollzogen wird, aus der Sicht des Täters abläuft: Er steigt aus seinem Bett, setzt sich an seine Konsole, beginnt zu spielen und tötet mit seinem Schlitten kleine Schneeflöhe, indem er sie heimtückisch überfährt. Geraume Zeit später ruft ihn ein Kumpel an und erzählt ihm von einer neumodischen Konsole, „Real Life“ genannt. Natürlich zögert der Amokfahrer nicht lange, das Schlitten-Spiel auf der „Real Life“-Konsole zu spielen (aus der Egoperspektive, versteht sich) und schon nimmt das Übel seinen Lauf.