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Weintraube

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Zum Heulen: Im Urzustand sind Weintrauben quasi ausgestorben.

Die Weintraube ist, ähnlich wie die Weinbergschnecke, ein eher trauriges Tier, das von Römern der Antike in großen Massen gezüchtet wurde.

Entstehung[Bearbeiten]

Weintrauben entstanden aus dem misslungenen Versuch, Nachrichten von einer verlorenen Schlacht schnell in die Hauptstadt zu übermitteln (vgl. Marathonlauf). Als der Afrika-Feldherr Lucius Kongoflus Negerkus bei Timbuktu den wilden Mottenschotten unterlag, liess er die Tränen der Sterbenden auf seine Brieftrauben träufeln, um Rom symbolisch von den unerwarteten Schwierigkeiten zu berichten.

Durch den Kontakt mit dem Quell menschlichen Leids fingen die Vögel jedoch unerwartet an, selbst Regung zu zeigen. Überall im Traubenschlag begann plötzlich ein herzzerreißendes Gejammer und Geschluchze - die Weintraube war entstanden.

Ihr heutiges Aussehen verdanken die Weintrauben einer Explosion im Jahre 79 n. Chr., als ein Labor nahe dem Vesuv in die Luft ging. Mehr dazu in der Anatomie

Vorkommen[Bearbeiten]

Weintrauben im Laufe der Zeit[Bearbeiten]

Nach Jahren der Verwesung wird das gegorene Weintraubenblut gezapft.

Seit ihrer Entstehung verbreiteten sich die Reben genannten Familien der Weintrauben rund um das Ohne-Mittel-Meer, befielen die Hänge Italiens, Spaniens, Frankreichs, Portugals, der Türkei und des Herzogtum Afrikas, wagten sich dann in nördlichere Gefilde und erreichten während des Mittelalters Deutschland. Sie siedelten vornehmlich an Hängen und fraßen fröhlich die Ernte weg. Der Mehrheit der Bauern war diese an Epidemie grenzende Bewucherung ihres Ackerbodens verständlicherweise ein Gräuel. Die Geplagten bildeten sogenannte Winzer aus, um die Plagen zu fangen und zu kontrollieren. (der Begriff Winzer beschrieb die Methode der Traubenabwehr, nur winzige Häscher auszubilden, die sich unerkannt unter die Weintrauben mischen konnten, da sie für Artgenossen gehalten wurden.)

Nach erfolgreicher Infiltration begannen die Winzer eine brutale und gnadenlose Jagd (vgl. Hexenverfolgung) auf alle Weintrauben. Gefangene und getötete Trauben steckten sie in riesige Fässer, wo die Leichen jahrelang herumgammelten und vergorten. Der freie Bestand schrumpfte in Windeseile - schon zehn Jahre nach den ersten Winzer-Einsätzen war die Traubenseuche gebannt.

Im 12. Jahrhundert kam eine Hungersnot über das Ohne-Mittel-Meer. Nahrung wurde knapp; überall suchten die Menschen nach Essbarem. Besonders verzweifelte Gestalten kamen schließlich auf die perverse Idee, die stinkenden Leichen der Weintrauben (oder vielmehr das, was davon übrig war) zu verspeisen.

Dis Traubenkadaver schmeckten so, wie sie rochen. Doch unerwartet wurden die Hungernden nach dem Leichenschmaus fröhlich und fidel. Sie tanzten, trällerten lustige Liedlein und bemerkten, dass in ihrer Umgebung sogar alle Frauen schöner geworden waren. Ein Wunder!

Der junge Winzer Heiner Rass kam sofort auf die Idee, den neu gefundenen Genuss zu kommerzialisieren. So wurde die kulinarische Vielfalt des Weintraubenblutes entdeckt.

Große Weintraubenreservate[Bearbeiten]

Heute werden Weintrauben nur noch in sog. Weinbergen gehalten. Dort gedeihen sie für die Lebensmittelindustrie, ohne die Anwohner durch ihr Geheule zu stören: Schallschutz und Isolierung von der Bevölkerung (durch Auslagerung in gott- und menschverlassene Gegenden wie Moseltal, Ahr, etc.) sind die Lösungen. Ein Weinberg besteht aus aufgeschütteter Erde und den darauf schlafenden Weintrauben. Im Verlauf der Produktion werden die Weintrauben gemästet und oft auch mit einem Gift bespritzt, damit sie schneller verrecken und verfaulen.

Die Erben der Weintrauben[Bearbeiten]

Das Herumgeschluchze von Tieren nervt auch heute noch. Nachdem freilebende Weintrauben nicht mehr existierten, begannen Lärmschützer damit, Verwandte oder Nachkommen zu suchen, um diese ebenfalls unschädlich zu machen und zu Delikatessen zu verarbeiten. In Frankreich hat man sich auf die Ausrottung der Weinbergschnecken, in China auf die flennenden Schoßhündchen spezialisiert.

Eifrige Wissenschaftler stöbern nun weiter, ob sie bei irgendeinem Tier auch nur Anzeichen von Traurigkeit entdecken können. Zur Zeit haben sie die Meerestiere auf dem Kieker, da diese ja offenbar die Meere vollgeheult haben. Wale und Delfine machen laut einem prominenten Forscher "...verdächtige Geräusche, die an Weinen erinnern.". Dies ist das Hauptargument der Walfänger - ein sehr verständliches, wie die Experten meinen.

Anatomie[Bearbeiten]

Aufbau[Bearbeiten]

Weintrauben besitzen wie die meisten Vögel zwei Flügel, ansonsten ähneln sie eher großen roten Bällen, Babies sind grünlich gefärbt. Dieses runde und ungesunde Aussehen besitzen sie seit 79 n. Chr., als bei Pompeji ein geheimes römisches Trauben-Labor verbrannte. Da die kleinwüchsigen verhassten italienischen Sklavenhalter hier mit ätzenden Dämpfen experimentiert hatten, verloren die Trauben ihre Federn und liefen rot bzw. grün an. Dazu bildeten sich riesige Geschwüre, die bald den gesamten Korpus der armen Tiere überzogen und sie schließlich so entstellten, dass sie mit ihren heutigen Cousins, den Brief- und Friedenstrauben, nichts mehr gemein hatten.

Das Leben einer Weintraube[Bearbeiten]

Nach der Geburt beginnt die Jungtraube gleich zu weinen. Überlebensnotwendig - Babytrauben erleiden sonst bleibende Herzschäden. Nach ein paar Wochen verlassen die jungen Weintrauben ihr Nest und fallen auf die Erde, da sie nicht fliegen können. Nun schlagen sie im wahrsten Sinne des Wortes Wurzeln. Ähnlich wie der Rennkuckuck oder der Sekretär bleibt die Weintraube als Vogel so ihr kümmerliches Leben lang unflügge. Daher rührt auch die Bezeichnung für trauernde Wesen, sie seien am Boden zerstört. Im Frühling ist Paarungszeit auf dem Weinberg. Da geht es wahrlich zur Sache: Die Trauben vermengen und vermehren sich hemmungslos. Danach sind 100% der Weibchen schwanger und gebären Junge, wodurch das ewige Leben der Trauben gesichert ist. Trotz ihres weinerlichen Gehabes können Trauben sehr klug sein. Das liegt an ihrem durchdachten Schul- und Universitätssystem. Deutsche Pisa-Experten versuchen derzeit, die Erfolgsfaktoren der Trauben-Bildung zu kopieren.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Je nach Lebensraum unterscheidet man unzählige Arten der Weintraube. Viele sind nach Prominenten benannt. Hier eine kleine Aufzählung:

Neben dem vergorenen Weintraubenblut wird auch das ausgetretene Verwesungsgas genutzt - allerdings für militärische Zwecke. Im Volksmund hat sich der Begriff Tränengas dafür herausgebildet.

--> Das erbärmliche Dasein der gefangenen Trauben empört seit Jahrzehnten radikale Tierschützer. Besonders die brutalen Methoden der Winzer stoßen auf Dauerproteste. Die Aktivisten fordern stattdessen den Einsatz von Witzern, um die Trauben aufzuheitern und so das Geheule ohne Blutvergießen zu stoppen.