1 x 1 Goldauszeichnung von Misses Kennedy1 x 1 Silberauszeichnung von I'm with stupids

Weihnachtsgeschichte

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kleinperga.png
Die Stupidedia ist vielfältig!  •  Zum Thema Weihnachtsgeschichte gibt es folgende Versionen:
Sternchen Enzyklopädisch Sternchen Kreativ Sternchen 
Kleinperga.png
Monty Python Gott.jpg

Halt ein, oh Besucher dieser Seite!

Der nachfolgende Artikel könnte deine religiösen Gefühle verletzen oder du könntest gar vom Glauben abfallen. Wenn du in dieser Hinsicht keinen Spaß verstehst, lies bitte hier weiter.

Falls dein fester Glaube unerschütterlich ist, du gar keinen hast oder sowieso schon den Scheiterhaufen vorgeheizt hast, wünschen wir dir viel Vergnügen beim Lesen dieses Artikels.

Gezeichnet, die Hohepriester und Propheten der Stupidedia

Heilige Handgranate.jpg

Weihnachtsgeschichte, die, Bericht betreffs bestimmter Vorkommnisse in der Nacht vom 24. zum 25. Dezember -0001 in der Scheunengasse 17, ISR-4058 Bethlehem-West (inklusive verschiedener Zeugenaussagen, einer Auflistung der angefallenen Verwaltungsgebühren und der verhängten Geldbußen, sowie eines ausführlichen Fahndungsaufrufs)

Die Vorgeschichte[Bearbeiten]

Phantombild der Hauptverdächtigen: Josef van Lattensijten und Maria van Lattensijten geb. Rosenzweig

Eine Frau namens Maria Marthastochter Rosenzweig, 18 Jahre, wohnhaft Jungfrauenufer 2, ISR-2093 Haifa, hat eine voreheliche Schwangerschaft. Trotz zahlreicher Befragungen leugnet die 18jährige die Existenz eines Vaters für das Kind. Eine angeordnete Medizinische Überprüfung der bestehenden Jungfrauenschaft endet ohne eindeutigen Befund.

Der Zimmermann Josef van Lattensijten, 42 Jahre, wohnhaft See-Genezareth-Straße 229, Gerüchten zufolge der Onkel der Maria van Lattensijten, ISR-3329 Nazareth, meldete sich beim Standesamt in Nazareth und bekennt sich zu der Vaterschaft.

Trotz zahlreicher Dementis seitens Frl. Rosenzweigs ordnet das Imperiale Verwaltungshauptamt römische Provinzen Abt. Israel Mitte eine Zwangsehe mit mittlerer Dringlichkeit an und Herr Lattensijten und Frau Lattensijten geb. Rosenzweig geben sich am 23.September -0001 vor dem Vertreter des Proconsuls von Judäa das Ja-Wort.

Die Volkszählung[Bearbeiten]

Kaiser Augustus lässt eine Volkszählung durchführen. Alle Einwohner müssen sich in ihrer Geburtsstadt (ggf. auch den Ruinen ihrer Geburtsstadt) einfinden und zum Zählapell antreten. Dieser findet am 17.Januar 0000 um 08:00 Uhr auf dem Platz des unbekannten Imperators statt.

Das Ehepaar van Lattensijten begibt sich auf den Weg nach Bethlehem, da Josef van Lattensijten dort geboren wurde.

Wildes Campen[Bearbeiten]

Der Ort des Geschehens im Nachbau (Maßstab 1:500)

In Bethlehem angekommen entscheidet sich das Ehepaar kein Hotel zu nehmen, da man noch illegale Betäubungsmittel besorgen will und auf drei ausländische Dealer warten will. Mehrfach betteln sie an verschiedenen Haustüren friedliebender Anwohner. Darüber bekommt die Frau heftige Wehen und krümmt sich vor Schmerzen. Erstes Fruchtwasser tritt aus.

Es folgt die Aussage der Anwohnerin Rachel Blumberg, Scheunengasse 9, ISR-4058 Bethlehem-West, die die Vorkommnisse aus ihrem Fenster beobachten konnte:

Text der Aussage
„Die beiden Beschuldigten trafen gegen 21 Uhr ein. Sie brachen das Schloss der Scheune auf und betraten das Gebäude. Ein Esel und eine Kuh waren dort zugegen. Bereits wenige Minuten später war der Geburtsvorgang akkustisch zu vernehmen. Es kam etwa gegen Mitternacht auf die Welt. Die drei Ausländer trafen gegen 03:45 Uhr am Ort des Geschehens ein. Ich dachte mir sofort, was die wohl wollen!? So spät - und das auch noch am Weihnachtsabend!“

Geburt eines Kindes[Bearbeiten]

Das Kind wird nach übereinstimmenden Aussagen der Verdächtigen und der Anwohner gegen 23:59 Uhr geboren. Der Vater nimmt das Kind und lässt es in unbekleidetem Zustand in einem Futtertrog aus Holz liegen. Es wird kein Versuch gemacht die Bethlehemer Hebamme zu kontaktieren. Auch ein Arzt wird nicht verständigt. Windeln sind nicht verfügbar, auch keine heißen Tücher.
Der Esel und die Kuh stehen keine zwei Meter vom Geburtsvorgang entfernt.

Flugobjekte in zu geringer Höhe[Bearbeiten]

Hier eine Phantomskizze des fliegenden Objekts

Auf einem Feld einer benachbarten Agrarproduktionsgenossenschaft befinden sich zeitgleich 27 Hilfskräfte, die zur Aufsicht über 2000 Schafe eingeteilt waren. Sie bekommen Besuch von einer unbekannten geflügelten Gestalt, die von Augenzeugen als groß, blond und singend beschrieben wird.
Nach einem kurzen Dialog beenden die Hirten ihre Arbeit ohne sich abzumelden und gehen zu besagter Scheune, in der sich das Ehepaar van Lattensijten befindet. Der Geflügelte schwebt in einer Höhe von lediglich 3 Fuß über Boden vor den Hirten her. Er spielt dabei abwechselnd Posaune und singt „schwule Lieder“ (anonymer Augenzeuge).

Es folgt die Aussage der Anwohnerin Rachel Blumberg, wohnhaft s.o., die die Vorkommnisse aus ihrem Fenster beobachten konnte:

Text der Aussage
„Die Hirten saßen zusammen als der Flieger eintraf. Der veranstaltete einen Höllenlärm! Er hatte eine Harfe und eine Posaune und tutete wie verrückt. Ich dachte, ich sei in einem Chuck Norris-Film, so ein Krach war da. Dann gingen sie zusammen zur Scheune, mehrere Hirten taumelten besoffen durch die Gegend.

Folgen des Streiks der Hirten[Bearbeiten]

Nachdem die Hirten ihren Arbeitsplatz verlassen, gelingt es den verbleibenden Hunden nicht, die 2000 Schafe zu beaufsichtigen. Als am nächsten Morgen der Oberaufseher die Weide erreicht, findet er nur noch 1.324 Schafe vor. Er braucht mehrere Tage um die verlorenen Schafe (bis auf fünf) wieder einzusammeln
Bei der Zentralpräfektur erstattet er Anzeige gegen die 27 Hirten wegen „unerlaubten Streiks, verlassen des Arbeitsplatzes“ und klagt auf Schadensersatz wegen des Verlustes der fünf Schafe.

Drei ausländische Dealer erscheinen[Bearbeiten]

Die drei ausländischen Dealer im Modell

Im Laufe der Nacht erscheinen etwa gegen 03:45 Uhr drei unbekannte Personen. Eine Augenzeugeaussage des Nachbarn Jossele Ben Ariel, Scheunengasse 12, ISR-4058 Bethlehem-West, hierzu:

Text der Aussage
„Das waren drei gar finstere Gesellen. Die ha'm erst bei mir geklingelt. Die waren total dicht. Von 'nem Stern ha'm sie immer nur geredet. Sternhageldicht sag ich Ihnen! Dann sind die auch in die Scheune!
Einer war schwarz und zwei waren weiß. Bärte hatten sie alle. Der eine trug den Goldkoffer. Der muss mindestens 30 Kilo gewogen haben. Die anderen beiden hatten die Drogen dabei - einer ein Fass mit Weihrauch, das hat vielleicht gestunken! Und diese Myrrhe, ein Geruch war das. Das waren Dealer, sag ich Ihnen“

Die drei Verdächtigen halten sich mehrere Stunden in besagter Scheune auf. Es kommt zu wildem Gesinge. Mehrere Anwohner suchen die örtliche Präfektur auf, um sich wegen nächtlicher Ruhestörung zu beschweren.

Flucht nach Ägypten[Bearbeiten]

Als am Morgen das 25. Dezember -0001 zwei Beamte der Kriminalpräfektur eintreffen, ist die Scheune bereits leer. Im Stroh und in der Futterkrippe finden sich eindeutige Spuren der nächtlichen Geburt. Zahlreiche Rotwein-Amphoren werden ebenfalls gefunden. Spuren von Weihrauch und Myrrhe können sicher gestellt werden. Eine Suche nach den Flüchtigen bleibt erfolglos.
Eine Nachbarin gibt zu Protokoll, dass sie mehrfach das Wort Ägypten gehört hat. Die Präfektur in Süd-Judäa wird verständigt, um verdächtige Personen am Grenzübertritt zu hindern. Auch dies Unterfangen führt nicht zu Erfolg.

Liste der im Laufe der Vorkommnisse angefallenen Gebühren und verhängten Geldbußen[Bearbeiten]

5 Schekel uneheliche Schwangerschaft
30 Schekel wildes Campen
20 Schekel Betteln und Hausieren
27 Schekel Verwaltungsgebühr Aufgebot, Beurkundung und Hochzeit
13 Schekel Erregung öffentlichen Ärgernisses
7 Schekel Mehrfache Ruhestörung durch Posaunen und Gesang
200 Schekel Fliegen ohne Flugerlaubnis
40 Schekel Fliegen in zu geringer Höhe
100 Schekel Drogenbesitz
250 Schekel Gewerblicher Drogenhandel
70 Schekel Streik ohne Streikerlaubnis
200 Schekel Bandenkriminalität

Flüchtig sind[Bearbeiten]

  • Josef van Lattensijten, 42 Jahre alt, ca. 1,78m, dunkle Haare, zur Zeit einen etwa 8cm langen Bart, unauffällig gekleidet, letzter bekannter Aufenthaltsort: Mittel-Ägypten
    • gesucht wegen Betteln und Hausierens, Verdacht des Einbruchs, der Kindesmisshandlung und wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses
  • Maria van Lattensijten, geb. Rosenzweig, 18 Jahre alt, ca. 1,73 m, dunkle Haare, unauffällig gekleidet, schlankes Gesicht, Hakennase, letzter bekannter Aufenthaltsort: Mittel-Ägypten
    • gesucht wegen Verdachts auf Kindesmisshandlung und verschiedener Meldevergehen
  • Das Kind Jesus van Lattensijten, ca. 1400 gr, letzter bekannter Aufenthaltsort unbekannt (wahrscheinlich Mittel-Ägypten)
    • Das Kind ist umgehend einem Kinderheim zuzuführen
  • unbekannte Person (bekannt als "Engel des Herrn), ca. 1,81 m, helle Haare, auffallend große Flügel am Rücken, letzter bekannter Aufenthaltsort Bethlehem
    • gesucht wegen Unterschreitung der Mindestflughöhe und Fliegens ohne Flugerlaubnis, sowie Verstoß gegen das innerstädtische Nachtflugverbot"
  • Kaspar König, ca. 1,69 m, dunkle Haare, vermutlich Amerikaner afrikanischer Herkunft, auffallender ausländischer Akzent, letzter bekannter Aufenthaltsort Bethlehem
    • gesucht wegen illegaler Einreise, sowie Besitz und Weitergabe von Betäubungsmitteln
  • Melchior König, ca. 1,87 m, vermutlich Babylonier, Iraker oder Assyrer, auffallender ausländischer Akzent, letzter bekannter Aufenthaltsort Bethlehem
    • gesucht wegen illegaler Einreise, sowie Besitz und Weitergabe von Betäubungsmitteln
  • Balthasar König, ca. 1,77 m, dunkle Haare, vermutlich Inder, auffallender ausländischer Akzent, letzter bekannter Aufenthaltsort Bethlehem
    • gesucht wegen illegaler Einreise, sowie Besitz und Weitergabe von Betäubungsmitteln
  • 27 unbekannte Bethlehemer Bürger, Beruf Hirte, letzter bekannter Aufenthaltsort Bethlehem
    • gesucht wegen unangemeldeter Arbeitsniederlegung (wilder Streik) und Alkohol im Dienst

Wer etwas zum Aufenthaltsort der gesuchten Personen weiß oder Hinweise, die zur Ergreifung der gesuchten Personen führen, geben kann, wendet sich an die nächste römische Präfektur. Gesamtbelohnung 2.400 Schekel!