Weihnachtsbaumfäulnis

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Bislang ungeklärt ist, weshalb gerade diese Weihnachtsbäume aus Plastik eine Resistenz gegenüber der Fäulnis aufweisen

Die Weihnachtsbaumfäulnis ist die Bezeichnung für allgemeine Fäulnis an Weihnachtsbäumen unter Unterbindung von Luftzufuhr und Sonnenlicht. Sie kann bei jungen Menschen zu schweren psychischen Schäden führen.

Allgemein[Bearbeiten]

Wie kann man Heiligabend schon schöner verbringen, als dass man mit Familie und Freunden vor dem wärmenden Kamin sitzt, Weihnachtsgebäck knabbert, seinen extra beruhigenden Beruhigungstee schlürft und auf die Bescherung wartet, während die Kinder die aus dem Garten gefällte Fichte mit Lametta zuschreuen. Nichts kann gestandenen Eltern diesen Moment des weihnachtlichen Traums nehmen, doch auch solch schöne Augenblicke müssen zu Ende gehen, spätestens dann, wenn der Christbaum fertig beschmückt ist…

Beispiel[Bearbeiten]

So könnte der Baum aus dem Beispiel ausgesehen haben
Und so nur wenige Tage später

Auf der einen Seite des Baumes hat der kleine Johannes 3 Schichten silbernes Lametta geschreut, während auf der anderen Seite der noch kleinere Manfred das doppelte davon an rotem Lametta aufgetragen hat. Kombiniert wird diese stilistische Farce mit einem Korb voll Strohsternen, 20-23 Christbaumkugeln, drei multivisuellen Lichterketten und das alles verteilt auf einen 1.30 Meter kleinen Baum.
Bei diesem Anblick erkennt selbst auch der Laie, dass irgendetwas nicht stimmt.

Reaktionen des Baumes[Bearbeiten]

Was im juvenilen Geschenkerausch an Dekoration kurz hingekramt wurde hat für den Baum fatale Folgeerscheinungen. Der durch die durchgehend luftundurchlässigen Lamettaschichten entstehende Frischluft- und Sonnenlichtmangel hindert den Baum am Betrieb der Photosynthese, was zu einer langsamen Verrottung führt. Der so dahinvegetierende Baum verliert meist schon nach 4-5 Tagen seine Nadeln, was bei einigen zart beseelten Mitmenschen zum Weihnachtsschock führen kann.

Schuldzuweisungen[Bearbeiten]

Von „im Christbaumständer war gar kein Wasser“ bis hin zu „weil der Olaf gepupst hat“: Die kindlichen Spekulationen variieren stets, aus welchem Grund der vorher doch so toll geschmückte Weihnachtsbaum noch vor Sylvester sein jähes Ende fand. Doch auch das kleinste Kindlein realisiert irgendwann, dass es einen Fehler begangen hat. Kinder, welche mit diesen harten Erfahrungen aufwuchsen, berichten meist erst als Erwachsene von ihren Kindheitstraumata, z. B. wie ihnen das Bild des entkrönten Christbaumes auf ewig ins Gedächtnis gebrandmarkt wurde, alles nur, weil ein paar Tage davor auf dem Baum „etwas“ zu viel Lametta lag. Erste Therapien sind schon in Entwicklung!

Verbreitung[Bearbeiten]

Die allgemeine Weihnachtsbaumfäulnis ist vor allem in Europa, Amerika, sowie Australien anzutreffen, also praktisch dort wo hauptsächlich Weihnachten gefeiert wird. Jedoch haben sich im Laufe des 20. Jahrhunderts gewisse Unterarten der Weihnachtsbaumfäulnis gebildet, wie etwa die japanische Bonsaifäulnis, die tschechische Rindenwurm-Lilienfäulnis, die afrikanische Dornstrauchfäulnis sowie die karibische Bromelienfäulnis. Auch hier liegt der Grund der Fäulnis in sonderbaren regionstypischen Gebilden, welche Luftzufuhr und Sonneneinstrahlung beeinträchtigen.

Bekämpfung der Weihnachtsbaumfäulnis[Bearbeiten]

Die E65-Pflanze, eine Mutation aus Palme und Kaktus?

Inzwischen gibt es schon, der Forschung sei Dank, ein Mittel zur Vorbeugung der Fäulnis. Es nennt sich E65 (Ja, genauso wie der BMW!) und ist eine biologische Sensation. E65 wurde erstmals in den Laboratorien des Prof. Dr. B. Aumfreunds gezüchtet. Er wollte eine Pflanze finden, die essbar und giftig zugleich ist, fand jedoch die erste Pflanze, die so nett (oder eher dumm) ist und ihre lebensnotwendigen Stoffe ohne Gegenleistung an andere Pflanzen, sofern sie miteinander verbunden sind, abgibt. Daher ist sie nahezu perfekt dazu geeignet, um mit dem durch Lametta bedrohten Weihnachtsbaum eine Symbiose einzugehen, damit der Christbaum über Wasser gehalten wird. Möglich macht das eine Verbindung, in der Christbaum und E65 mit Kabeln verbunden werden, wobei sich die beiden Kabel mittig in einem hochtechnischen Konverter, den auch beispielsweise der Bullmeister 200 nutzt, wiedertreffen. Da es jedoch für die E65-Pflanze eine enorme Strapaze mit sich bringt einen ganzen Baum zusammen mit dem Konverter mitzuversorgen ist die Lebenserwartung der beiden Pflanzen auf etwa einen Monat beschränkt, da dann die E65-Pflanze endgültig am Ende ist und das auch nur, wenn die Pflanze in der Sonne steht und optimal bewässert wird. Ansonsten liegt die Lebenserwartung der Pflanzen nur bei lediglich 3 bis 2 Wochen. Das wiederum führte zu Entsetzen bei Pflanzenschützern, welche vor allem die dadurch nicht gegebenen Pflanzenrechte anprangern.

Ähnliche Phänomene[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Von Achselhaardetonation bis hin zu Weihnachtsbaumfäulnis, das Leben hasst mich! - Peter Lustig, 1987, Verlag Nörgl
  • Wie bereite ich meinem Weihnachtsbaum ein schönes Leben... und wie nicht?? - Wolfgang Gärtner, 1999, Verlag Pflanzenparadis
  • Mit dem richtigen Know-How ist selbst Weihnachtsbaumfäulnis ein Segen - E. X. Perte, 2002, unbekannter Verlag
  • Weihnachtsdüfte jenseits des Brennenden Weihnachtsbaum-Phänomens - X.X.L. Lutz, 2011, Möbelhausverlag
Jesus' Geburtstag!
Da strahlt der Baum!