Volkshochschule

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In der Volkshochschule kann das einfache Volk sich in den wichtigsten Dingen des täglichen Lebens schulen lassen. Sie ist damit ein unverzichtbares Mittel der allgemeinen Volksbildung.

Da sich die Angebote hauptsächlich an Berufstätige wenden, fährt auch der Schulbus entsprechend später.

Der Begriff Hochschule ist jedoch irreführend. Keine Schule außer der Grundschule hat sich bereiterklärt, die alten Säcke wieder rein zu lassen. Man war froh, sie nach ihrem Abschluss los zu sein. Als die lernwilligen die Grundschule besuchten, waren sie ja alle noch klein und niedlich und noch nicht auf die Idee gekommen, hinter dem Rücken der Lehrerin Schabernack zu treiben.

Die Kurse:

Wie rede ich mit meinem Hund[Bearbeiten]

Da in der Schule die Mitnahme von Tieren verboten ist, wirkt der Kurs für Aussenstehende meist recht merkwürdig. Hier sieht ein uneingeweihter Beobachter, wie sich erwachsene Menschen auf dem Boden zusammenrollen, auf allen Vieren herumkriechen und am entblössten Hinterteil anderer riechen. In Vollmondnächten versammeln sich die Kursteilnehmer auch manchmal zum gemeinsammen Mondanheulen auf dem Schulhof.
Ob der Kurs nun wirklich zum Interspezienverständnis beiträgt, darf bezweifelt werden.

Richtig essen mit Messer und Gabel[Bearbeiten]

Während man den oberen Zehntausend das Essen nach Knigge beibringen muss, steht beim Volk eher das verletzungsfrei Essen mit Messer und Gabel im Vordergrung der Lehrtätigkeit.
Der normale Bundesbürger ist auf Grund seiner beruflichen Situation gezwungen, während der Woche entweder von den geschmierten Broten von Frau und Mutter zu leben, welche man direkt mit der Hand isst, oder an einer nahen Imbissbude die Curry-Wurst mit Pommes zu kaufen, wo eine Kleingabel mit kurzen abgestumpften Zinken dabei ist. Am Wochenende offenbart sich dann das ganze Debakel dieser Situation, wenn der Familienvater den Teller in die eine Hand nimmt und mit der anderen Hand vorsichtig mit 2 Fingern die grünen Bohnen vom Teller zum Munde führt.
Der Kursus, der von den Kursen Kochen frei Schnauze und Erste Hilfe für Unfallflüchtige tatkräftig unterstützt wird, findet meist spät am Abend statt:

  1. um den Berufstätigen die Teilnahme zu erleichtern.
  2. um ihnen die Schmach zu ersparen, wieder mit der Gabel quer in der Backe über die mit Schaulustigen gefüllte Straße zum Krankenwagen geführt zu werden.

Rhythmisches Trommelmantra für die schlanke Figur[Bearbeiten]

42 Kursteilnehmer stehen in einem komplizierten Muster zueinander auf einem auf den Boden gemalten Mantra. Jeder der Teilnehmer hat eine Trommel zwischen den Beinen, die er abgewinkelt hat, und schlägt je nach Können im Rhythmus mit der Hand und mit Sticks auf das bespannte Fell ein. Der Kursleiter steht in der Mitte, bunt bemalt (die Bemalung hat er in einem Voodoo-Handbuch gefunden) und fuchtelt wild mit den Armen. Dabei singt er die ganze Zeit zusammenhangloses Zeug, das von Zeit zu Zeit völlig aus dem Rhythmus von der Gruppe wiederholt wird.
Obwohl der Kurs eigentlich nur den Teilnehmern eine schlanke Figur bescheren sollte, ist es in der Vergangenheit doch zu einigen abnormen Zwischenfällen gekommen:

  • Im Frühjahr verschwand plötzlich der Kursleiter und wurde durch einen afrikanischen Berggorilla ersetzt. Das Tier, dass gerade eine doch sehr eindeutige Position eingenommen hatte, war nicht gerade erfreut über die Entführung und randalierte 2 Stunden durch die Schule, bis es den Kursteilnehmern gelang, ihren Fehler wieder rückgängig zu machen. Merkwürdig war nur, dass auch der Kursleiter in einer recht eindeutigen Haltung zurückkehrte.
  • Im Sommer stand alles unter Wasser, weil es plötzlich im Klassenzimmer wie aus Kübeln regnete.
  • Im Herbst brannte das Klassenzimmer ab, weil die Kursteilnehmer ein Portal nach Newburyport (Ozeanien) öffneten, just in dem Moment, als die Stadt von Verdinganischen Kriegschiffen in die Steinzeit zurück gebombt wurde.
  • Im Winter brauchte die Schule einen Exorzisten, weil die 3 Geister der Weihnacht die Schule heimsuchten.

Dieser Kurs ist überbevölkert mit Leuten, die diesen Kurs eigentlich nicht nötig haben, aber es gereicht dem Kursleiter zum Nachweis, wie erfolgreich der Kurs doch ist.

Selbstmord für Anfänger und Wiederholer[Bearbeiten]

Eine der unsäglichsten Eigenschaften eines Selbstmörders ist im allgemeinen, dass er bei seinem Selbstmord meist auch noch andere gewollt oder ungewollt in Mitleidenschaft zieht. Welcher Lokführer, der einen Todessehnsüchtigen von seiner Windschutzscheibe kratzt, oder welcher Sanitäter, der einen Springer vom Pflaster vor einem Hochhaus zusammen sammeln muss, hat sich nicht gewünscht, dass man es dem Selbstmordkandidaten in einem Kurs richtig beigebracht hätte.
Hier setzt der Kurs an:

  1. Wie schreibt man einen Abschiedsbrief
  2. Warum man sich nicht mit einer Pistole umbringen sollte.
  3. Warum man nicht auf einer Autobahn wenden sollte.
  4. Warum ein Strick eine schlechte Selbstmordlösung ist.
  5. Warum man sich nicht die Pulsadern aufschneiden sollte.
  6. Was an Pilzen und anderen Giftpflanzen zu beachten ist.

Komischerweise hat nach dem Besuch des Kurses niemand der Kursteilnehmer mehr Lust, überhaupt irgendwann mal zu sterben.

Weitere Kurse[Bearbeiten]