Verführung

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Als Verführung bezeichnet man die gewaltfreie Manipulation eines Menschen zu einer sexuellen Handlung. Dies ist nötig, wenn sich ein Individuum Geschlechtsverkehr mit einem anderen Individuum wünscht, doch auf Ablehnung stößt. Bei Frauen wird diese Ablehnung oft in Form von Rumzicken geäußert.

Um diesen Widerstand zu überwinden, werden bestimme psychologische Methoden zur Überzeugung angewandt. Aufgrund der Vielfalt und komplexen Anwendung dieser Methoden spricht man auch von Verführungskunst.

Der Verführungsprozess ist stark vom Geschlecht der Zielperson abhängig. Aus diesem Grund müssen die männlichen und weiblichen Verhaltensweisen hier separat behandelt werden.

Verführung einer Frau[Bearbeiten]

Grundprinzipien[Bearbeiten]

Die ersten Arbeiten zu der Verführung einer Frau findet man bereits im antiken Griechenland. Aristoteles hat in seinem Werk "De vagina" drei wesentliche Faktoren herausgearbeitet, die das Entscheidungsverhalten von Frauen grundlegend beeinflussen:

  1. Länge des männlichen Geschlechtsteils
  2. Breite des männlichen Geschlechtsteils
  3. Höhe des männlichen Geschlechtsteils

Diese ersten, guten Erkenntnisse sind heute als das Pulleraxiom bekannt.

Auf diesem Fundament arbeitete der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer weiter. Zwar sah er das Pulleraxiom als zweifellos wahr an, jedoch nahm er an, dass auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Um die Liebe einer Frau zu gewinnen, musste einfach noch mehr nötig sein. Nach jahrelanger wissenschaftlicher Untersuchung identifizierte er dann tatsächlich den anderen Faktor: das Geld des Mannes. Dieser Faktor wird im weiblichen Gehirn nach folgender mathematischen Formel bewertet:

       Attraktivität = (Länge*Höhe)^Breite * (Anzahl_Kreditkarten/42) - 23 + 0

Schopenhauer hat diese Formel mit folgendem mathematischen Beweis belegt:

       Annahme: Frauen stehen auf Geld. 

Aus der Annahme folgt, dass Frauen auf Geld stehen.

qed.

Durch diese Forschungsergebnisse wurden die Mechanismen im weiblichen Gehirn dann letztendlich vollständig entschlüsselt. Um das Herz einer Frau zu gewinnen, reichte es von nun an völlig aus, Fuffies in den Club zu schmeissen und grenzenlos breitbeinig umherzumarschieren. Schopenhauers Finanztheorie bildet zusammen mit dem Pulleraxiom das, was wir heute unter Romantik verstehen.

Moderne Entwicklungen[Bearbeiten]

Diese Methode war lange Zeit von Erfolg gekrönt. Doch als die Frauen im Rahmen der Aufklärung und als Folge der Emanzipation zunehmend mehr Selbst-Bewusstsein erlangten, fiel ihnen auf, auf welch naive Techniken sie positiv reagierten. Das konnte so nicht weiter gehen. Und so kam es zu der Gründung des Venuspakts. Dieser besagt, dass der Mann sich in einem Dialog vor dem Geschlechtsverkehr als intelligenter, moralischer Mensch und guter Zuhörer qualifizieren muss. Das Bitch-Shield war geboren. Hinzu kam, dass die Frauen frei erfundene und völlig irrelevante Regularien aufstellten, an die sich die Männer halten sollten. Dazu gehörte beispielsweise das Tür-aufhalten oder das Mantel-abnehmen. Gefühlsmäßig waren die Frauen Aristoteles' Pulleraxiom natürlich nach wie vor unterlegen, und der Charakter des Mannes war das, was er immer gewesen ist: nämlich völlig egal. Doch jetzt sah es wenigstens nicht mehr so aus.

Männer scheiterten weltweit an den Ausprägungen des Venuspakts. Die Onanie gewann wieder an Bedeutung. Besonders erschüttert von diesen Entwicklungen zeigte sich Joseph Ratzinger und so verfasste er sein Werk "Ich komm auf Chicks nicht mehr klar". Darin stellte er eine Kommunikationsmethode vor, die das Bitch-Shield deaktivieren konnte. Besonders einschlägig war sein Konzept der repetitiven Zustimmung. Diese wurde von Ratzinger wie folgt formuliert:

  1. Stellen Sie die Frage "Was ist für Dich der Sinn des Lebens?" (der sogenannte Köder)
  2. Anschließend bekommen Sie als Antwort eine etwa 20 Minuten andauernde gehaltlose Aneinanderreihung von Worten. Damit soll ihre Standhaftigkeit getestet werden. Versuchen sie nicht, der Logik zu folgen, denn sie ist nicht vorhanden, und Sie würden rapide in den Zustand des Schlafs versetzt werden. Konzentrieren Sie sich am Besten auf einen Fixpunkt in der Nähe der Augen der Frau und denken dabei an Autos.
  3. Wenn es dann endlich zu einer Redepause kommt, sind Sie wieder an der Reihe: Wiederholen Sie den letzten Satz der Frau (etwa "Und deswegen war Jude Law glaube ich doch beim Friseur.") in einem fragenden Unterton und hängen sie den Satz "...Wow, so habe ich das noch gar nicht gesehen. Klingt interessant." an.

Diese Verführungsmethode hatte weltweiten Erfolg. Die Männer bekamen wieder Sex. Aus Dankbarkeit wurde Joseph Ratzinger im Jahre 2005 dann zum Papst gewählt.

Fortgeschrittene Aspekte[Bearbeiten]

Bei der Kunst der Verführung gibt es dennoch weitere Aspekte, die es zu beachten gilt. In einer Diskothek gibt es zum Beispiel ein antiproportionales Verhältnis zwischen dem Zeitpunkt und dem Schwierigkeitsgrad der Verführung. Je weiter der Abend fortgeschritten ist, desto leichter ist die Verführung, denn die Attraktivität der übrig gebliebenen Frauen nimmt ab. Man spricht von der Leichtschwäche! Dieses Phänomen ist nicht zu unterschätzen. In Fachkreisen spricht man hier liebevoll vom Reste ficken.

Außerdem ist es von äußerster Wichtigkeit, nicht auf den sogenannten Cocktail-Trugschluss hereinzufallen. Die meisten Männer denken, dass sie aufgrund von Schopenhauers Finanztheorie bei einer Frau punkten können, wenn sie ihr Getränke ausgeben. Doch dies hat sich als empirisch falsch erwiesen - Frauen interpretieren dies nämlich als Zeichen von Schwäche. Alpha-Männchen haben es nicht nötig, Cocktails zu spendieren, deswegen ist dies unbedingt zu unterlassen. Als effektiver hat sich herausgestellt, der Frau kontinuierlich Schläge auf den Hinterkopf zu geben.

Verführung eines Mannes[Bearbeiten]

Bei der Verführung des Mannes gelten völlig andere Naturgesetze als bei der Verführung einer Frau. In wissenschaftlichen Kreisen wird kontrovers diskutiert, ob Männer überhaupt zum Ausdruck einer sexuellen Ablehnung in der Lage sind. Die Floskel "Naja, ich würde sie zumindest nicht von der Bettkante stoßen" scheint auf jede Frau dieses Universums zuzutreffen. Bei dieser Theorie spricht man auch von der leeren Semantik der maskulinen sexuellen Rejektion.
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Methoden zur Beschleunigung[Bearbeiten]

Nichts desto trotz wurden auch für Frauen einige Methoden entwickelt, wie sie den Verführungsprozess beschleunigen können:

  • Kosmetik: Das verbreitete Irrglaube, Schönheit wurde von innen kommen, wurde als falsch identifiziert. Frauen sollen ihre Zeit nicht mit Büchern verschwenden, sondern sich darauf konzentrieren, ihr Erscheinungsbild so gnadenlos zu verkünstlichen, bis sie wie ein Clown aussehen. Die großen Fortschritte auf diesem Gebiet sind dem Anthropologen Dieter Bohlen zu verdanken.
  • Vereinfachte Sprache: Im Dialog mit einem Mann ist es für Frauen ratsam, eine einfache Sprache zu verwenden. So sollte man beispielsweise bei dem Satz "Ich würde mir gerne etwas zu essen holen" dringend auf Fremdwörter wie "essen" oder "gerne" verzichten, und den ganzen Satz mit dem Ausdruck Ich Döner ersetzen.

Viel mehr, als diese Punkte, ist jedoch nicht nötig. Alle weitergehenden Bemühungen wären in jedem Fall stark übertrieben.

Ethische Fragestellungen zur Verführung[Bearbeiten]

Die Frage nach der Ethik der Verführung wurde schon immer breit diskutiert. Ist es moralisch in Ordnung, jemanden zu verführen? Manche sagen Ja, schließlich handelt der Betroffene nach seinem eigenen Willen und wird nicht dazu gezwungen. Andere sagen Nein, denn der Willen wird manipuliert, was als streng unmoralisch anzusehen ist. Immanuel Kant war es schließlich, der auf diese schwierige Frage eine adäquate Antwort geben konnte. In seiner Schrift "Die Metaphysik der Sitten" heißt es:

Die Methodik der Verführung erlangt nur dann den Status moralischer Vertretbarkeit, wenn die Zielperson vorher mit hinreichend Alkohol abgefüllt wurde.

Somit war auch diese Frage endgültig beantwortet.


Siehe auch[Bearbeiten]