Unter den Busch werfen

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Unter den Busch werfen ist das Gegenstück zu Unter den Teppich kehren im Gartenbau. Die Redensart beschreibt das Verschwindenlassen von Dingen auf schnelle Weise.

Angewandt wird der Satz unter den Busch werfen als Beschreibung von Vorgängen, die in einem Garten stattfinden. Zudem spielt sich ein spezieller Hergang ab, der als "Verschwindenlassen" beschrieben werden kann. In Kombination von dem Ort "Garten" mit der Handlung "Verschwindenlassen" ergibt sich im Zusammenspiel mit dem Objekt "Busch" das "unter den Busch werfen".

Um sich den Fortgang des unter den Busch werfens zu versinnbildlichen, stelle man sich einen Haufen Fallobst vor, der verschwinden soll. Da ein Busch in der Nähe ist, dessen Fassungsvermögen zu diesem Zweck ausreicht, wird der komplette Fallobst-Haufen unter den Busch geworfen.
Zur Vertiefung des bisher gelernten stelle man sich ein zweites Beispiel vor: Alte Küchenreste seien endlich zu entsorgen, doch der Weg zum Komposthaufen ist doppelt so lang wie der zum nächsten Immergrün. Was geschieht? Richtig. Die Küchenreste werden unter den Busch geschmissen. Ganz einfach. Und was empfiehlt sich nun, mit den alten Elektronikgeräten, der Altbatteriensammlung, den alten Gebissen und der Kücheninneneinrichtung aus dem Zweiten Weltkrieg zu machen? Richtig! Der nette Busch um die Ecke ist immer da. Und plagt einen die Ehefrau allzu sehr, es sollen im Laufe der Jahrhunderte auch schon zahlreiche Ehefrauen tief unter Büschen gefunden worden sein.

Zusammenfassend beschreibt der Satz "Unter den Busch werfen" also alle Begebenheiten, bei dem Dinge in das Innere eines Busches befördert werden, damit sie endlich fort sind. Nach dem Motto "et hät noch immer jot jejange" geht dies solange weiter, bis der besagte Busch unter den Lasten zusammenbricht oder auf anderen Wegen sein Leben verliert. Dann ist es zu Ende. Doch dann hat der Nachbar schon meistens wieder einen neuen Busch gepflanzt.