Ulmer Münster

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Das Ulmer Münster liegt in dem beschaulichen Donaukaff Ulm und beinhaltet, zum Erstaunen vieler durchschnittlich Gebildeter, den höchsten Kirchturm der Welt.

Geschichte[Bearbeiten]

In Zeiten von Pest, Prinzen und Proleten war Ulm tatsächlich eine der größten Städte im deutsch-römischen Flickenteppich. Die Kernstadt war von Stadtmauern umgeben, da man angeblich feindlichen Knallköpfen vorbeugen wollte. Da irgendwelche, besöfften Idioten die städtische Pfarrkirche jedoch außerhalb der Mauern gebaut hatten, verlangte der wütende Mob an glübigen Bürgern eine riesige Kirche innerhalb der Mauern, um nicht dahinlatschen zu müssen und von kaiserlichen Belagerern niedergemetzelt zu werden. Die Einwohner beschlossen deshalb, eine neue Kirche zu bauen, und waren so selbstlos, aus ihren eigenen Taschen den Bau zu finanzieren. Bereits in den ersten Baujahren wechselten zahlreiche Bauherren, da der bürgerliche Entwurf, der Maße von mehreren tausend Metern Höhe und Länge vorschrieb, erst recht damals unmöglich zu realisieren war, so oft auch körperliche Gewalt angedroht wurde. Irgendwann übernahm der erfahrene Ulrich von Ensingen, mittlerweile Stadtheld und Bestandtteil etlicher Kinder-, Sach-, und Erotikbücher, den Bau, und ein paar Jahrzehnte und Dachschäden später konnte die Kirche doch noch fertig gestellt werden. Entgegen der Wünsche der mittlerweile evangelisch gewordenen Bürger wurde die Kirche zwar ganz schön breit und reservierte ein riesiges Stück der knappen Stadtfläche, war aber nur 100 Meter hoch. Auch arme Bettler und Obdachlose konnten den Turm nicht mit Kartons erhöhen, da die Stadt pleite und die Reformation ganz schön am Laufen war.

Erst 300 Jahre später wurde am Turm, dessen architektonische Unstalt die Bewohner langsam, aber sicher satt hatten, weitergebaut. Zunächst musste verhindert werden, dass der Turm einkrachen und die ganze Stadt niederwalzen würde, nach den Sicherheitsmaßnahmen wurde aber alles getan, um den bisherigen Rekordhalter, der Kölner Dom, zu übertrumpfen. Tatsächlich wurde dies erreicht, der Turm war nun von 200 Kilometern Entfernung aus sichtbar. Die Stadt Ulm würde dann zwar immer noch kein Schwein kennen, das Münster aber ziemlich auffallen und die Umgebung neidisch werden. Glaubte man.

Im zweiten Weltkrieg blieb das Münster, im Gegensatz zur restlichen Stadt, fast unbeschädigt. Die Piloten waren ja so nett und verschonten noch ein paar wichtige Sehenswürdigkeiten, damit die letzten, abkratzenden Menschen noch im Sterben den ganzen Stolz ihrer Stadt erblicken konnten.

Heute ist das Ulmer Münster trotz seines beachtlichen Titels noch reichlich unbekannt. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Stadt Ulm leider nicht zu der Größe kam, der dieses Bauwerk gerecht sein würde. UNESCO-Welterbe ist das Münster zum Ärgernis vieler Ulmer noch nicht, zwar muss man noch immer gewaltige Summen für die marode Kirche ausgeben, damit sie nicht einkracht, aber geht es der größten Baustelle von NRW besser?

Bauwerk[Bearbeiten]

161,53 Meter - damit darf sich die stille Heimat von gläubigen Gottesdienstlern, japanischen Touristen und Schimmel als höchste Kirche des Universums bezeichnen. Das wird sich dank dem mangelnden Interesse an neuen, frischen Riesenkirchen wohl auch kaum ändern. Das Kölner Dom wird um vier Meter übertrumpft, obwohl letzteres Bauwerk über gleich zwei Türme und noch mehr Baugerüste, also mehr Masse, verfügt. Die vielfach von Bombern, Vandalisten und Atheisten geschändeten Chorfenster sind derart bunt und zahlreich, dass menschliche Augen bereits nach ein paar Minuten versagen. Das dürfte auch die steigende Todesrate an Weihnachten erklären, weshalb der Weihnachtsgottesdienst zuküntig nach Neu-Ulm, der Nachbarstadt, verlegt werden soll. Bitter, aber wahr. Außerdem fühlen sich hier zahlreiche Orgeln zuhause, bei dem Thema schlafen aber sogar Wikipedianer ein, weshalb man hier lieber verzichtet.

Zum Schluss noch ein nichtssagender Größenvergleich[Bearbeiten]

Das Münster, der Kölner Dom, Erbsenkirche, Kaiser-Wilhelm-kennt-kein-Schwein-Gedächtsniskirche in Berlin, ganz am Ende unscheinbar die kleine Hütte vom Karl. Andere Kirchen wurden zwecks Arroganz und fehlender Artikel nicht gezeigt.
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