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U-Bahn-Schläger

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Ein typischer U-Bahn-Schläger. Man beachte das sorgsam einstudierte Grinsen fürs Handyphoto!
Traue nie dem Licht am Ende des Tunnels! Es könnte das Smartphone eines U-Bahn-Schlägers sein, der nur darauf wartet, Dich zusammenzuschlagen!

Ein U-Bahn-Schläger ist ein Wesen, welches sich per U-Bahn nicht in die eigenen vier Wände, sondern in den Knast befördert. Außerdem ist einer Subjekt einer hochwissenschaftlichen Diskussion, ob es sich hier um eine eigene Rasse oder die Inkarnation des ultimativ Bösen handelt.

Der U-Bahn-Schläger als eigene Spezies[Bearbeiten]

Eine repräsentative Umfrage unter den 432 Facebook-Fans von Erika Steinbach im Jahre 2011 ergab : U-Bahn-Schläger sind keine Menschen. U-Bahnschläger sind abartige, grobschlächtige und gewaltbereite Monster, die man am besten alle umbringen sollte. Da U-Bahnschläger also offentsichtlich alle Monster sind, bemühte sich die Biologie schnell um eine einheitliche und angemessene Klassifizierung.

Der gemeine Orang-Ubahn gehört zur Familie der Menschenaffen. Er gilt als nachtaktiv und zeigt ein ausgeprägtes Schwarmverhalten, er tritt, wenn er denn tritt, de facto nur in Gruppen auf. Aufgrund der urban fokussierten Ubahnisierung findet man ihn nur in größeren Städten. Wenn er sich nicht gerade in der U-Bahn bewegt, dann nimmt er kaum Kontakt zu Mitgliedern anderer Gesellschaftsschichten auf. Es ist daher schwer, etwas über sein Sozialleben herauszufinden, und für eine wissenschaftliche Analyse seiner Lebenswirklichkeit fehlen wissenschaftliche Quellen.

Eine Publikation der Bild-Zeitung nach dem Brunner-Vorfall in München gibt wichtige Informationen über diese Spezies. Sie ist extrem gewaltbereit. Außerdem säuft sie (weswegen sie auch außerhalb von U-Bahn-Schächten öfters mal einen Tunnelblick hat), kifft sie, pöbelt sie, hinterzieht aber wenigstens keine Steuern. Die Bildzeitung zog aus diesen Verhaltensweisen ein klares Fazit : Die U-Bahn-Schläger sollen gefälligst aus der freien Wildbahn um-, und in Gefängnissen und Psychatrien angesiedelt werden.

Soziologische Betrachtung[Bearbeiten]

Die soziologische Betrachtung sieht U-Bahn-Schläger zwar als Menschen, aber ansonsten unterscheidet sie sich nicht sonderlich von oben genannter Ansicht. Sie sieht U-Bahn-Schläger als Verkörperung des ultimativ Bösen, als Personifizierung der Gewalt, als Symbol des Niedergangs unserer christlich-jüdischen Leitkultur. Sie sind einfach nur böse, und man kann nichts gegen sie tun. Das Einzige, was hilft, ist U-Bahn-Schläger alle einzusperren, sie zu kastrieren und ein U-Bahn-Schläger-Gen zu diagnostizieren.

Als ultimativ Böses sind sie Teil einer Gesellschaftsschicht, die starke Parallelen zu der Schicht der Hooligans aufweist. Mit einer Außnahme : Hooligans besitzen wenigstens die Edelmütigkeit, auf Gleichstarke einzuprügeln, während U-Bahn-Schläger sich immer nur die Schwächsten raussuchen. Nach Ansicht der meisten Soziologen treffen sich U-Bahn-Schläger an einem U-Bahnhof ihrer Wahl, suchen sich eine U-Bahn und scouten sich schon bei Einfahrt des Zuges ein geeignetes Opfer, das sie in Gedanken schon krankenhausreif prügeln. Anschließend durchqueren sie zielstrebig den Zug, und bewegen sich – ohne die „Einsteigen – Aber bitte nur mit Fahrkarte!“-Schilder zu beachten, auf die vorher ausgewählte, wehrlose Zielperson zu. Eher sich das Opfer wundern kann, wo denn die archaischen Grunzlaute und die hochfrequentigen Rülpser herkommen, liegt es schon in einer Lache aus Blut, zeretretenen Kaugummis und seinen eigenen Zähnen.

U-Bahn-Schläger treffen sich also gezielt, um in der U-Bahn ein wehrloses Opfer zusammenzuschlagen. Punkt. Zwar haben sie selten Schlagringe oder Baseballschläger dabei, aber das zeugt ja nur von ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Kampferfahrung. Baseballschläger, Schlagringe und ähnliches Spielzeug werden schlicht für nicht notwendig erachtet. Andere gehen Samstag nachmittag Fußball spielen, U-Bahn-Schläger Samstag Abend Leute verprügeln.

Trivia[Bearbeiten]

  • Früher war alles besser. Da gab es keine U-Bahn-Schläger. Da gab es aber auch keine U-Bahnen.
  • Unter dem Führer hätte es das nicht gegeben. Da hätten die U-Bahn-Schläger eine braune Uniform an und hätten Kommunisten verkloppt. Scheiß Kommunisten !
  • U-Bahn-Schläger gehören in Isolationshaft. Durch das Gefühl, in einem fahrenden Zug zu sitzen, fühlen sie sich in dieser Art von Zellen besonders wohl.
  • U-Bahn-Schläger sind böse! Punkt!
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Gelungen

Der Artikel U-Bahn-Schläger ist nach einer erfolgreichen Abstimmung mit dem Prädikat Gelungen ausgezeichnet worden und wird zusammen mit anderen gelungenen Artikeln in unserer Hall of Fame geehrt.

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