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Troll (Internet)

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Wo gehts'n jetzt lang? Dieser Artikel behandelt das Ungetüm im Internet. Für die fast ebenso nervige Pflanze, siehe Trollkirsche. Für das geheime Wesen, siehe Troll.
Troll

Stupid Troll.jpg
Trollus forum primarius terroris

Systematik
Regnum: Tiere (Animalia)
Subregnum: Vielzeller (Metazoa)
Divisio: Kiemenwürmer (Wursta holderdipolteris)
Subdivisio: Worldwide-Webige (Internetza)
Superphylum: Forenartige (Foralia)
Phylum: Trollartige (Trolla)
Klassen
  • Primärer gemeiner Forentroll (Trollus forum primarius terroris)
  • Gelegenheitstroll (Trollus eventuelasis)

Als Troll ist zu bezeichnen, wer Beiträge verschickt, welche erkennbar provozierend sind oder sich eindeutig gegen Gruppen, Minderheiten oder spezielle Individuuen richten. Diese Beiträge sind ohne Inhalt und in keiner Weise förderlich - weder im Bezug auf das Thema, noch in anderer Weise, - mit Ausnahme der Erschaffung von Zwiespalt und Streit.

Es gibt Grundsätzlich zwei Typen von Trollen, den Einzelgänger-Troll und den Horden-Troll.

Der Einzelgänger-Troll[Bearbeiten]

Auftreten vom Obertroll.

Dieser Troll gibt, genauso wie er alleine steht, auch nur einzelne Beiträge ab, mit welchen er die Harmonie einer Gemeinschaft stört und die Gastgeber verärgert und zum Aufgeben ihres Heimes drängt. Solche Beiträge enthalten meist SPAM, und wollen den Opfern Medizinprodukte, Viagra, Penisvergrößerungen und vielerlei Unsinn verkaufen, - oder sie beinhalten Links zu Seiten mit ähnlichem Inhalt.

Der Horden-Troll[Bearbeiten]

Stumpfsinnig und langsam treten Hordentrolle dem Obertroll nach.

Der Horden-Troll ist ein Gruppentier und wird immer von einen oder wenigen Ober-Trollen gelenkt und geleitet. Ohne den Ober-Troll ist ein Horden-Troll völlig hilflos und kann sogar mit etwas Glück und viel mehr Begabung von seinem Troll-Dasein befreit werden. Jedoch ist dieser Aufwand zu groß, als dass es die Mühe wert wäre, denn zumeist verfallen sie wieder dem Ober-Troll, sobald dieser zurückkehrt. Die Horden-Trolle bekämpfen Gemeinschaften indem sie immer mehr Opfer in ihren Bann ziehen und zu Trollen verwandeln. Wenn ein Ober-Troll in eine Gemeinschaft kommt oder selbst ein Nest errichtet, so sammelt sich recht schnell eine Traube von Trollen um ihn herum, und wuchert in dieser Gemeinschaft wie ein Tumor-Geschwür im Körper.

Im Normalfall beschäftigen sich die Horden-Trolle in aller Ruhe mit der Verwandlung der Gemeinschaft. Wenn jedoch ein Heiler diese Gemeinschaft betritt, so verfliegt diese Ruhe in Blitzesschnelle und der Ober-Troll tritt mit seinen Untertanen an, um seinen Feind zu bekämpfen. Dabei wird die Vielzahl ausgespielt, um den Heiler zu entmündigen oder aber ihn aus der Gemeinschaft zu verbannen.

Es herrscht die verbreitete Fehlinformation, dass man die Trolle nicht füttern sollte. DIES IST FALSCH! Nein, damit kann man einen Troll nicht vertreiben, denn er nimmt sich einfach alles, zerreißt es in unerkennbare Stücke und nährt damit sich und seine Artgenossen. Das wahre Mittel gegen Trolle ist, ihre zerstörerische Fresswut gegen sie auszuspielen und sie gezielt zu Füttern, so lange, bis sie wie gelähmt da sitzen und einfach nicht mehr können.

Und "Puff" sie verschwinden wie vom Nichts verschluckt! Das Troll verhalten ist auch üblich in der Tierwelt. In einer Gruppe, wenn sich ein Tier unterlegen fühlt, greift es das höherwertige Tier an. Würde das höherwertige Tier nicht reagieren, fühlt sich das rangniedrige Tier als Sieger und freut sich. In der Tierwelt ist es aber auch so, wenn ein klar als rangniedriges Tier erkannt ist und immer wieder provoziert, wird es aus der Gruppe ausgestoßen. Trolle sind insofern schlauere Tiere als dass sie die höherwertigen (Opfer) mit dem Spruch

Dont feed the troll!

(den ein Troll erfunden hat) ruhigstellen, und auch noch oft Unterstützung von den Moderatoren haben. denn wehrt man sich gegen einen Troll, dann entstehen viele Posts, was die Moderatoren stört. Da die allermeisten Moderatoren von Jura keine Ahnung haben und nicht den Zusammenhang und wer angefangen hat prüfen wie es das Beleidigungsgesetz erwartet, ist die Forenwelt wie das Paradies für Trolle. Sie können dort bashen und die wenigsten wehren sich dagegen. So hockt der Troll dann am liebsten Zuhause, hat viel Langeweile (da im real live keiner mehr was mit ihm zu tun haben will) und holt sich die Bestätigung für sein Ego, wenn keiner auf seinen Trollpost widerspricht. Nicht widersprechen heist für Trolle zustimmung und befriedigt sie.

Menschen mit Leben haben natürlich nicht die Zeit und Lust sich mit trollen länger abzugeben. daher ist Trollen ein Massenphänomen in der Zeit des Internets und es hocken massenweise Trolle zu hause die sich in ihrem Grössenwahn für den Allergrößten und Besten halten, nur die anderen sind zu blöde, dass zu erkennen. Daher sieht es der durchschnittliche Troll auch als gerechtfertigt an, dass die "blöden unterlegenen Opfer, die seine Grandiosität nicht anerkennen" ihm noch eine Entschädigung zahlen. Hartz IV oder die Krankenkassen kosten für Therapie gegen Depression oder Antidepressiva kosten empfindet der Troll als einen fairen ausgleich, dass er in Foren den "dummen" Opfern erklärt wie minderwertig und unwissend sie doch in Wirklichkeit sind, und dass der Troll ein Gott gleiches Wesen auf dieser Welt ist. wissenschaftliche Nachweise findet man bei Entwertung Psychologie, egomane, narzissmus. dass sind die Charaktereigenschaften des Trolls auch dunkle Triade genannt.

Der Spionage-Troll[Bearbeiten]

Diese selten gesehene Art eines Trolls ist dafür bekannt extrem wandlungsfähig zu sein, meist meldet er sich in Foren an um die dort registrierten User auszuspionieren damit er sie bis auf die persönliche Ebene beleidigen und verarschen kann. Der Spionage-Troll der jedoch einer ganzen Troll Gemeinschaft angehört, spioniert die User aus um Informationen wie Alter, Verhalten und weiteres an seine Gemeinschaft weiterzugeben so dass diese viel effizienter trollen können.

Allgemeines[Bearbeiten]

Trolle bewegen sich vor allem in Diskussionsforen und Newsgroups, aber auch in Wikis, auf Mailinglisten und in Weblogs; bisweilen auch auf Videoportalen. Ihr Ziel ist es, Gemeinschaften um ihrer selbst willen auszulösen, ohne wirklich an der Diskussion interessiert zu sein. Ein beliebtes Mittel der Trolle ist, die verblendeten Opfer glauben zu lassen, dass z. B. ein Heiler der Troll sei, und dass der Ober-Troll einen wahren Guru darstellt. Eine nicht zu verachtende Waffe der Trolle, -und im Endeffekt wohl die Stärkste,- ist das verbreiten von Fehlinformationen an allgemeinen Orten oder in der Öffentlichkeit. Eben dort ist das Ausmaß am größten, wenn sie letzteres Mittel anwenden!!

Viele derartige Diskussionsteilnehmer „trollen“ aus purer Lust am Fehl-Konstruieren. Trolle selbst sehen sich dagegen oft als Schlichter, die auf gekonnt subtile bis provokante Art gesellschaftliche Missstände aufweisen und Internet-Foren zu dem Überhandnehmen eines bestimmten Meinungs-Einheitsbrei bewegen wollen.

Auf Videoportalen arbeiten Trolle übrigens keineswegs mit Minusklickern zusammen, stattdessen werden auch diese angetrollt.

Problematik[Bearbeiten]

Ist das nicht ein schönes Gefühl?

Die Problematik beim Aufspüren von Trollen besteht generell NICHT! Man nehme einfach einen (notfalls schwer überschichtlichen) Brocken, und werfe ihn mitten in den brodelnden Gemeinschafts-Brei, von dem sie nicht entfernt sitzen und genau beobachten, welche Zutaten von der Gemeinschaft hinzugegeben werden, oder wo sie ihrem Ober-Troll in geschlossener Gruppe Huldigung leisten. Binnen eines Augenblickes, wird sich auch schon der erste Troll auf den Brocken gestürzt haben... und sollte er groß und stabil genug sein, so wird kurz darauf die ganze Sippe an dem Brocken hängen, um ihn zu zerstören.

Es gibt wahre Künstler, welche solch gute Brocken konstruieren, dass sich eine ganze Sippe von Trollen die Zähne daran ausbeißt. Doch meist werden diese Künstler in Folge dessen von der Überzahl der Trolle vertrieben oder verbannt. In einem Troll-Nest kann es sogar vorkommen, dass der Brocken gänzlich vom Ober-Troll entfernt wird... ohne, dass sie ihn zerstören konnten versteht sich; ...Wenn nicht, ist das Troll-Nest ihnen nicht mehr geheuer, und sie verflüchtigen sich.

Auch sind Diskutanten als Trolle zu bezeichnen, die eine kontroverse Meinung nicht nur vertreten, sondern auch tatsächlich von ihr überzeugt sind und unbeirrbar bis hin zu persönlichen Angriffen auf dieser bestehen. Da dieses im Internet verbreitete Verhaltensmuster die Trolle aufzeigt, wurde zur Ablenkung der Begriff „Elch“ dafür etabliert. Dieser Begriff hat sich allerdings innerhalb des Internets nicht allzu weit verbreitet.

Ursprung[Bearbeiten]

Obwohl der gemeine Troll in der Mythologie nicht ausschließlich als böse beschrieben wird, ist ihre leichte Reizbarkeit legendär, aus der heraus sie oftmals nicht nachvollziehbare Handlungen begehen. Daraus leitet sich nach Meinung vieler die Analogie zum Internet-Troll ab. Für andere ist die Wortherkunft des Trolls mit großer Wahrscheinlichkeit keine direkte Übertragung aus der Mythologie. Stattdessen stammen seine Ursprünge nach dieser Theorie wohl vom Fischen mit einer Schleppangel (Trolling, also Ködern), das als Analogie für das fangen eines Trolls gebraucht wird.

Umgang[Bearbeiten]

Erkennen von Trollen[Bearbeiten]

Ein Indiz für einen primären Troll ist es, wenn jemand gleichzeitig mehrere Fake-Identitäten für seine Provokationen verwendet (auch als Sockenpuppe bezeichnet). Auch dies lässt sich aber nicht immer zuverlässig feststellen, wenn der betreffende Troll weiß, wie er dies (technisch) tarnen kann. Zum Trollen werden oft auch mehrere Fake-E-mail-Adressen bei kostenlosen Webmail-Providern verwendet.

Einem primären Troll tut eine Sperrung in einem Forum oder einer Usenet-Newsgroup normalerweise sehr weh: Meist melden sich solche Trolle direkt nach der Sperrung unter anderem Namen wieder an, oder machen unter einem anderen Namen weiter, den sie schon vorher angemeldet hatten, - um einen Rachefeldzug zu starten, oder laut weh zu klagen, was dann meist ihren wahren Abgang bedeutet.

Verhalten als Foren-Teilnehmer[Bearbeiten]

Don't feed the trolls! Damit ist ausgedrückt, dass man bei eventueller Antwort auf Troll-Posts ihn auf keinen Fall bestätigen sollte, nicht mal im kleinsten Detail. Ein Troll darf unter keinen Umstand Anklang finden. Jedoch sollte man ihn mit Dingen abspeisen, die ihm nicht behagen, aber ohne ihn offensichtlich vertreiben zu wollen. Füttert den Troll mit Liebe, und gebt ihm doch, was er nicht zu fressen beliebt (z.B. Spammikan)! Das Ignorieren von Trollen birgt aber keine Gefahr: Trolle könnten eine widersprüchliche Aussage irrtümlich für vortrefflich halten.

Allerdings kommen auch notorische Nörgler vor, die sich nicht aushungern lassen, da sie innerlich getrieben handeln. Sie abzuwimmeln durch Rauswurf und Sperrung der IP hilft nur jeweils für kurze Zeit, und schon sind sie wieder da. In solchem Fall greift wohl nur ein Rechtsweg.

Sollte es sich um einen besonders hartnäckigen Troll oder sogar einen Anführer einer Trollhorde handeln, bringt ein einfaches Fütterungsverbot nichts mehr, bei Hungerproblemen können sich einige Trolle gegenseitig oder selbst anfressen um sich so möglichst lange vor dem Hungertod zu bewahren. So können solche Trolle in einer derartigen Phase scheinbar endlos lange verharren und auf Beute warten. In solchen Fälle kann der Troll nur noch durch das bewerfen mit Käse beseitigt werden. Alternativ können auch Bronies angeheuert werden um den unerwünschten Troll zu entfernen oder eine mögliche (wenn auch unwahrscheinliche) diplomatische Verhandlung mit dem Troll angestrebt werden.

Verhalten von Trollen in Real Life[Bearbeiten]

Beispiel:

Vater: „Junge, kauf‘ mir bitte eine Cola.“

Sohn: „Pepsi Cola oder Coca Cola?“

Vater: „Coca Cola.“

Sohn: „Normal, Light oder Zero?“

Vater: „Normal.“

Sohn: „Dose oder Flasche?“

Vater: „Flasche!“

Sohn: „Glasflasche oder Plastikflasche?“

Vater: „Oh, mein Gott! Bring‘ mir einfach Wasser.“

Sohn: „Gespritzt oder ohne?“

Vater: „Gespritzt!“

Sohn: „Kalt oder warm?“

Vater: „Du bekommst einen Arschtritt.“

Sohn: „Mit dem rechten oder linken Bein?“

Vater: „Du Schwachkopf!!!“

Sohn: „Gutmütiger oder Böser?“

Vater: „Geh‘ mir aus den Augen.“

Sohn: „Heute oder morgen?“

Vater: „HEUTE!!!!!“

Sohn: „Soll ich links oder rechts von dir verschwinden?“

Vater: „Ich bring‘ dich um.“

Sohn: „Mit einer Schaufel oder mit einer Pistole?“

Vater: „Mit der Pistole.“

Sohn: „Schießt du mir in den Kopf oder ins Herz?“

Vater: „Du verdammte Ratte!!!!“

Sohn: „Schwarze oder Weiße?“ usw.

Siehe auch[Bearbeiten]