Treue

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Treue ist ein freiwilliger Verzicht auf alle wirklich schönen Dinge im Leben zugunsten des Seelenfriedens anderer.

Grundsätzliches[Bearbeiten]

Der Begriff Treue kann getrost als theoretische Konstruktion aufgefasst werden, da es sich um eine ungemein freudlose Verhaltensweise handeln würde, hielte sich jemand an derartige Versprechungen. De facto ist lediglich ein einziger Fall wirklicher Treue überliefert; mit dem Resultat, dass er sich mit rostigen Nägeln in Händen und Füßen wiederfand.

Auswirkungen[Bearbeiten]

Eine energetische Betrachtung des Themas gibt Aufschluss über die Bedeutung für das Menschsein:

  • Ein Drittel der Lebensenergie wird in der Regel darauf ver(sch)wendet, herauszufinden, wie die Illusion Treue aufrecht erhalten werden kann, ohne auf die Freuden des Lebens verzichten zu müssen.
  • Ein weiteres Drittel wird darauf verwendet, die Treue des anderen zu hinterfragen, zu kontrollieren, (berechtigterweise) anzuzweifeln.
  • Das letzte Drittel wird mit endlosen und zermürbenden Diskussionen, angefüllt mit Vorwürfen, Verdächtigungen, Beschuldigungen und Krisenandrohungen verraucht.
  • Das vierte (verborgene) Drittel, bietet den Raum, an den Freuden auf der dunklen Seite der Treue teilzuhaben.

Sinn[Bearbeiten]

Da hinter dem Treuebegriff ja erkennbar so etwas steht wie: "Ich möchte, dass du deine Seele (und das ganze Fleisch drumrum) für immer und komplett an mich verkauftst" und die Antwort in der Regel sinngemäß lautet: "ja, liebste(r), Dein, bis dass der Tod uns aus dieser verzweifelten Situation entlässt", sich aber am Ende doch alle ein Ei auf die Treue pellen, jeder aber darauf besteht, dass es ohne sie nicht ginge, stellt sich die Frage nach dem Sinn des Ganzen:
Aus der energetischen Betrachtung lässt sich unmittelbar schlussfolgern, dass für den eigentlichen Treuebruch im Grunde gar kein Raum mehr zu sein scheint. Nimmt man an, dass die Erfinder und Promotoren dieser Tugend diesen Zusammenhang bereits gesehen hatten, ist das Ziel des Treuekonzeptes klar: Bring die Leute in diese Spirale und sie haben keine Zeit zu was anderem. Dumm nur, dass sie nicht dem vierten Drittel rechneten.

Ausprägungen[Bearbeiten]

Treue in der Partnerschaft[Bearbeiten]

Treue ohne Reue

Hier wird die Absurdität dieses Konzeptes besonders deutlich. Treu sein bedeutet, nie wieder mit jemand anderem schöne Dinge tun. Alle bekennen sich öffentlich dazu, während sie sich gleichzeitig ein Date mit der hüschen Standesbeamtin ausmalen.

Treue zum Vaterland[Bearbeiten]

Dort wird bestenfalls das Geld verdient, was dann hinter dem Rücken des Vaterlandes auf dem Ballermann wieder ausgegeben wird.

Treue des Hundes[Bearbeiten]

Das bekannte unterwürfige Verhalten vieler Hunde bei gleichzeitigem fletschen der Zähne führt auch hier das Thema Treue ad absurdum.

Treue zu sich selbst[Bearbeiten]

Hier liegt das Ur-Dilemma der Treue-Tugend schlechthin. Treue zu sich selbst ist so verdammt erforderlich, um die jämmerliche Illusion eines starken, in sich konsistenten und selbstbewussten Ich's aufrecht zu erhalten. Selbstbezogene Sätzen wie "Ich weine nie", "Bier schmeckt gut", "eine Frau rülpst nicht in der Öffentlichkeit" oder "ein Chef macht niemals Fehler" führen direkt in den Abgrund der Verzweifelung, da das wirkliche Leben im vierten Drittel tagtäglich das Gegenteil beweist.

Siehe auch[Bearbeiten]