Tierforscher

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Tierforscher
Jane Goodall.jpg
Daten
Klasse Forscher
Familie Forschung mit dem lebenden Objekt
Verbreitung Exotische Orte und so ein Zeugs
Artbestand 50-200 (siehe rote Liste der stark gefährdeten Berufe)
Wissenschaftlicher Name
Zoologe
(Duden)

Tierforscher (vgl. Politologe) - ein solch einfacher Begriff bringt junge Geolino-Abonnenten ins Schwärmen. Es ist ihr Traumberuf: Tierforscher werden, herrlich! Doch in Wahrheit verbirgt sich hinter diesem Begriff nur die kindlich-naive Bezeichnung für einen Beruf der soviel mehr ist, den Beruf Zoologe.

Historie[Bearbeiten]

Zunächst waren Tiere für den homo sapiens sapiens der Antike eine simple Nahrungsquelle, damalige Erforschungen der Tierwelt teilten sich in schmeckt und schmeckt nicht. Frühere Kulturen begannen jedoch schnell, bestimmte Tiere zu huldigen und mit Gott zu vergleichen. Genauere Erforschungen blieben aus, vielmehr galten ebenjene Tiere nun als unantastbar, wie es sonst nur die Würde des Bundespräsidenten ist, und somit waren weitere Erforschungen gänzlich ausgeschlossen.
Den wirklichen Wert der unglaublichen Vielfalt, die der Menschheit durch die Tiere gegeben wurde, entdeckte die Menschheit jedoch erst Jahrhunderte später. So verehrte man in China zwar beispielweise Schlangen, isst jedoch zur gleichen Zeit Hunde. Diese Widersprüchlichkeit ließen den Stand der Tierwelt im Allgemeinen für Jahrhunderte nicht auf einen Nenner bringen. Tiere waren Nahrungsmittel, böse Teufelskreatur, Gottesgestalt und Sagencharakter in einer Person.

Charles Darwin[Bearbeiten]

Der Ergründer der Evolutionstheorie war einer der ersten ernst zunehmenden Tierforscher.
Ähnlich der professionellen heutigen Forscher erkundete er den Körperaufbau der einzelnen Lebewesen und setzte aus Knochen diverser Lebensarten das zusammen, was wir heute als Dinosaurier aus einer anderen Zeit kennen. Seine Fährte lässt sich hierbei weltweit verfolgen, besonders aktiv war Darwin allerdings auf den Galapagosinseln. Er präperierte was das Zeug hielt, einig ob sich bei ihm der geschichtliche Jäger- und Sammler-Instinkt der Urzeit durchgesetzt hatte, oder ob er Vorreiter einer neuen fortschrittlichen Zeit war, sind sich die Experten bis heute nicht.

Heute[Bearbeiten]

Onkel Grzimek.

Bernhard Grzimek[Bearbeiten]

Bernhard Grzimek ist viel mehr Tierfotograf, Fernsehmoderator und Tierarzt als tatsächlicher Forscher gewesen. Doch sein jahrelanger Kontakt mit der Tierwelt machte ihn zu einem Experten und ausgewiesenen Revolutionär des Tierwissens. Dieses Wissen komprierte er und veröffentlichte es in Büchern. Vor der Kamera war er meist dabei zu sehen, wie er kleine Jungen von Tigern oder Schimpansen streichelte und dabei dem Zuschauer die Vorgänge und Reaktionen ausführlich erklärte.

Jane Goodall[Bearbeiten]

Der eigentliche Job eines Tierforschers ist es in der Moderne, dem unbedarftem Zuschauer, der zufällig im Nachmittagsprogramm des Dritten landet, weil bei RTL und Sat 1 gerade mal wieder keine Showpause zwischen den Werbeclips ist, Tiere zu erklären ("Nein, das ist keine Anakonda, das ist eine Blindschleiche"). Jane Goodall jedoch konzentrierte sich auf eine bestimmte Tierart und erforschte still und heimlich deren Verhalten. Nachdem sie Tarzan entdeckt hatte, ging sie als "Affenfrau" in die Geschichte der Forschung ein, ihre Ehe mit ihm stieß in der Öffentlichkeit jedoch auf Ablehnung, woraufhin sie sich in den Dschungel zurück zog, um Orang-Utans die Hand zu schütteln und dies Wissenschaft zu nennen.

Arbeitsgebiete[Bearbeiten]

Bedarf des besonderen Schutzes.

Arbeit in der Natur[Bearbeiten]

Der Tierforscher in der Natur zieht am Anfang seiner Laufbahn mit einem Glasbehälter los, rupft etwas Gras ab und legt es hinein und sucht sich dann eine Schnecke, welche er auf das Gras setzt. Zu diesem Zeitpunkt ist er 3-4 Jahre alt und erfreut sich bereits an den winzigsten Bewegungen der Schnecke. Wenn er die nächste Stufe erreicht und - abseits von Schnecken und Rainer Callmund - auch mal etwas fangen möchte, das sich bewegt, so lässt er das zuvor gefangene Tier wieder in die Freiheit. Es beginnt die Beobachtung von Insektenkleinzeugs - die erfahrenen Eltern haben Tipps für den jungen Forscher parat: Eine geöffnete Flasche Süßgetränk dient der Anlockung der zu untersuchenden Tierarten. Doch das enttäuschende Resultat ist schnell notiert: "Die Wespe mag Fanta so gerne, dass sie so viel getrunken hat, dass sie jetzt tot ist.".
Im fortgeschrittenen Tierforscher-Alter heißen Tierforscher nicht mehr Tierforscher sondern Zoologen und sind allgemein damit beschäftigt Wilderer in Afrika zu ertappen und bedrohte Arten zu retten. Im erforschenden Bereich sind sie nur noch auf der Bild.de-Mystery Seite tätig, wenn mal wieder ein Mammut in Sibieren entdeckt wurde, bzw. in den Tiefen des Marianengrabens, um Arten zu entdecken, die mysteriöser als missglückte Versuche beim Bleigießen aussehen.

Arbeit im Labor[Bearbeiten]

Der Laborant hingegen knackt zunächst den Panzer besagter Schnecken, um zu gucken, ob er dann eine Nacktschnecke bauen kann - seine Arbeit definiert sich über die experimentielle Praxis. Ein Beispiel für den Versuch mit den Wespen wäre das alleinige Trinken enormer Fantamengen, um ähnliche Reaktionen im Vergleich Mensch-Wespe darlegen zu können. Und tatsächlich: Menschen und Wespen sterben, wenn sie zu viel Fanta auf einmal trinken!

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