Tesa

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Tesa ist die Hauptstadt vom alten Krieschenland. Da man aufgrund der Dichlorafischur (alleinige Machtstellung einer Person über ein ganzes Schwimmbecken) und damit der Flucht vor der Steuerbehörde seit dieser dunklen Zeit (die Sonne hatte sich damals noch nicht auf vollständige Betriebstemperatur gebracht) nicht erkannt werden will, wurde Krieschenland seit dem Jahre 1231 offiziell in Griechenland und Tesa offiziell in Tessaloniki umbenannt.

[bearbeiten] Be-Ah-eS-eF

Da aber die Markenrechte schon angemeldet waren und die bereits gemeißelte und historisch wertvolle Steinplatte am teuren Brunnen nicht einfach vergeudet werden sollte, wurde Tesa kurzerhand an Be-Ah-eS-eF verkauft, die dann ein Zweitwerk in Tessaloniki aufmachten und seitdem noch mehr den nach der Marke benannten Tesafilm herstellten.

[bearbeiten] Der Tesafilm

Ein Tesafilm ist eine sogenannte Endlos-Novelle á lá GZSZ oder Lindenstraße -- in bisher 9,8193 produzierten Folgen will uns der Regisseur stets zu uns selbst führen durch bewusste Nebenstellung und Schweigen der Hauptdarsteller.
Auch die Landschaften in einem Tesafilm sind bewusst dezent gezeichnet; für den Laien fast nicht wahrnehmbar.
Ein Tesafilm dauert im Durchschnitt ca. 60 Minuten, je nach Abrollgeschwindigkeit; äh; Abspielgeschwindigkeit.
Beim Ton wird seit Anbeginn auf eine defizile Technik gesetzt. Eine Klebstoffbeschichtung auf der Rückseite des Filmes sorgt dafür, dass die Filmrolle nur mit einem gewissen Kraftaufwand abgerollt werden kann -- das dabei entstehende Zirpen sorgt für die bekannte und sofort Atmosphäre -verschaffende Umgebung, die man bei der letzten Folge verlassen hat.
Beim Zusammenschneiden der einzelnen Folgen wird auf einen Ab- und oder Vorspann ebenfalls bewusst verzichtet, sodass wirklich die Handlung selbst in den Vordergrund gestellt wird.
Meist ergeht es den Hauptdarstellern, die wirklich fast nicht zu sehen sind (höchstens schemenhafte Spiegelbilder) geradlinig in der Geschichte einfach so, dass sie nicht in Erscheinung treten.
Sie führen also auch keine Dialoge. Man sieht auch keine anderen Dinge im Film. So kann man sich wirklich beim Anschauen eines Tesafilms ganz auf sich selbst konzentrieren.
Im Grunde könnte der Laie auch sagen, ein Tesafilm ist stinklangweilig.
Aber irgendjemand findet sich ja immer mit genug kranker Energie, jeden Scheiß gut zu finden.

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