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Terroranschlag

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Ein Terroranschlag in eleganter Retro-Ästetik, gesehen am 11. März in London.

Wir schreiben das Jahr 2015. Das ganze Internet ist von den Amerikanern besetzt, die mit ihren Lagern Facebook und NSA jede kleinste terroristische Aktivität sofort entdecken und mit Luftangriffen oder einem Direktflug nach Guantanamo oder Abu Ghraib quittieren. Und es gibt kein gallisches Dorf.

Dies stellte chronische Westliche-Zivilisitations-Kritiker mit Neigung zum Sprengstoffgebrauch natürlich vor existentielle Probleme. Wie soll man nun seine Schäfchen dazu bringen, sich für 72 Jungfrauen und eine Tüte Datteln in die Luft zu sprengen, wenn man sie nicht mehr übers Internet erreichen kann? Sollte man sich am Ende selbst hochjagen? Nein. Es wurde eine andere Möglichkeit gefunden: Der Terroranschlag. Seit sie es auf Facebook nicht mehr dürfen, spammen Salafisten und IS-Onkels einfach ungehemmt die Pinnwände der Schulen zu, um auf diese Weise junge Menschen für den Heiligen Krieg zu gewinnen.

Seit diesem Zeitpunkt gab es jeden Tag Anschläge an Schulen in Rakka, Mossul oder Berlin-Neukölln, aber auch im Kaufland um die Ecke, in denen freundliche Terroristen von Nebenan mit verschiedensten Methoden versuchen, Schüler von einem Sommerurlaub in Syrien mit anschließendem Aktivurlaub im Terrorcamp zu begeistern.


Anschlagsplanung[Bearbeiten]

Döner für 1,80! Die wohl effektivste Form des Köderns!

Die Anschlagsplanung erfolgt konspirativ. Wie beim "Richtigen Jihad", erfolgt die Planung nicht durch diejenigen, die die Sache dann ausführen. PR-Profis designen trendige Aushänge für Schulen, die halbstarke Nachwuchsmoslems dann an den Schulen verteilen, die man mit der Aussicht auf original orientalische Wasserpfeifen bei der Stange hält. Zudem verspricht man Ihnen, dass sie nicht nach Syrien müssen, sofern sie nur drei andere Dumme pro Monat, an ihrer statt, für sie auftreiben.

Die jungen Männer dringen dann meist unerlaubt in das Zielobjekt ein und schlagen blitzschnell zu, bzw. den Anhang in die Wand, bevor sie mit einem martialischen « Allahu Akhbar » noch schnell zwei Anhänge (meist ein Nachhilfeangebot und der Mensaplan von letzter Woche) wegreißen und nach Hause zu Mama rennen.


Terroranschläge an deutschen Schulen[Bearbeiten]

Durch die Betrachtung deutscher Schulen haben Soziologen eine Terror-Typologie erstellt und folgende Arten von Anschlägen beobachtet:

Der Anti-Amerika-Anschlag[Bearbeiten]

Die Phase, dass Amerika voll böse ist und überall nur Öl will, macht jeder halbwegs politisch interessierte Jugendliche mal durch und die, die aus ihr nie herauskommen, gehen später zu den Grünen. Hier, bei diesen Jugendlichen, manifestiert sich die Zielgruppe der Terrorsucher. Durch das bloße Betrachten von Karikaturen wie etwa Uncle Sam als menschenfressender Unhold mit den Gesichtszügen von George W. Bush oder Close-Up-Bildern von Donald Trump bricht beim jugendlich-ungestümen Betrachter so eine Wut auf die USA aus, dass er fast in die nächste Wand beißen möchte. Bevor er das allerdings tun kann, wird er sofort von freundlichen Salafisten an der Ecke auf eine andere Art von Anschlag verwiesen.

Die Islam-Information[Bearbeiten]

Eine für Terroranschläge seltene, verspielt-romantische Ästhetik!

Gegen Amerikaner zu hetzen mag legitim sein, doch wer hetzt, der sollte auch eine sinnvolle Alternative bieten. Salafisten sind ja schließlich nicht von der AfD. Daher finden sich neben Amihass-Anschlägen oft freundliche Informationsblätter. Diese Art von Anschlag richtet sich an alternative Adoleszente, die sich von dem unbegrenzten Angebot spiritueller Gruppierungen überfordert sehen und eine Beratung in der Wahl des richtigen Glaubens benötigen. Auf optisch ansprechenden Hochglanzplakaten prangen Sprüche wie « Islam – Come In and Find Out » oder « Islam – Man gewöhnt sich daran », umrandet von jungen, attraktiven Damen, die Wasserpfeife rauchend und bauchtanzend zufällig ihr Kopftuch vergessen haben. Dieses Element verbindet gleichsam West und Ost. Es passt sich in die westlichen Staaten übliche Sexualisierung der Werbung ein und dient – wenn man es so will – gleichzeitig als Vorausschau auf die Vorfreuden im Paradies.

Das Fatima-Flugblatt[Bearbeiten]

In die gleiche Kerbe, nur etwas derber, schlagen auch als Porno-Propaganda bezeichnete Fatima-Flugblätter. Diese werben noch offensiver mit noch weniger verschleierten Damen. Darunter prangen meist fetzige Sprüche wie «Fatima – Gonna catch them all» in schönen goldenen Lettern, die allerdings wegen der optischen Verzückungen über ihnen selten Beachtung finden. Diese Plakate zielen auf potentiell potente Pubertätsterroristen, die ihre Klassenkameradinnen böse geschnitten haben und die für ein bisschen Sex alles tun würden. Vorschläge vonseiten feministischer Gruppierungen, ein an ein weibliches Publikum gerichtetes Pendant zum Fatima-Flugblatt, zum Beispiel eine Mohammed-Mitteilung, zu schaffen, wurden bislang wenig beachtet.

Konsequenzen[Bearbeiten]

Die Idee schlug ein wie eine Bombe. Da sich kein NSA-Spion freiwillig in die Aula einer deutschen Bildungsanstalt begibt (warum sollte er auch?), und weil deutsche Schulen immer mehr Hausmeister wegrationalisieren, können sich Terroranschläge relativ ungehindert verbreiten. Es gelingt den Salafisten immer wieder, Jugendliche auf Islam-Informationsveranstaltungen zu locken und ihnen anschließend diskursiv die Vorteile eines kostenlosen Arabischkurses in Syrien zu erörtern. Früher oder später kehren die Schüler dann nach Hause zu Mama zurück, bevor sie erst weitere Anschläge aushängen und unter Umständen auch den ein oder anderen selbst verüben.