Swingerclub

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Swingerclub (englische Bezeichnung für Schwängerverein) ist eine karitative Selbsthilfeeinrichtung für kinderlose Frauen, die sich eine Schwangerschaft wünschen und diese auf eine unkomplizierte und wenig bürokratische Art herbeiführen wollen.


Ein Swingerclub ist auch eine Alternative für Ratsuchende, die die künstliche Befruchtung nicht zuhause in einem klinisch sterilen Umfeld mit einem emotionslosen Operateur vollziehen möchten, wo die Injektion nach wenigen Sekunden erledigt ist. Daher wird das öde Ehebett immer häufiger verlassen und der lustlose Ehemann oder Partner mit zum Swingerclub genommen, damit dieser von den erfahrenen ehrenamtlichen Drillern einiges an Theorie und Praxis vermittelt bekommt. Ein Swingerclub kann auch aufgesucht werden, wenn das Standvermögen des Partners sich alleine auf das gerade Stehen auf den eigenen Füßen beschränkt.

Das kommt davon! Zu viel Swingern führt zur Orientierungslosigkeit!

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Post hatte bereits 1980 ihren kostenlosen Zufriedenheitsdienst für Hausfrauen eingestellt. Die Zusteller durften offiziell aus arbeitsvertraglichen Gründen an den Türen nicht mehr zweimal klingeln. Tatsächlich waren Zusteller aus nichteuropäischen Staaten der Anlass für den Abbruch des Services. Es häuften sich Beschwerden von Kundinnen und Ehepartnern, die in der Entbindungsklinik plötzlich einem dunkelhäutigen Baby ins Auge blickten, das angeblich ihr eigenes Fleisch und Blut darstellen soll.

Anzeigen in Zeitungen oder professionelle Dienstleister (sog. Callboys oder Kfz-Mechaniker sowie Klempner) können zwar die Defizite des Partners überbrücken, aber Kinderwünsche nicht erfüllen. Dasselbe gilt bei Zeugungsversuchen mit anderen Gefährten in der Natur, beispielsweise mit Bruno, dem großen schwarzen Nachbarshund von nebenan. Oder Fury, dem gut bestückten Hengst auf dem Gestüt des Metzgers.

Arbeitsweise[Bearbeiten]

In einem Swingerclub trifft die Ratsuchende auf freundliche Herren, die allesamt auf freiwilliger Basis mithelfen, also ehrenamtlich tätig sind. Nach einem eingehenden Beratungsgespräch werden nach kleineren Vorbereitungen körpertechnische Maßnahmen ergriffen, um die Patientin zum Ziel kommen zu lassen.

Bei dem Vorgang ist oft Ausdauer, Durchhaltevermögen und manchmal härtester Körpereinsatz vonnöten. Die Länge der Maßnahme kann sich auf mehrere Stunden hinziehen. In manchen Fällen ist ein Einsatz nach dem Rotationsprinzip angeraten, wobei sich die Einsatzkräfte im Durchschnitt alle zehn Minuten abwechseln, um sich von den Strapazen zu erholen.

Die Tätigkeit ist zum Teil gefährlich. So tragen nach der Befruchtungsmaßnahme einige der Helfer Schürf- und Kratzwunden, Hämatome, blaue Augen oder - bei speziellen Hebe- und Drucktechniken - Leistenbrüche und Verstauchungen davon. Ernsthafte Verletzungen sind jedoch äußerst selten, außer sie werden ausdrücklich gewünscht und gezielt herbeigeführt.

Der mitgebrachte und quengelnde Partner kann zwischenzeitlich an der Bar abgestellt werden, wo dieser von freiwilligen weiblichen Aufsichtskräften oder auf Wunsch von dominanten Erzieherinnen betreut wird.

Einrichtung[Bearbeiten]

In einem Swingerclub sind eine Bar, eine oder mehrere Spielwiesen und ggf. auch Einzelkabinen vorzufinden. Die einzelnen Einrichtungen können sich in der Einrichtung variieren, wobei es keine festen Vorgaben gibt.

Spielwiese[Bearbeiten]

Auf einer sogenannten Spielwiese, die den Mittelpunkt eines Swingerclubs darstellt, wird üblicherweise Gruppenbehandlung durchgeführt. Die Einsatzkräfte suchen sich jeweils einen Partner, wobei Teambildung durchaus erwünscht ist. Anzahl und Geschlecht innerhalb eines Teams spielen keine Rolle, solange der Zweck, das Herbeiführen einer Schwangerschaft, erfüllt wird.

Das Besondere an einer Spielwiese sind weiche Polster und bequeme Auflagen, auf denen die Missionen zufriedenstellend erfüllt werden können. Die Anzahl der Einsatzkräfte ist faktisch nur begrenzt vom Fassungsvermögen des Clubs, wobei eine Überfüllung von den Beteiligten durchaus erwünscht ist.

Einzelkabinen[Bearbeiten]

Wünscht die Ratsuchende eine eingehende Beratung oder eine besondere Behandlungsform, kann eine Einzelkabine aufgesucht werden, falls welche im Swingerclub vorhanden sind. In dem kleinen Raum liegen zudem meistens zusätzliche Operationsgegenstände aus, die bei der praktizierten Therapie behilflich sein können oder könnten. Eine Einzelkabine kann auch aufgesucht werden, wenn die Behandelte sich akustisch nicht zurückhalten kann oder besondere Maßnahmen erwünscht sind, die zu viel Aufmerksamkeit erregen würden. Oder auf der Spielwiese nicht gerne gesehen werden. Oder die Patientin und ihr persönlicher Assistent einfach körperlich ein klein wenig unästhetisch sind und das Gegenteil einer optischen Augenweide sind.

Kellerraum[Bearbeiten]

Manche Swingerclubs bieten der Patientin besondere Räume, sogenannte Latex-und-Leder-Zimmer, in denen sich entweder ein speziell ausgebildeter Pfleger oder ein Drill Instructor befindet. Bei der Behandlungsmethode kommen Gegenstände aus der Metallbaubranche, Pferdezucht und mittelalterliche Folterwerkzeuge zum Einsatz.

Kosten[Bearbeiten]

Die Herbeiführung einer Schwangerschaft in einem Swingerclub ist im Vergleich zu anderen klinischen Maßnahmen recht preisgünstig. Außer für die Kosten des Eintritts, die nur wenige Euro betragen und einigen Getränken, die in den meisten Fällen von den ehrenamtlichen Helfern übernommen werden, fallen keine weiteren Gebühren an. Daher werden Swingerclubs vorzugsweise von Bezieherinnen von ALG 2, Auszubildende, Mädchen im Freiwilligen Sozialen Jahr, Hausfrauen und Rentnerinnen aufgesucht. Allerdings können später von den Beteiligten oft keine Unterhaltszahlungen geltend gemacht werden, was nachteilig für die og. Klientel sein kann. Für diese empfiehlt sich nach wie vor der Kollegen- und Bekanntenkreis, wo genug Freiwillige und -wild verwertet werden können.

Verwandte Einrichtungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]