Diverses:Wort zum Sonntag/KW 2 2017

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Da verschwörte er noch bei der Pegida: Ein lebendiger Udo

Meine Güte! Udo Ulfkotte ist gestorben. In seiner Erinnerung widmen wir dieses Wort zum Sonntag unserem Lieblingsverschwörungstheoretiker. Verschwöre in Peace, Udo!

Verschwörung 1: Donald Trump und die goldenen Duschen[Bearbeiten]

Fountain Hills. Fountain. Hihi.

Donald Trump ist diese Woche ganz schön angepisst gewesen: Die Wände in Russland waren anscheinend nicht schalldicht genug, Trump zu laut oder er hat es irgendwann während einer seiner Reden aus Versehen verraten, auf jeden Fall leakte BuzzFeed zwischen den Schlagzeilen "Fünf Artikel, die du gelesen haben musst", "Woran du erkennst, dass deine Pflanze bald ein eigenes Bewusstsein entwickeln könnte" und "Clickbait - zehn Gründe, warum wir sowas nicht machen" die Berichte eines ehemaligen britischen MI5-Agenten. Kleiner Hinweis: Es war nicht James Bond.
Der Bericht fördert zutage, dass Donald Trump erpressbar sein könnte: Die russische Regierung habe "kompromittierendes Material" über den Leider-Präsidenten-in-spe gesammelt und könnte ihn so unter Druck setzen. Schade nur, dass BuzzFeed den Kram nicht zu 100% verifizieren konnte, aber sie haben es trotzdem mal rausgehauen. Und natürlich ließ Trump nicht lange auf sich warten, um ein politisches, wohl überlegtes Statement abzugeben:

FAKE NEWS - A TOTAL POLITICAL WITCH HUNT! Donald Trump

Wir wissen nicht, ob Trump bekannt ist, wie Hexenjagden eigentlich aussehen - es würde eigentlich heiß hergehen. Doch statt sich verbrennen zu lassen, schlägt er zurück und macht einen Medienroast. CNN bekommt gleich ihr Fett weg und bekommt keine Frage beantwortet - Fake News, die sind doof. Donald Trump habe Interessenskonflikte im Amt - Fake News, schließlich überschreibe er seine Firma seinen Kindern. All die Papiere, die während seines Interviews neben seinem Rednerpult lagen und als Beweis für die Überschreibung seiner Firma dienen sollten, sind gar nicht beschriftet - nein, das ist keine Fake News, das stimmt wirklich. Dass Trump uns anlügen würde...wer hätte das gedacht?

Verschwörung 2: WhatsApp und die Backdoor mit dem "Bitte nicht benutzen"-Schild[Bearbeiten]

Röntgen wäre zu auffällig und gesundheitsschädlich.

Wer hätte das denn geahnt?! WhatsApp hat eine Hintertür in ihrer Verschlüsselung, damit Geheimdienste mitlesen können. WhatsApp selbst verneint die Meldung nicht, betont aber, dass sie nie, nie, nie, NIE auch nur daran denken würde, die Hintertürfunktion nutzen zu können. Da stellt sich dann aber schon die Frage, warum sie dann überhaupt so eine Funktion in ihre App einarbeiten. Wenn der Maurer ein Loch in der Wand lässt, dann, um dieses Loch weitergehend zu benutzen, sei es nun als Fenster, als Tür oder als Rache dafür, dass der Auftraggeber nicht für eine komplette Mauer bezahlt hat. Sogar die Berliner Mauer hatte Backdoors. Vor lauter Schreck ist dann auch noch der Mutterkonzern Facebook für kurze Zeit nicht mehr erreichbar gewesen. Zuckerberg musste sich wohl vermutlich erst mal setzen.
Aber nun, da alles aufgeflogen ist, ist WhatsApp kurz vor dem Ende. Zehntausende, Hunderttausende löschten die App von ihren Smartphones und wechselten zu überprüfbaren OpenSource-Programmen, die ihnen der Whistleblower par excellence, Edward Snowden, empfohlen hat. Es wurde eine öffentliche Debatte losgetreten, was Technikfirmen eigentlich dürfen und was nicht. Und es wurde diskutiert, wo Regierungen und Polizeibehörden überall mitlesen dürfen.
Oh.
Moment.
*Blätter raschel*
Ah. Es ist nichts von alledem passiert, tut mir Leid. Sowas aber auch. Wer hätte das denn geahnt?!

Verschwörung 3: Erika Steinbach tritt aus[Bearbeiten]

Damals, 1994, war noch alles okay. Da war die CDU noch wie die AfD heute.

Wer hat sie nur rausgeekelt? Eine CDU-Hinterbänklerin, ehemalige Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen, Sprecherin für Menschenrechte in ihrer Fraktion (siehe auch: Realsatire) und Nicht-Juristin schafft es, Merkel Rechtsbruch vorzuwerfen, anderen am Sonntag Arbeit zu machen und ihr Parteibuch an dem Tag abzugeben und dazu noch der Springer-Presse Interviews zu geben. Und raten Sie mal - ja, Sie haben richtig geraten, sowas ist eine Eilmeldung wert. Während die Handys in der Bundesrepublik kollektiv vibrieren und Böhmermann wieder kurz aufschreckt, weil er dahinter eine weitere "Was macht dieser blasse, dünne Junge jetzt schon wieder?"-Meldung vermutet, überlegt sich Steinbach daheim, was für einen Tweet sie als nächstes absetzen will. Mit ihren Tweets ist sie vom Niveau her knapp hinter Trump und beschwert sich, warum die Elbphilharmonie, ein Ziel zukünftiger Touristen aus aller Welt, nicht auf Deutsch twittert (siehe auch: Guido Westerwelle). Wir sehen zwei Optionen: Entweder wird sie Twitter-Star (Gott bewahre) oder sie verschwindet in der Versenkung. Je nach dem, was sie möchte. Die Facepalms, die wir haben, können wir auch anderen Politikern geben (siehe auch: Alternative für Deutschland). Lebe wohl!

Verschwörung 4: Sex[Bearbeiten]

Wenn Sie oben beim Inhaltsverzeichnis direkt auf diese Verschwörung gedrückt haben, denken Sie entweder mit dem Penis oder Sie sind noch in der Pubertät. Oder aber Sie haben sich vermutlich über die Grünen echauffiert. Die haben gefordert, körperlich Behinderten Sex auf Rezept zu ermöglichen. Gut, das haben Grüne am Sonntag letzte Woche gesagt, aber am Montag kamen dann tieffliegende Flachwitze à la "Höhö, dann haben die Grünen ja eine Dauerorgie", "LOL Sex auf Rezept" oder "Ich will dann aber auch Sex haben". Nichts gegen Witze. Sie haben aber einen schalen Beigeschmack, wenn sie sich zwischen Anfeindungen mischen und sich über Behinderte lustig machen. Selbst am Rad drehen, wenn man mal eine Woche keinen Sex gehabt hat und seine Freunde damit zunölen, aber anderen keinen gönnen. Als ob die Rezepte den Leuten die Prostituierten wegnehmen würden. Zuerst nehmen Flüchtlinge Sozialleistungen weg, dann nehmen Flüchtlinge zeitgleich Arbeitsplätze weg und jetzt nehmen körperlich Behinderte dem deutschen Michel die Prostituierten weg! Da hört's nun wirklich auf. Frauke Petry wundert sich ob der Kuriosität: Menschen, die Sex haben wollen? Unvorstellbar, denkt sich die Frau, die ihren Mann für einen NRWler verlassen hat. Warum bloß?

Verschwörung 5: Waren gar nicht alle Nordafrikaner[Bearbeiten]

Weg waren sie!

Wie schon in der letzten Woche besprochen, hat die Polizei in Köln mal fleißig kontrolliert. Fleißig kontrolliert heißt entweder "Die Polizei hat richtig gehandelt!" oder aber "Die Polizei hat's wieder vermasselt!". Egal, welche Sichtweise man jetzt vertritt, in einem Punkt können sich alle einig sein: Die Polizei kann nicht rechnen und sich keine Gesichter merken.
Kurz nach der Silvesternacht sagte die Polizei, sie habe 2.500 Personen kontrolliert. Stellt sich heraus: Es waren doch nur 674 Personen, weil sie viele Personen einfach doppelt und dreifach kontrolliert haben. Ist ja auch irgendwie notwendig, wenn die kontrollierten Personen mehr als eine Identität haben.
Kurz nach der Silvesternacht sagte die Polizei, die meisten kontrollierten Personen seien Nordafrikaner. Stellt sich heraus: Von 425 Personen konnte die Nationalität festgestellt werden, davon waren 99 Iraker, 94 Syrer, 48 Afghanen, 46 Deutsche, 17 Marokkaner und 13 Algerier.
Kurz nachdem Sie das gelesen haben, wird Ihrem Hirn sicherlich aufgefallen sein, dass 99 + 94 + 48 + 46 + 17 + 13 nicht 425, sondern 317 ergeben. Wie durch Zauberhand sind so 108 Personen einfach verschwunden. Während Rechte hier schon eine Taktik sehen, wie sie unliebsame Leute einfach wegzaubern können, macht sich der Rest der Nation sorgen, warum die Beamten des Zählens nicht mächtig sind. Natürlich sind die Zahlen nur vorläufig, also ist dieser Schnitzer auch noch vorläufig. Aber ebenso vorläufig ist dann auch unsere Forderung nach der einzig wahren Konsequenz: Solche Leute sollten keine Schusswaffen tragen, sondern das Recht nur mit Klobürsten durchsetzen dürfen.


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