Stoffwechselendprodukt

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Das Stoffwechselendprodukt ist ein Begriff aus der Sozialwissenschaft. Basis aller Stoffwechselendprodukte ist das Bruttostoffwechselendprodukt (abgekürzt: BSWP), das die Summe des Wertes aller Güter, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums (in der Regel ein Jahr) in einem Land ausgetauscht, transportiert und gehandelt werden, repräsentiert.

Beispiele für Güter, die unter das BSWP fallen[Bearbeiten]

  1. Güteraustausch: Wenn der Traktor eines landwirtschaftlichen Unternehmers defekt ist und er diesen durch einen neuen ersetzen muss, findet ein Güteraustausch statt und der Wert des neuen Traktors fällt unter das BSWP.
  2. Gütertransport: Wenn nun der selbe Unternehmer Milch porduziert und größere Molkereien beliefert, fallen die dabei entstandenen Transportkosten (z.B. Benzinkosten) ebenfalls unter das BSWP.
  3. Güterhandel: Wenn nun diese Molkerei die Milch an größere Supermarktketten weiterverkauft, findet ein Handel statt und der Kaufpreis wird ebenfalls dem BSWP hinzu addiert. Wenn jetzt aber ein Konsument in diesem Supermarkt einkauft, fällt der Preis nicht unter das BSWP, weil die selbe Milch zuvor bereits an die Supermarktkette verkauft worden ist. Klingt komisch, ist aber so.

Andere Stoffwechselendprodukte[Bearbeiten]

Wenn man vom BSWP die Steuern (z.B. Mineralölsteuer oder Mehrwertsteuer) und andere Nebenkosten (z.B. Maut) abzieht, gelangt man zum Nettostoffwechselendprodukt.
Betrachtet man statt des in einem Land entstandenen Stoffwechselendproduktes, das Stoffwechselendprodukt aller Menschen, die die Nationalität dieses Landes haben, ermittelt man das Bruttostoffwechselnationaleinkommen. Durch das selbe Verfahrem wie beim BSWP gelangt man zum Nettostoffwechselnationaleinkommen und durch Abzug von Produktions- und Importabgaben und Addition der Subventionen erhält man schließlich das Volksstoffwechselendprodukt.

Begriffsherkunft[Bearbeiten]

Festgelegt wurde der Begriff Stoffwechselendprodukt vom renomierten Staatswissenschaftler Prof. Will Hunting, der sämtliche produzierten Güter als Stoffe bezeichnet. Das BSWP ermittelt sich laut Hunting aus den Endkosten des entstandenen Wechsels des Stoffes an sich, und dessen Standorts und Vertreibers.

Verwendung[Bearbeiten]

In den modernen Wirtschaftswissenschaften wird das BSWP nicht verwendet. Nur Politiker und ihre Statistiker verwenden sie um durch paradoxe Statistiken irgendwelche leichtgläubigen Wähler für sich zu gewinnen. Auch unmotivierte Lehrer der Sozialwissenschaften arbeiten mit der Größe des BSWP, weil sie so ihre Schüler mit irrelevanten Rechnungen beschäftigen können.

Andere Bedeutungen des Begriffes[Bearbeiten]

Im Volksmund werden mit dem Begriff des Stoffwechselendproduktes (oder auch Scheiß-Produkt) minderqualitative Waren bezeichnet. Vor allem im informationstechnologischen Markt treten solche Schrottprodukte in Form von Computern und entsprechendem Zubehör auf, die in der Regel vom globalen Unternehmen Microsoft vertrieben werden.

Gelegentlich wird Stoffwechselendprodukt auch als Bezeichnung für die Prouktion von Fäkalien verwendet. Das ist vor allem in der Biologie üblich, aber streng genommen falsch, da der verdaute Stoff ja nicht ausgewechselt, sondern einfach zersetzt wird.

Freunden der 80er Jahre wird zudem das Lied Stoffwechselendprodukt der mittlerweile vergessenen Gruppe Geier Sturzflug in Erinnerung sein, das mit seiner provokativen Refrainzeile "Ja, ja, ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir kneten im Stoffwechselendprodukt!" auf eine der vorderen Platzierungen der deutschen Hitparaden landete und zu einem Kultsong der Neuen Deutschen Welle avancierte.

Literatur[Bearbeiten]

  • Prof. Will Hunting: Die wirtschaftliche Relevanz des Stoffwechselendproduktes (OT: Good Stoffwechselendprodukt). Boston, 1997.
  • Dr. Eugen Brötler: Das Stoffwechselendprodukt in der heutigen Volkswirtschaft. Frankfurt, 2007.
  • Der Grimme-Preis-Gewinner Mario Barth: Allet über Scheiße, wissen se!. Berlin, 2008.