Spiel mir das Lied vom Tod

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Spiel mir das Lied vom Tod (engl. Once Upon a Time in Iraq) ist eine US-amerikanische Echtzeitserie mit Aktion- und Dramaelementen. Hauptfigur ist ein texanischer Sheriff, der mit seinen Getreuen in der sog. Koalition der Willigen im fiktiven Wüstenstaat Irak nach Massenvernichtungswaffen sucht. Die Fernsehserie wurde in den USA 2003 zum ersten Mal von CNN ausgestrahlt und lief in Deutschland auf RTL 2.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Konzept

Hauptthema ist der bewaffnete Kampf zwischen Gut (Koalition der Willigen) und Böse (Terroristen und alle Anderen). Durch ihren dokumentarischen Charakter vermittelt die Serie dem Zuschauer den Eindruck, dass es um einen realen Konflikt gehe. Die einzelnen Folgen werden dabei ganz bewusst im Format einer Nachrichtensendung ausgestrahlt.

[bearbeiten] Handlung der 1. Staffel

Der Pilotfilm beginnt mit der Ankündigung des Premierministers des fiktiven Landes Großbritannien, das nahe bei Amerika gelegen ist, dass ein Atomangriff auf die kleine Insel unmittelbar oder zumindest innerhalb der nächsten 45 Minuten zu erwarten sei. Dieses Mal sind offenbar nicht die Falkland-Inseln gemeint, sondern Großbritannien selbst. Dies wird von Red Shirt, einem fiktiven amerikanischen Außenminister, auch bestätigt. Nicht, dass dieses Mal nicht die Falkland-Inseln gemeint sind, sondern dass ein Atomangriff auf die kleine Insel Großbritannien zu erwarten sei.

Zum Beweis zeigt er in einer Mehrzweckhalle in New York eine von ihm selbst erstellte Powerpoint-Präsentation. In dieser wird überzeugend dargelegt, dass die Bedrohung für Großbritannien von dem fiktiven Wüstenstaat Irak ausgeht. Es werden auch Bilder von mobilen irakische Frittenbuden gezeigt. Von diesen geht eine verdächtige Strahlung im Infrarotbereich aus, was durch Aufnahmen von High-Tech Satelliten belegt werden kann. Offenbar handelt es sich um einen geschickten Versuch, die Existenz von Abschussrampen für Atomraketen zu verschleiern. Obwohl einige Mitglieder der Versammlung die Existenz des Irak bezweifeln, wird schnell eine Resolution verabschiedet und der Sheriff von Texas gebeten, etwas zu unternehmen.

Die zweite Folge der Serie findet in einem abgedunkelten Raum statt. Der Zuschauer erfährt nicht, wo sich dieser Raum befindet. Möglicherweise ist es ein Hinterzimmer im Hause des Sheriffs. Der Sheriff sitzt mit Iron Maiden Angela Thatcher, Mundharmonika und Red Shirt an einem Tisch und berät sich mit ihnen, was zu tun sei. Schließlich kommen alle überein, beim Gesundheitsamt des Iraks in Baghdad anzurufen. Der Anruf ergibt, dass ein gewisser Saddam Hussein Besitzer der fraglichen Frittenbuden ist und das er schon mehrfach wegen Verletzungen des Lebensmittelrechtes aufgefallen ist. So soll er bereits einmal einen frittierten Hund ungeschächtet an einer seiner Frittenbuden verkauft haben. Dass er ein österreichischer Einwanderer mit eigenartigem Schnurrbart ist, macht die Sache noch verdächtiger. Als der Sheriff den Premierminister von Großbritanien anruft und ihm von dem Hund erzählt, ist dieser sofort bereit, bei allem mitzumachen.

In der dritten Folge gelingt es dem Sheriff, einen Platz in der Business-Klasse von Öger-Tours für sich und seine Getreuen zu organisieren. Für den Premierminister von Großbritannien, den der Sheriff inzwischen liebevoll, "mein Hündchen" nennt, ist leider kein Platz in der Business-Klasse mehr übrig. So muss er sich mit der Economy begnügen. Während des Fluges fallen über der Dominikanischen Republik plötzlich die Sauerstoffmasken aus der Decke, ein Warnton ertönt, und der Flugkapitän sagt mit zittriger Stimme, es sei nichts.

In der nächsten Szene wird deutlich, dass die Maschine abgestürzt ist. Die Koalition der Willigen befindet sich mitten in der Saudischen Wüste. Doch glücklicherweise gelingt es dem Sheriff, die Iron Maiden bei einem Beduinen gegen ein Kamel und etwas Wasser einzutauschen. So gelangen die übrigen Gefährten schließlich nach langer und mühsamer Reise nach Baghdad.

In der vierten und letzten Folge können die Koalitionäre den Diktator Saddam nach langer Suche in einem Erdloch ausfindig machen, in welchem er sich versteckt hatte. Natürlich streitet er alles ab. Er bekommt sein Rasierzeug abgenommen und wird nach einen fairen Prozess dann ganz schnell aufgeknüpft.


[bearbeiten] 2. Staffel

Inzwischen wird eine zweite Staffel unter strengster Geheimhaltung gedreht. Klar ist zur Zeit nur, dass Redshirt und Mundharmonika in dieser nicht mehr mitspielen werden, da sie kurz nach Drehende der ersten Staffel vom George Bush zum Wasserholen in die Wüste geschickt wurden und nicht mehr zurückgekommen sind.

Auch Tony hat keine Lust mehr. Da die Zustimmung der Zuschauer zur Sendung im Verlaufe der ersten Staffel rapide gesunken ist, gibt es Gerüchte, dass der Bösewicht der zweiten Staffel eine attraktive Frau sein könnte. Angie wird daher als Bösewicht wohl ausscheiden.

[bearbeiten] Besetzung

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