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Spiegelwelten:Lightening zwischen Fronten

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Nachdem der über jede Staatsgrenze hinaus bekannte Depp vom Dienst Lightening am 07. März 2012 seinen Geburtstag in einer Hotelanlage in der Südsee nachfeiern wollte, wurde er von Piraten der Insel Memmert verschleppt. Ursprünglich wollten diese den Weltsicherheitsrat erpressen und Lightening nur gegen ein Lösegeld von fünf Tonnen Gold freigeben; weil Lightening jedoch jedem auf den Sack ging, haben sie ihn einfach irgendwo über Bord geschmissen. Der Praktikant und der Auszubildende, die Lightening stets begleiten, wurden mit einem Beiboot zu Wasser gelassen und zutiefst bedauert - es war vermutlich das erste Mal, dass die Piraten etwas derartiges wie Gefühle zeigten. Nun strandeten die drei an einer Küste - irgendwo im Nirgendwo.

08. März 2012 - Man orientiert sich[Bearbeiten]

Derzeitige Situation in Al-Tschak

(Man ist irgendwo an einem Strand)
Lightening: Wo sind wir jetzt?
Azubi: Irgendwo an einem Strand.
Lightening: Das sehe ich auch.
(Aus einiger Entfernung hören sie einen Streit. Die Drei gehen näher hin)
Person A: Es lebe der Kanzler!
Person B: Es lebe der König!
(Person A schaut Person B fassungslos an und knüppelt ihn nieder)
Person A: Schach Matt.
Praktikant: Ich glaube, wir sind in der Republik Al-Tschak.png Republik Al-Tschak. Dort spielen die immer so viel Schach und...
Lightening: (geht zu Person A hin) Hey, ich bin...
Person A: Kanzlerloyal oder Idiot!? Antworte!
Lightening: Idio...
Praktikant: (hält Lightening fix den Mund zu) Wir sind neutral. Wir sind...äh...Lieferanten von Bofrost.
Person A: (begutäugt die Truppe argwöhnisch) Nun gut. Zufällig erwarte ich gerade eine Lieferung von Bofrost.
Azubi: Äh...echt?
Person A: Ja.
Lightening: Ich will Schach lernen.
Praktikant: Lightening, hol mal bitte die Bofrostlieferung.
Person A: Lightening? Der Name...der Name kommt mir bekannt vor. Ja, den kenne ich! Das ist der Kerl, der die ganze Zeit nur Mist baut! Auf unserer Seite! Auf Seiten des Kanzlers! Dann kann die komplette Mission ja nur schiefgehen! Mein Gott, was...
Azubi: (schnappt sich ein zufällig herumliegendes Brett und haut Person A K.O.) Schach Matt.
Lightening: So geht Schach?

09. März 2012 - Der Situation bewusst[Bearbeiten]

Praktikant: Ich halte es für eine gute Idee, wenn wir in die Stadt gehen und dort...fragen.
Lightening: Nach was?
Praktikant: Nach allem. In erster Linie aber, wie wir von diesem bescheuerten Staat wegkommen.
Lightening: Aber hier herrscht Krieg! Bürgerkrieg!
Azubi: Ich bin beeindruckt, dass du das gemerkt hast.
Lightening: Wir müssen der Bevölkerung helfen, eine humanitäre Katastrophe abwenden. Das politische System ist in Al-Tschak extrem instabil und droht zu kollabieren, wenn wir nicht eingreifen - egal, auf welcher Seite.
(Eine Grille fängt an zu zirpen)
Azubi: (stößt den Parkikanten an) Ist dir auch aufgefallen, dass Lightening das Verb "müssen" korrekt konjugiert hat?
Praktikant: Ja.
Lightening: Als dann, meine getreuen Diener...
Azubi: Wie bitte?
Lightening: ...immer der Nase nach!


(Das Trio kommt in der Stadt Wnow-Matt an)
Reporter: ...und hier sind die Kanzlerloyalen, die ihren Sieg mit der Eroberung eines Küstenabschnittes im Westen des Landes feiern. Und damit geben wir wiede...
Lightening: (stürmt von hinten schnaufend heran) Sagen Sie mal, wo sind wir hier?
Reporter: Wnow-Matt.
Lightening: Wow-Matt?
Reporter: Wnow-Matt.
Lightening: Wow.
Reporter: Nein, Wnow.
Lightening: Habe ich doch gesagt. Bin ich gerade im Fernsehen?
Reporter: (zum Kameramann) Hast du die Kamera noch an? (der Kameramann nickt) Ja, dann sind wir noch auf Sendung.
Lightening: Cool. Kann ich dann etwas zur Steigerung der Moral der kanzlerloyalen Soldaten beitragen?
Reporter: Natürlich. Okay, dann hier ein Beitrag des kanzlerloyalen...wie heißen Sie eigentlich?
Lightening: Bofrost mein Name.
Reporter: ...des kanzlerloyalen Bofrost! (applaudiert kurz und gibt Lightening das Mikro)
Lightening: DANCING IN THE MOOOOONLIGHT! EVERYBODYS FEEEEEEELING WARM AND BRIIIGHT! (der Kameramann geht schreiend zu Boden und es fallen zahlreiche Vögel plötzlich vom Himmel) IT'S SUCH A FINE AND NATURAAAAL SIGHT! EVERYBODYS DANCING IN THE MOOOOONLIIIIIIIGHT! (die Kamera beginnt plötzlich zu brennen und im Hintergrund sieht man Munition, die für die Kanzlerloyalen an der Front gedacht war, explodieren) Dankeschön! (wirft Kusshände in Richtung Kamera)


Wnow-Matt. Oder das, wo eigentlich Wnow-Matt stehen sollte

(Das Trio entfernt sich von dem Reporter, der weiterhin am Boden liegt und um sein Leben fleht)
Azubi: Finde ich eigentlich keine schlechte Idee, eine Seite ausschalten zu wollen.
Lightening: Was? Ausschalten wollen? Ich wollte sie motivieren, weiterzukämpfen!
Praktikant: Du hattest ja durchschlagenden Erfolg.
Azubi: Es fehlt nur noch, dass du Raketen mit einer unglaublichen Zerstörungskraft dank deines Gesangs vom Himmel regnen lassen kannst.
(Von der Ferne hört man ein leises, jedoch immer näher kommendes Zischen)
Azubi: Sag mir jetzt bitte nicht, dass das Raketen sind.
Praktikant: (schaut in den Himmel) Wow, Lightening hat es tatsächlich geschafft. Da kommt eine Rakete auf die Stadt zu.
(Die Stadt Wnow-Matt wird von einer gewaltigen Explosion eingehüllt; Lightening spannt noch schnell einen Regenschirm auf. Als sich die danach auftretende Staubwolke verzieht, steht Lightening mit dem Azubi und dem Praktikanten alleine zwischen Trümmern)
Lightening: WUSSTE ich doch, dass der Regenschirm zu etwas gut ist. Und ihr habt mich immer ausgelacht, dass ich den dabei habe.
Azubi: Er hat...er hat uns gerettet. Mit einem Regenschirm. Ich glaub's ja nicht. ...wo hast du den eigentlich die ganze Zeit über gehabt?
Lightening: Das willst du gar nicht wissen.


(Lightening, der Azubi und der Praktikant entfernen sich von der zerstörten Stadt Wnow-Matt und sind mitten im Nirgendwo auf dem Weg Richtung Keineahnungdennsiehabenkeinenkompass, als über ihnen ein Flugzeug auftaucht und Flugblätter abwirft. Die Gruppe fängt jeweils eins auf und beginnen zu lesen)
Alle: Wir, die Firma... *murmelmurmelblablablarhabarberundsoweiter*
Lightening: Für ein Flugblatt steht da aber ziemlich viel drauf.
Alle: ...haben vom König drei Quadratmeter gekauft. Durch das Anschauen dieses Flugblattes sind Sie nun Mitbesitzer dieser drei Quadratmeter geworden. Das sind zwar nur ein paar Quadratmillimeter, aber immerhin. Dafür sind Sie jetzt ein Vasall des Königs, denn Ihnen gehört ein Grundstück des Königs. Also sind Sie jetzt königstreu. Irre kompliziert, das wissen wir, aber es ist nun mal so.
Lightening: Verstehe ich nicht.
Azubi: Glaube ich dir nicht.
Lightening: Ich korrigiere: Will ich nicht verstehen.
Azubi: DAS glaube ich dir schon eher.
Praktikant: Du hast ein Grundstück geschenkt bekommen.
Lightening: WAS!? Juchu! (tanzt freudestrahlend im Kreis)
Praktikant: ...das ist allerdings nicht sehr groß. Nur ein paar Quadratmillimeter.
Lightening: Kannst du mir zeigen, wie groß?
Praktikant: Siehst du deinen Fingernagel?
Lightening: Ja.
Praktikant: So groß.
Lightening: ...und was soll ich damit anfangen?
Azubi: Nun ja, du könntest alle anderen Eigentümer der restlichen zwei Komma schlagmichtot Quadratmeter finden, damit du volle drei Quadratmeter hast, die die Firma erworben hat, und dann eine Eigentümervollversammlung einberufen (Lightening zischt plötzlich weg) - aber ich wüsste auch nicht, was man mit drei Quadratmeter macht, das ist nämlich auch relativ wenig...
(man hört es rattern und kurz danach ist Lightening wieder in einem Panzer da)
Lightening: (schreit) Auf zu meinen drei Quadratmetern - und wenn ich sie annektieren muss!
Praktikant: Moment...woher hast du den Panzer?
Lightening: Das willst du gar nicht wissen.
Praktikant: <.<
Azubi: >.>
Lightening: Und...wo auf dieser Insel befinden sich meine drei Quadratmeter?
Praktikant: In Dwaschak-Matt, der Hauptstadt von Al-Tschak.
Azubi: Die Städte haben bescheuerte Namen.
Praktikant: Da hast du recht.

Lightening leveled up!

10. März 2012 - Navigationsprobleme[Bearbeiten]

"ANGRIFF!"

Praktikant: Ich resümiere: Wir sind hier in einem Panzer und fahren durch Al-Tschak, um drei Quadratmeter Land zu erobern. Richtig?
Azubi: Richtig.
Praktikant: Ich brauche meine Pillen. (Schluckt Aspirin)
Lightening: Wie lange brauchen wir noch bis nach Dingsbums-Matt?
Azubi: Wenn ich auf eine international gültige Liste schaue, gelten wir als Landstreitkraft unter 500 Mann und kommen somit 12.000 Kilometer weit am Tag mit dem Panzer.
Praktikant: Das ist doch absurd. Der Panzer schafft höchstens 50 Kilometer in der Stunde.
Azubi: Praktisch kommt das auch hin. Immerhin sind wir jetzt schon fünftausendreihundertundsechsundzwanzig Mal im Kreis gefahren und dabei nur minimal voran gekommen.
(In der Ferne sind Straßensperren zu sehen. Ein Schild weißt darauf hin, dass die Stadt "Matt" nur noch wenige Dutzend Kilometer entfernt sei)
Azubi: Es gibt auch eine Stadt, die nur "Matt" heißt?
(Ein Soldat nähert sich der Gruppe)
Soldat: Halt! Stehen bleiben! Auf welcher Seite im Bürgerkrieg steht ihr? Kanzlerloyal oder königstreu?
Lightening: Laut diesem Wisch (hält das Flugblatt hoch) gehören mir ein paar Quadratmilimeter in eurer konigstreuen Hauptstadt.
Soldat: (seufzt) Ja, dieses Flugblatt haben wir alle bekommen. Beinahe jeder hier in diesem kanzlerloyalen Lager kurz vor Matt hat so ein Blatt bekommen. Jedem von uns gehören ein paar Quadratmillimeter.
(Lightening schaut den Soldaten kurz an, danach klickt es bei ihm. Schnell setzt er sich einen Helm auf)
Lightening: (brüllt) Gebt mir euer verdammtes Land! Das ist meins! (feuert mit seinem Panzer auf die kanzlerloyale Stellung)
Soldat: Wir werden angegriffen! (rennt zur Stellung zurück)
Lightening: Damit habe ich Pläne! (feuert mit dem Panzer eine nahestehende Latrine weg)
Praktikant: (zum Azubi) Was meinst du? Wie lange hält Lightening das aus?
Azubi: Bis zum Mittagsschlaf.


Stellung vor Matt. Nach Lightenings Besuch.

Praktikant: Du hattest recht. Es ist tatsächlich bis zum Mittagsschlaf beendet.
Azubi: Ja. Aber ich meinte eher, das Lightening aufgibt und nicht die Kanzlerloyalen.
Offizier: (aus einiger Entfernung mit weißer Fahne) Wir ergeben uns! Aber bitte schießen Sie unsere sanitären Einrichtungen nicht mehr kaputt!
Lightening: Ich verlange eure Quadratmillimeter.
Offizier: Unsere was?
Lightening: Die Flugblätter. Die insgesamt drei Quadratmeter. Ich will euren Anteil.
Offizier: Sie greifen uns wegen einem Stückchen Land an?
Lightening: VERDAMMT, ES SIND DREI QUADRATMETER! (Haut einmal auf einen Knopf und ein weiterer Schuss trifft das letzte in der Stellung vorhandene Plumpsklo)
Offizier: Okay, okay, ich übertrage Ihnen hiermit alles Land, was die Leute in dieser Stellung diesbezüglich besitzen! Aber bitte, bitte lassen Sie uns in Ruhe!
Praktikant: Sagen Sie - wo geht es in Ihre Hauptstadt?
Offizier: Immer geradeaus.
(Lightening setzt den Panzer in Bewegung und fährt alles platt, was sich ihm in den Weg stellt. Darunter ein als Munitionslager benutztes Zelt, die Residenz des Offiziers, mehrere Spähtürme und ein hastig errichtetes Freudenhaus.)
Praktikant: Du hättest auch drumherum fahren können.
Lightening: Ich will auf dem schnellsten Wege zu meinem Grundstück.
Azubi: Warum drehst du dann um und fährst noch einmal quer durch das Lager?
(Lightening fährt mit dem Panzer wiederholt durch das Munitionslager und über einige noch nicht beschädigte Zelte)
Lightening: Macht Spaß.


MEIN Grundstück. Verpiss dich.

(Lightening fährt mit dem Panzer weiterhin durch die Gegend, bis er an der Stadtgrenze von Matt kommt. Plötzlich rennen ihm Dutzende Zivilisten entgegen)
Zivilisten: Unser Held! Unser Retter! Hurra!
Lightening: Habe ich was falsch gemacht?
Zivilisten: Du hast die Stellung vor Matt kleingekriegt. Jetzt müssen wir nur noch die Russen besiegen!
Praktikant: Was? Was für Russen?
Zivilisten: Wir haben im Radio gehört, dass au der Kanzlerseite russische Söldner eingesetzt werden.
Azubi: Ich dachte, die russischen Grenzen sind dicht!
Praktikant: Dachte ich auch - vermutlich wissen das die Russen nicht oder so...
Azubi: Die Russen wissen nicht, dass ihre eigenen Grenzen dicht sind?
Zivilisten: Nun ja, wir haben vorsichtshalber schon einmal Alarm gegeben. Und nachdem wir gehört haben, was Lightening in Wnow-Matt und in der Stellung hier in der Nähe angerichtet hat, dachten wir...
Lightening: ...ich würde euch helfen?
Zivilisten: Korrekt.
Lightening: Gratis?
Zivilisten: Na ja, öhm...
Lightening: Ihr habt von den Flugblättern gehört?
(Die Zivilisten halten alle ein Flugblatt hoch. Lightening steigt aus seinem Panzer aus und sammelt jedes einzelne Flugblatt ein.)
Lightening: Meins, meins, meins, meins, meins, meins, meins, meins, meins, meins...was ist das?
Penner: Meine Unterhose.
Lightening: (weicht angewidert zurück) Warum halten Sie Ihre Unterhose in die Luft?
Penner: Ich lüfte sie.
Lightening: (zu einem kleinen Kind) Und du?
Kind: Behalt' ich. (drückt den Zettel fest an sich)
Lightening: Was!? Du willst einen Quadratmillimeter Grundstück!?
Kind: Darauf baue ich später mal mein Haus.
Praktikant: (zum Azubi) Bei einem Kind kann man die falschen mathematischen Vorstellungen ja noch verzeihen, aber bei Lightening...?
Lightening: (schaut das Kind scharf an) Gib. Mir. Das. Flugblatt.
Kind: Welchen Teil von "Nein" verstehst du nicht, alter Mann?
Lightening: (schnappt nach Luft) Alter...alter...ALTER MANN!?! (hüpft zurück in seinen Panzer und schaut das Kind mit zusammengekniffenen Augen an) Das gibt Krieg!

11. März 2012 - Kampf der Giganten[Bearbeiten]

Mein Gott, der Panzer startet nicht!!

(Es ist früh morgens. Die Rotkehlchen in Al-Tschak zwitschern und einige Zivilisten sind schon dabei, ihre Schachbretter aufzuklappen und gegeneinander Schach zu spielen. Lightening steht ebenfalls auf und setzt sich in den Panzer.)
Lightening: (murmelt) Mir einfach so nicht meinen Quadratmillimeter geben...das könnte dem Pisser so gefallen... (hantiert an zahlreichen Knöpfen herum)
Praktikant: Du willst wirklich mit einem tonnenschweren Panzer einem Kind den Lutscher wegnehmen?
Lightening: Eine Besitzurkunde. Keinen Lutscher, eine Besitzurkunde.
Praktikant: Das kommt auf dasselbe hinaus.
Lightening: (murmelt weiter) Aber mit einem Überraschungsangriff rechnet er bestimmt nicht...
(Lightening versucht, den Motor des Panzer zu starten, der jedoch sofort röchelnd wieder abstirbt. Er versucht es vier weitere Male, bis er aus dem Panzer aussteigt und in den Tank schaut)
Praktikant: Was ist? Kein Benzin mehr?
Lightening: (riecht am Tank) Das...das kann nicht sein!
Azubi: (stößt noch halb verschlafen dazu) Guten Morgen.
Lightening: (packt den Azubi am Kragen und zieht ihn zu sich rüber, schüttelt ihn und brüllt ihn an) DER BLÖDMANN HAT IN DEN TANK GEPISST!
Azubi: Öh...was?
Lightening: Das Kleinkind hat in der Nacht in den Tank gestrullert! Jetzt startet mein Panzer nicht mehr!
(Man hört aus einem nahen Busch ein lautes Lachen und danach sieht man das Kind aus seinem Versteck hinaus in Richtung Innenstadt rennen)
Lightening: Das bedeutet Krieg!
Praktikant: Du hast ihm bereits den Krieg erzählt.
Lightening: (überlegt kurz) Das bedeutet Doppelkrieg!


Gewiefter Plan: Jeder (Bild) gegen den Kleinen (rechts außerhalb des Bildes)

Lightening: Ich brauche erst einmal eine Pause.
Praktikant: Von was?
Lightening: Vom Planen gegen den kleinen Hosenscheißer.
Praktikant: Dafür brauchst du einen Plan?
Lightening: Ja. Er ist gerissener, als ich dachte.
Azubi: Mein Gott, es ist ein Kind. Und es geht um einen Quadratmillimeter.
Lightening: Das ist höchst wichtig. (nimmt einen Marker und zieht einen fetten Strich durch einen Stadtplan von Matt) Das ist der Verlauf meiner Schlachtroute.
Praktikant: Du willst durch ein Waisenhaus preschen?
Lightening: Ja.
Azubi: Noch einmal zum Mitschreiben: Du willst durch ein Waisenhaus mit einem Panzer rollen!?
Lightening: Jepp. Mein Plan ist es, die Schuld auf den Kleinen zu schieben und so die Bevölkerung gegen ihn aufzubringen.
Azubi: Oh, sie werden natürlich glauben, dass ER das Waisenhaus zerstört hat, nachdem DU mit dem Panzer binnen durch gefahren bist.
(Lightening nickt eifrig)
Azubi: Hier ist Hopfen und Malz verloren.
Lightening: Die Taktik wird aufgehen. An einem kleinen Beispiel kann ich es dir zeigen. Pass auf...
(Lightening schnappt sich eine Unterhose, die von dem Penner von gestern immer noch in die Luft gehalten wird, als dieser gerade am Trio vorbei geht)
Penner: Hey. Das ist meine Unterhose!
Lightening: War ich nicht. War der Kleine.
Penner: Witzig. (holt aus und klatscht ihm eine, sodass Lightening sich einmal um die eigene Achse dreht und danach auf den Boden fällt)
Lightening: (murmelt) Ich sollte meinen Plan doch noch einmal überdenken...


Duell - dramatisierte Version des BILD-Zeichners

(Lightening und der Knirps stehen sich in einer breiten Straße gegenüber. Eine Kuh rollt von Links nach rechts)
Lightening: So sieht man sich also wieder.
Kind: In der Tat.
Lightening: Bereit für ein Duell?
(Der Glockenturm fängt an zu läuten)
Kind: (kneift die Augen zusammen) Das ist mein Grundstück.
Praktikant: (stürmt in die Mitte) Wowowow, stoppt mal eine Sekunde. Lightening, du hast ihm eine WAFFE gegeben?
Lightening: Natürlich. Es ist ein Duell.
Praktikant: Duelle gehen nie für irgendjemanden gut aus. Dabei sterben Personen!
Lightening: Ich habe noch nie ein Duell verloren.
Praktikant: KEIN Duell. (reißt Lightening die Waffe aus der Hand)
(Der Glockenturm schlägt das letzte Mal. Blitzschnell wirft der Knirps mit einem Lutscher gegen Lightening, der ihm an der Backe kleben bleibt.)
Kind: Gewonnen! Gewonnen!
Lightening: Ich...ich...ich habe das Duell verloren...
Praktikant: Du hast ihn mit einem Lutscher bewaffnet?
Lightening: Hey, das war nur fair.
(Von hinten ertönt eine Fanfare und ein Kurier auf einem Pferd betritt die Straße)
Kurier: Eine Nachricht von Lightening aus Ostfriesland!
Lightening: Das bin ich!
Kurier: Der König Aleksandr I. bietet Lightening eine Privataudienz an, ebenso wie die drei Quadratmeter Fläche in der Landeshauptstadt unabhängig dessen, wie viele andere Leute Anteile an dieser Fläche haben.
Lightening: (strahlt förmlich) Ich habe gewonnen? Ich habe gewonnen! (tritt das Kind beiseite) Aus dem Weg, du Loser. Ich habe gewonnen.

12. März 2012 - Auf zum König![Bearbeiten]

Wird wohl selbst von einer ausgezeichneten Konjunkturslage nie profitieren: Zeitungsständer mitten im Niemandsland

(Lightening, der Azubi und der Praktikant tuckern mit ihrem Panzer durch die Weltgeschichte)
Lightening: Was mir der König wohl geben wird...?
Praktikant: Hat der Kurier doch gesagt - die drei Quadratmeter in der Hauptstadt.
Lightening: Was, echt!? (jubiliert)
Azubi: (zum Praktikanten) Sag mal, wie sieht das eigentlich mit Lightenings Gedächtnis aus?
Praktikant: Och, der vergisst öfters schon mal was, um sich nachher noch einmal drüber freuen zu können.
Azubi: Na ja...
Navigationssystem: Nach drei Kilometern rechts abbiegen.
Azubi: Was war das?
Praktikanten: Das kleine Kind hat Lightening ein Versöhnungsgeschenk gemacht und ihm ein Navigationssystem mitgegeben.
Navigationssystem: Biegen Sie jetzt rechts ab. Fahren Sie die Klippe hinunter.
Lightening: Okay. (verzieht das Lenkrad und steuert geradewegs auf eine Klippe zu)
Praktikant: Nein, wir steuern NICHT auf eine Klippe zu. (stößt Lightening beiseite und nimmt das Lenkrad an sich)
Azubi: Das Kind ist schlau.
Lightening: Hey, wer hat dich denn zum Chef gemacht? (rangelt mit dem Praktikanten um das Lenkrad und drückt dabei gegen einen roten Knopf. Aus dem Panzer löst sich ein Schuss)
Zeitungsverkäufer: MEINE ZEITUNGEN! MEIN ZEITUNGSSTAND! Man schießt auf meinen Kiosk!
Praktikant: Wir sind mindestens fünfzig Kilometer von der nächsten Stadt entfernt und hier verkauft wer Zeitungen?
Azubi: Ein sehr lukratives Geschäft...

13. März 2012 - Alles dreht sich im Kreis[Bearbeiten]

Der freundliche Herr hat mir die Solarzellen auf dem Panzer installiert

Praktikant: Sag mal, kannst du nich einfach auf die Bremse drücken?
Lightening: Die Bremse hat der Knirps gekappt!
Praktikant: Müsste dann nicht irgendwann einmal der Tank wieder leer sein?
Lightening: Der Typ fährt mit Unterstützung von Solarzellen; Benzin braucht er nur beim Starten.
Azubi: Heilige Mutter Gottes! (übergibt sich)
Praktikant: Wir fahren jetzt schon seit 36 Stunden nur im Kreis herum und er hat sich jetzt schon das fünfte Mal übergeben, weil ihm schwindelig wird! Jetzt lass endlich das Lenkrad los!
Lightening: Niemals! Ich werde dir die Führung des Panzers nicht überlassen!
Praktikant: Du hast so viel platt gefahren, das kannst du noch nicht einmal mit deinem Jahresgehalt bezahlen!
Lightening: Moment - ich bekomme Gehalt!?
Praktikant: Ja. Man hält es aber für zu gefällig, dir so Geld in die Hand zu drücken, ohne dass du eine internationale Wirtschaftskrise auslöst. Daher bin ich dein Geldverwalter.
Lightening: Bekomme ich wenigstens Taschengeld?
Praktikant: Nein.
Lightening: Oh...

14. März 2012 - Auf zum König! (Teil 2)[Bearbeiten]

Perfekter Standort, um Zeitungen zu verkaufen und um zu trampen

(Nachdem sich der Panzer mittlerweile so oft um die eigene Achse drehte, dass er ein fünf Meter tiefes Loch grub, wirft das Loch einen Schatten auf die Solarzellen des Panzers und bringt ihn so zum Stehen. Mit Müh' und Not klettert das Trio aus dem Loch heraus und sieht dort einen immer noch verzweifelten Kioskbesitzer vor den Trümmern seiner Existenz)
Kioskbesitzer: Mein Ein und Alles! Clara, mein Kiosk!
Praktikant: Der Laden hatte einen Namen?
Lightening: Natürlich. Alles, was man lieb und teuer hat, hat einen Namen. Der Panzer heißt Betsy und der Kieselstein heißt Alfred.
Praktikant: Was für ein Kieselstein?
(Lightening greift in seine Tasche)
Lightening: Alfred, zeig ihm, wer du bist! (wirft den Kieselstein gegen den Praktikanten)
Praktikant: Aua!
Azubi: Und wie nennst du mich?
Lightening: ...............Azubi?
Azubi: Ich habe gerade das dringende Bedürfnis, dir eine zu scheuern.
Kioskbesitzer: Warum habt ihr meinen Laden zerstört!? Er lief doch so gut!
Praktikant: Er lief gut?
Kioskbesitzer: Ich habe ihn vor zwei Wochen eröffnet und ich habe jetzt schon für drei Jahre ausgesorgt.
Praktikant: Wie viel haben Sie denn bis jetzt verkauft?
Kioskbesitzer: Eine Zeitung.
Praktikant: Eine? Dann stimmt aber etwas mit den Preisen ni...
Kioskbesitzer: Für eine Tonne Gold.
Azubi: Der Kunde ist ja sehr wissbegierig gewesen.
Lightening: (steht abseits am Kiosk und liest eine Zeitung) Eehh, der Krieg ist vorbei! Der König hat gewonnen! (liest weiter) Und der König befindet sich nicht in der Hauptstadt, sondern in Wnow-Matt. Wir müssen wieder zurück!
Praktikant: Wie sollen wir jetzt denn bitteschön wieder zurückkommen!? Wir sind mitten in der Wüste, unser Panzer steckt in einem fünf Meter tiefen Loch und wir haben einen zerstörten Kiosk!
Lightening: Wir trampen! (stellt sich mitten in der Wüste hin und reckt den Daumen)
Praktikant: Wir trampen!? Wann, um Gottes Willen, soll hier irgendwer mal vorbei kommen, geschweige denn, dass er dann auch noch Tramper...
(Man hört ein lautes Rumoren und aus der Ferne kommt ein LKW an, der schließlich bei Lightening anhält und alle rein bittet)
Praktikant: Vergiss meinen Einwand.

15. März 2012 - Truckstop[Bearbeiten]

Praktikant: Wie kommt es, dass Sie durch die Wüste fahren?
Fahrer: Ich liefere Sand und Steine. Feinste Qualität.
Praktikant: Ah, und die gibt's hier in der Wüste?
Fahrer: ...
Praktikant: Okay, blöde Frage.
Azubi: Also echt mal, das hätte nicht mal Lightening gefragt.
Lightening: Genau! ...Moment, war das gerade eine Beleidigung?
Azubi: Ja.
Lightening: Ach so.
Azubi: ...
Lightening: (zum Fahrer) Hey, kann ich mal fahren? Ich wollte schon immer mal einen LKW fahren.
Fahrer: Klar, warum nicht? Nur zu.
Azubi & Praktikant: NEIN!

"Wow, drei Sekunden bis zu einem Unfall. Das dürfte neuer Rekord sein."

16. März 2012 - Seine drei Quadratmeter[Bearbeiten]

Wilder Busch gegen Lightening

(Aleksandr I. kommt mit einem Geleit die Straße entlang und sieht den verunglückten LKW)
Aleksandr I.: Was ist denn hier passiert!?
Lightening: Ich bin gefahren.
Aleksandr I.: Haben Sie überhaupt einen Führerschein?
Lightening: Hier, bitteschön. (reicht ihm eine Plastikkarte)
Aleskandr I.: der ist auf Thomas Gottschalk ausgestellt.
Lightening: Nein, das war mein Edding. Ich wollte mir einen anderen Namen geben, habe es mir aber wieder anders überlegt und jetzt krieg ich die Schrift nicht mehr ab. Mein Name ist Lightening.
Aleksandr I.: Oh, Sie sind also Lightening? Ich hatte ja schon fast gedacht, Sie kommen nicht mehr!
Lightening: Ja, uns hat ein Kiosk aufgehalten.
Aleksandr I.: Nun, wofür brauchen Sie denn die drei Quadratmeter?
Lightening: Für eine Villa, einen Pool, eine Tabakplantage...
Aleksandr I.: Es sind nur drei Quadratmeter.
Lightening: Ja und?
Aleksandr I.: Da passt das alles gar nicht rauf.
Lightening: ...ich baue einen Turm. Und der Turm hat oben eine Plattform. Auf diese Plattform kommt dann eine Villa, ein Pool, eine Tabakplantage...
Aleksandr I.: Das ist physikalisch unmöglich.
Lightening: Wer hat die Physikgesetze gemacht?
Aleksandr I.: Ich vermute, die Natur.
Lightening: (stürzt sich auf einen Busch und vermöbelt ihn) So, jetzt weiß die Natur, was ich von ihr halte. Die Natur ist tot. Jetzt mache ich die physikalischen Gesetze.
Aleksandr I.: (lacht erheitert) Sie sind ein echter Spaßvogel! Aber im Ernst halte ich 3 Quadratmeter unangemessen.
Lightening: Wieso? Muss ich jetzt noch den Baum da drüben zerstückhackeln?
Aleksandr I.: Nein, nein, mein Freund. Angemessen wäre doch ein ganzes Grundstück im vornehmsten Viertel von Dwaschakmatt oder ich überlasse ihnen die Region, wo sie die Kanzlertreuen überrollt haben und ernenne sie zum Grafen der Provinz.
Lightening: Und was muss ich machen?
(ein Bediensteter bringt ein Schachbrett)
Aleksandr I.: Wenn sie 5 Züge schaffen ohne zu verlieren, dann gehört ihnen das Haus (zeigt auf irgendein Haus in der Straße), bei 10 die Region und bei 15 Zügen ernenne ich sie zum Grafen der Region. So weit, so gut.
Lightening: Gut, wann fangen wir an?
Aleksandr I.: Jetzt. Ich lasse Ihnen den ersten Zug.
Lightening: (nimmt das Brett und pfeffert es dem König um die Ohren, sodass dieser bewusstlos zusammeklappt) Tor! Äh, halt...Schach Matt!
Wache: Er hat den König geschlagen!
Lightening: (brüstet sich) Jepp. Ich habe gewonnen.
Wache: Nehmt ihn fest.
Lightening: Wie, festnehmen? Wollt ihr mit mir auch Schach spielen oder was? (schnappt sich das Brett und haut damit auf die Wache ein) Schach! Matt!


Kommt auf Kommando: Gonzalo

Praktikant: Ich denke mal, wir sollten schleunigst hier verschwinden.
Lightening: Warum? Ich habe sie alle besiegt.
Azubi: Quatsch nicht so viel. Ich habe das vage Gefühl, dass man dich hier nicht mehr so sehr mag.
Lightening: Kein Problem. (kramt eine Hundepfeife heraus und pustet einmal rein)
Azubi: Eine Hundepfeife?
(Ein Hubschrauber taucht am Himmel auf und landet kurz vor Lightening)
Lightening: Darf ich vorstellen? Gonzalo. Mein Hubschrauber.
Praktikant: Der Hubschrauber hat auf die Pfeife reagiert?
Lightening: Jepp. Da ist ein Sensordingsbums drin, der auf die Pfeife reagiert.
Azubi: (packt Lightening und schüttelt ihn) Du Vollpfosten! Warum hast du den nicht gerufen, als wir in der Wüste waren!?
Lightening: Ach ja, da war ja was... (steigt in den Hubschrauber ein und der Praktikant und der Azubi folgen ihm. Das kleine Kind aus Matt steigt ebenfalls fix mit ein) Eeeh, was machst du denn hier?
Kind: Ich will meinen Quadratmillimeter zurückhaben, du Dieb.
Lightening: Hihi, das fordert wer? Du?
Kind: Ja. Ich. (tritt mit voller Wucht gegen sein Schienbein)
Lightening: (schreit auf) Argh! Du blödes Kind! (steht von seinem Platz auf und lässt den Helikopter führerlos stehen. Der Praktikant setzt sich ans Steuer, während Lightening das Kind quer durch den Heli jagt)
Azubi: Setzt euch bitte hin.
(Das Kind nimmt einen Feuerlöscher und wirft ihn gegen Lightening, der sich ducken kann. Der Feuerlöscher fliegt aus der noch offenen Tür des Helis raus und knallt gegen den Kopf von Aleksandr I., der gerade wieder aufstehen wollte)
Azubi: (brüllt) HINSETZEN, HAB ICH GESAGT!!
(Lightening und das Kind halten kurz inne und setzen sich danach hastig auf zwei Plätze)
Azubi: Geht doch. Und jetzt raus aus diesem Land.
Praktikant: Was ist mit dem Kind?
Azubi: Willst du es aus dem Heli werfen?
Lightening: Ja!!
Praktikant: (zum Azubi) Stimmt, du hast recht.

Und sie fliegen weg. Irgendwo hin. Jeder Staatschef hofft, dass sie nicht in ihr Land kommen. Mögen ihre Gebete erhört werden.