Spiegelwelten:Bokassa
Dr. Bokassa (*10. Mai 1981 (damals noch 28. März 1773 OZR) in Port Monnaie, Luxusburg; †25. Januar 2011 (vermutlich), ermordet durch die VGGBT, angeblich mit einer rostigen Heckenschere) war der reichste Mann der Spiegelwelt und beinahe 3 Jahre Staatsoberhaupt Luxusburgs. Er ist einer der wenigen Menschen der Welten, die das Privileg besitzen, allein mit dem Vornamen berühmt zu sein.
Inhaltsverzeichnis |
Bearbeiten Lebenslauf
Bearbeiten Kindheit
Über die Kindheit Bokassas ist wenig bekannt, nicht zuletzt, weil er - bisher ziemlich erfolgreich - sein Privatleben wo es nur geht vor der Öffentlichkeit - und speziell vor den Medien - geheim halten will. Trotzdem ranken sich ein paar Gerüchte um den jungen Bokassa:
So soll er im zarten Alter von 18 Monaten Muttermilch in Dosen abgefüllt und auf dem Marktplatz verkauft und seine Familie nach 89 Stunden Feilschen für 39,61 Euro verhökert haben. Er hat diese Behauptungen mehrmals abgestritten. Seine Familie wurde noch nie in der Öffentlichkeit gesehen. Bokassa soll mindestens zwei Schwestern haben und Sohn eines ehemaligen Port Monnaier Schusters sein.
Mit 15 Jahren zahlte er in Güldstadt 30 Euro auf sein Konto bei der luxusburgischen Staatsbank - und machte damit seine erste Quintillion voll. Er bekam daraufhin vom Filialleiter einen Blumenstrauß und einen Scheck über zehn Euro überreicht.
Bearbeiten Studienzeit und Aufstieg
Mit 18 Jahren bestand Bokassa das "Première-Examen" - die Abschlussprüfung des lycée classique, wie es ihn in Luxusburg gibt - mit dem guten Punktedurschchnitt 58 von 60 am Lycée luxebourgeois de Ville-Orée (luxusburgisches Lyzeum in Güldstadt). Er wurde ein Jahr später, 1791, an der königlichen Universität von Paris angenommen und studierte dort sechs Jahre Rechts- und Staatswissenschaften. Am 1. Februar 1801 reiste Bokassa - inzwischen Multiquintilliardär und besitzer der Mehrheit aller luxusburgischen Aktien - nach Luxusburg zurück, um dort seinen Siegeszug fortzuführen.
Bearbeiten Das Leben als Staatsoberhaupt
Am 3. Juni 1801 wurde Bokassa nach der teuersten Propagandaaktion aller Zeiten durch faire pornokratische Wahlen zum Staatsoberhaupt Luxusburgs. Ein paar Wochen später änderte er - legal - einige Gesetze und krönte sich selbst zum Kaiser auf Lebenszeit... für Luxusburg brach ein - im wahrsten Sinne des Wortes - goldenes Zeitalter an.
Im Verlaufe der Monate mauserte sich Bokassa I. zum beliebtesten - aber auch zum diktatorgleichsten - Staatsoberhaupt, das Luxusburg je hatte. Er hielt sich trotzdem - nach dem Vorbild seiner Vorgänger - weitestgehend aus dem politischen Geschehen raus. Obwohl er Kaiser war, weiß niemand wie der Mann ohne Maske aussah. Bokassa war (auch wenn zum Lebensende hin öfters) nur selten in der Öffentlichkeit, und wenn, dann trug er eine Maske, damit man ihn nicht erkennen konnte. Er war extrem scheu und hatte nie eine feste Beziehung, was er in einem Interview mit diesem Satz erklärte: "Wenn ich nur wenige Zeit habe, entscheide ich mich dafür, das Wichtigere zu tun. Und ich bin ein Mann, der wenig Zeit, dafür aber sehr viel Verantwortung hat."
Während dem sozialistischen Krieg hielt sich Bokassa unbemerkt in einem Bunker auf der Insel Bokassa auf. Das hatte gute Gründe - wie der damalige Tod seines Doubles beweist. Nach dem Krieg wurden erstmals in der luxusburgischen Geschichte demokratische Wahlen organisiert. Diese gewann Pierre Papovr, der sich jedoch zu seinem Amtsantritt als der tot geglaubte Bokassa herausstellte.
Der ehemalige Kaiser und von da an Präsident Luxusburgs wurde nach dem Krieg zwar etwas selbstbewusster und nahm stark ab, weil er in Bushland in Gefangennahme alleine wegen seinem Übergewicht nicht fliehen konnte, richtig normal oder unabhängig von der Maske konnte er jedoch nicht werden.
Bearbeiten Tod
Durch die ZORNIG-Affäre, Steuererhöhungen und den WSR-Ausstieg nahm Bokassas Beliebtheit im In- wie im Ausland stark ab. Inzwischen Doktor der Staats- und Wirtschaftswissenschaften geworden, sah Dr. Bokassa sich einem großen Problem gegenüber: das Volk wollte und brauchte ihn nicht mehr. Der einstmals so beliebte Staatsmann klammerte sich mit letzter Kraft an den Präsidentensessel. Als seine Rechtfertigungen immer unsinniger wurden, er seine Reformen nicht mehr durchsetzen und nichts gegen die Finanzkrise unternehmen konnte, wurde er mehrfach von Regierungsgegnern beleidigt. Am 13. Januar 2011 wurde er sogar schwer verletzt. Nachdem eine Pressekonferenz ausartete und er das Publikum beschimpfte, wurde er beim Verlassen des Gebäudes von einem Goldbarren getroffen und schwer verwundet. Dr. Bokassa wurde ins Krankenhaus gebracht und dort von den VGGBT entführt. Diese forderten eine endgültige Absetzung Bokassas und die Auflösung der ZORNIG, ansonsten würden sie das Staatsoberhaupt zerstückeln. Luxusburg war entsetzt - jedoch nicht, weil man Bokassa entführt hatte, sondern, weil man auf die Forderungen eingehen wollte. Nachdem Bokassa im WSR den Austritt bekanntgegeben hatte, war die ZORNIG das einzige Bündnis, das der Inselrepublik noch Schutz gewährleistete, und so wurden heftige Debatten abgehalten.
Schlussendlich endete die ganze Affäre in der Zerstückelung Bokassas und dem Antritt Claude Richemonts als neuer Präsident Luxusburgs. Heute noch können der Kopf und der linke Fuß des ehemaligen Kaisers im "Bokassa-Museum" auf der Insel Bokassa bestaunt werden.