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Siemens Lufthaken

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Der Lufthaken kann auch ganz schön Spaß machen.

Allbekanntes Allzweckmittel zur Befestigung verschiedener Gegenstände an unmöglichen Stellen.

Der Siemens Lufthaken war das erste erteilte Patent (nach der Lufthupe) bei der Gründung der Firma Siemens. Er verkaufte sich wie geschnittenes Brot und bildete das Fundament für ein KrimsKrams-Imperium. Seit 1847 zeugt das Logo mit dem "S"(iemens), auf welchem ein kleines, schräges "H"(aken) liegt, von den Wurzeln des Unternehmens.
Jede Beschwerde über schlechte Qualität kann von Siemens seitdem mit dem Verweis "Von uns stammen die Lufthaken" als völlig unberechtigt entkräftet werden. Somit erstrahlt selbst der Transrapid (übrigens mit 12 Lufthaken pro Sitzplatz) in bestem Licht.

Die Lufthaken werden am häufigsten bei Sicherungsmaßnahmen eingesetzt, besonders im Bereich Gerüstbau. Maler haben immer einen parat, welchen sie dazu verwenden, ihren Pinsel zu befestigen, für den Fall, dass jemand vorbei kommt und schnell die Leiter braucht. Besonders in Erdbebengebieten werden sie zu Tausenden verbaut.

Im IT-Bereich werden sie in der Regel dazu benutzt, die W-Lan-Kabel aufzuhängen.

Lufthaken lassen sich auch für Verpackungslösungen einsetzen. Da der Lufthaken dann allerdings statt an der Verpackung an der Luft zu befestigen ist, spricht man in diesem Fall von einer Umluftungslösung. Aus naheliegenden Gründen lassen sich damit keine Vakuumverpackungen realisieren.

Ein gravierender Nachteil des Lufthakens ist der enorme Energieverbrauch. Ein einzelner Schwerlastlufthaken verbraucht etwa 12 Millionen Exawatt. Als Zahl:
12.000.000.000.000.000.000.000.000 ! Das ist so viel, wie 36 Steckdosenschweine erzeugen können.

Wird ein Lufthaken in der Luft befestigt, so wird dieser als Umlufthaken bezeichnet!

siehe auch:

Frequenzbiegezange, Siemens Luftkühler