Sexualität

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Sexualität beschreibt die in der Natur und beim Menschen zum Pimpern führenden Vorgänge, sowie das nachkoitale Verhalten.

Sexualität im Tierreich[Bearbeiten]

So vielfältig das Tierreich ist, so vielfältig sind auch die in ihr vorkommenden, zur Fortpflanzung führenden Mechanismen. Während Schwäne etwa ein Leben lang mit einem Partner zusammenbleiben können, treffen sich Tigerweibchen und das Tigermännchen nur einmal jährlich für eine schnelle Nummer. Während es eisprungauslösende Bilder von Otterpaaren gibt, wie sie sich mit halb träumerisch geschlossenen Augen an den Händen halten, ist es bei den schimpansenähnlichen Bonobos üblich, sich zum Stressabbau einmal täglich durch die Bonobo-Community zu vögeln und dabei auch das eigene Geschlecht nicht auszusparen. (Klingt eher nach Bono-Bi, hab ich recht, Leute?)

Ein wiederkehrendes Merkmal der tierischen Sexualität ist aber die Selektion. Tierweibchen wissen ganz genau was sie wollen, und lassen sich nicht durch jeden dahergelaufenen Vierbeiner besamen. Anders als Frauen in Indien ist das Rotkehlchenweibchen durchaus in der Lage, "Nein" zu sagen, sollte es nicht vom Gesang des Männchens beeindruckt sein. Dem aufmerksamen Biologen fallen zwei Taktiken auf, die die verschiedenen Tierarten entwickelt haben, und die auch für Anthropologen durchaus interessant sein dürften:

Männlicher Löwe, der müde von der ganzen Bummserei ist.

1. Die Löwenstrategie

Etwa 80% des Tages verbringt er schlafend im Schatten. Er jagt fast nie selbst, darf aber trotzdem immer als erstes fressen. Leugnen bringt nichts: Der männliche Löwe ist nicht gerade das fleißigste Arbeitstier. Aber er ist ja auch König des Rudels, der Hahn im Korb, der Checker vom Neckar, und er weiß es auch. Diese Position hat er sich hart erkämpft, musste seinen Vorgänger verjagen und dann seine noch nicht ausgewachsenen Kinder töten um ihre offensichtlich minderwertigen Gene von der Erde zu tilgen. Aus diesem einen Erfolg zieht das schöne Tier dermaßen viel Selbstvertrauen, dass er die Damen einfach zu sich kommen lässt. Er hält sich einen Harem wunderschöner Löwinnen und nimmt sie alle, wo und wann er will, und wenn er fertig ist, wird sofort aufgehört und nicht gekuschelt.

2. Die männliche Gottesanbeterin (?)

Das traurige Gegenstück, die Peinlichkeit der gesamten Männlichkeit. Das Weibchen dieser Gattung ist dermaßen dominant, dass die ganze Tierart als weiblich bezeichnet wird. Das bedauernswerte Männchen dieser Art muss sich bei einem demütigenden Balztanz erniedrigen lassen, um einmal zum Schuss zu kommen. Dabei guckt das Weibchen dem Spektakel zu, halb belustigt, halb von der eigenen Grausamkeit angewidert. Der Akt selbst ist dann eher kurz. Damit nicht genug, wird dem Männchen danach gern mal von der Frau der Kopf abgebissen, sollte sie gerade mal wieder enttäuscht, verbittert oder sonstwie schlecht drauf sein, weil der Mann wieder einmal etwas falsches gesagt, in letzter Zeit zuviel mit seinen Freunden in der Kneipe herumgehangen oder der schlampigen Gottesanbeterin vom Grashalm nebenan hinterhergeguckt hat. Dann tut sie sich an seinem von der Aufregung des ersten Geschlechtsaktes noch zitternden Körper gütlich. Als letztes frisst sie die Hoden und wundert sich, dass der Kerl überhaupt welche hatte. Ein bemitleidenswertes Exemplar, das sich aber trotzdem in Jahrmillionen der Evolution seine unverdiente Existenzberechtigung erkämpft hat.

Sexualität beim Menschen[Bearbeiten]

Was heißt das für den Menschen? Nun, interessanterweise hat er es geschafft, die gesamte Palette tierischer Sexualität in seiner Art vorkommen zu lassen. Denn anders als der Löwe, bei dem das Männchen dauergeil und dominant ist, oder die männliche Gottesanbeterin, die dauergeil und erbärmlich ist, ist der männliche Mensch nur stets dauergeil. Die Dominanzrolle der Geschlechter ist so unterschiedlich ausgeprägt, wie im gesamten Tierreich nicht. Auf der einen Seite gibt es ihn noch immer: den geilen Hecht. Die Frauen fallen ihm zu Füßen, putzen hinter ihm her, legen sich brav hin, wenn er es will und sind ihm auch ansonsten tatkräftig behilflich. Die Frauen finden ihn so toll, dass sie manchmal auch gar nicht sauer werden, wenn er zeitweilig mehrere gleichzeitig hat. Im Gegenteil, manchmal tun sich zwei oder mehr Frauen zusammen, und machen ihrem Männchen gemeinsam eine Freude. Er hat so viel Geschlechtsverkehr, dass ihm manchmal langweilig dabei wird.

Auf der anderen Seite gibt es auch zur Gottesanbeterin equivalente Paare. Die Frau hat die Hosen an, und zwingt den Mann mit ihr Schoppen zu gehen, ihre Mutter zu besuchen und allerlei andere Schauerlichkeiten. Hier hat der Mann nichts zu sagen. Sein einziger Nutzen liegt darin, der Frau die Handtasche zu tragen. Besonders bemitleidenswerte Exemplare müssen sogar als Seelsorge der Tyrannin ihre "Entschlackungen" mitmachen, ein Vorgang, der so grauenhaft widerlich und witzlos ist, wie der Name es nahelegt. Das Schlimme: diese Männchen pflanzen sich fort. Sie tun dies sogar häufiger als der tolle Hecht von oben, denn sie sind nicht in der Lage, sich mit Forderungen nach Kondomen durchzusetzen, sollte Frau in einem Hormonschub mal wieder Kinderwünsche kriegen. Auch sonstige, total sichere Verhütungspraktiken wie das Spritzen ins Gesicht dürfen sie nicht anwenden, denn das wäre ja ein Ausdruck männlichen Aufbegehrens gegen die weibliche Vormachtstellung.

Natürlich gibt es dazwischen eine riesige Bandbreite von Paaren. Frauen, denen es nichts ausmacht, nur Fickobjekte zu sein, solange sie zu besonderen Anlässen mal ein Sträußchen Blumen kriegen. Männer, die sich schinden lassen, aber immerhin ab und zu die Stellung mitbestimmten dürfen. Man sagt sogar, es gebe solche, in denen beide respektvoll miteinander umgehen, aber das könnten auch nur von Romantikern gestreute Gerüchte sein. Tatsächlich geht die Entwicklung der Menschheit in Richtung der vollständigen Dominanz der Weiblichkeit. Früher durfte der ran, der genügend männlichen Konkurrenten aufs Maul gehaun hatte. Heutzutage ist Gewalt nicht nur verpönt, sondern auch verboten. Deswegen wird heute nur der tolleriert, der besonders "lieb" zur Frau ist und sich genug halbgare Witze aus dem Internet gezogen hat, um sie eine Weile unterhalten zu können. Die Spreu trennt sich vom Weizen nach dem ersten vollzogenen Geschlechtsakt. Will er liegen bleiben, wo ihn nichts erwartet als Dauerkuscheln, langweilige Besuche bei der Schwiegermutter und ein nach oben wandernder Haaransatz? Oder will er sich entschuldigen, man habe einen wichtigen Termin und würde sich melden, um zügig in die Freiheit zu entschwinden? Ob man es glaubt oder nicht, manchen Männern fällt diese Entscheidung denkbar schwer.