Schweineaal

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Schweineaal
Schweineaal.jpg
Ein ausgewachsenes Exemplar, frisch abgespült
Systematik
Klasse: Fleischfische
Unterklasse: Grätenfreie
Überfamilie: Labberige
Familie: Abartige Aale
Unterfamilie: Abartige Aalartige
Gattung: Falsche Fische
Untergattung: Aalaale
Art: Gemeiner abartiger Schweineaal
Verbreitung: In Symbiose mit Schweinen
Symbol: ö~~~~
Fortpflanzung: totgebärend
Nächster Verwandter: Schweinelachs, Schmor
Entdecker
(Hackfried Schneidewind, 1883)

Der gemeine Schweineaal ist ein besonders schmackhafter Speisefisch. Er hat weder Gräten noch Innereien oder gar Schuppen, und auch Augen oder Flossen müssen nicht entfernt werden.

Vorkommen[Bearbeiten]

Neben dem Silberfischchen, dem Miethai und dem Filosofisch ist der Schweineaal einer der seltenen Fische, die nicht im Wasser leben. Der natürliche Lebensraum ist der gesunde Schweinekörper. Hier wächst der als Einzelgänger bekannte Parasit ohne nennenswerte soziale Kontakte heran, ernährt sich gesund durch Osmose und wächst durch Mitose. Entgegen seinem nächsten Verwandten, dem Schweinelachs, tut er sich die Strapazen der Fortpflanzung also nicht an. Schon die jährliche Reise durch die Wilde Sau, die Elbe und sämtliche anderen Flüsse auf dem Weg zu den Laichgründen in der Schweinebucht wäre dem Schweineaal und seinem ruhigen Wesen zuwider. Da legt er lieber Wert auf eine dezent ästhetische Zeichnung, die durch geschickt angeordnete Speckanlagerungen entsteht und bedeutend zu seinem späteren Geschmack beiträgt.

Geschmack[Bearbeiten]

Sein Geschmack erinnert an den von Schweinefleisch. Daher rührt auch sein Name. Außerdem lebt er ja in Symbiose mit dem Hausschwein. Sein Fleisch ist zart, saftig und mager. Es eignet sich besonders für Fischallergiker. Das bei anderen Fischarten sonst so typische Fischaroma fehlt hier völlig, weshalb sich der Schweineaal auch für Leute empfiehlt, bei denen Fisch eigentlich nicht so weit oben auf der Speisekarte steht.

Fang[Bearbeiten]

Die günstigsten Fanggebiete sind bei Rewe in der Frischfleischabteilung oder bei Netto in der Angebotstheke. Einfach mit wachsamen Augen aufspüren und mit der blanken Hand aus dem Schwarm herausfischen. Es ist keine Angel, kein Käscher und keine teure Reise nach Norwegen nötig.

Rezepte[Bearbeiten]

Schön zu sehen im Querschnitt: keine Gräten, keine Innereien!

Thüringer Art[Bearbeiten]

Den Schweineaal aus der Folie lösen und abspülen. Dann mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen, in eine Pfanne geben und anbraten. Wenn sich eine braune Kruste gebildet hat, mit Leitungswasser ablöschen und gut durchgaren. Mit Mehlschwitze abdicken. Zu Kartoffeln und Rotkraut servieren. Dazu kühles Bier oder wohltemperierten Wein reichen. Bei den Gewürzen gilt: Je nach Geschmack und Können beigeben. Falls bei der Zubereitung mal etwas daneben geht, kann man das mit dem richtigen Getränk meist noch ganz gut kaschieren. Bei den Getränken gilt: Hauptsache viel, dann ist auch der Geschmack des Essens nicht mehr so wichtig. Mahlzeit! (Guten Appetit!)

Russisch[Bearbeiten]

Genauso, bis auf die Kartoffeln und das Rotkraut. Je nach Menge das Gericht mit Brot aufwerten. Gewürze je nach Verfügbarkeit. Als Getränk: Wodka, viel Wodka! Приятного аппетита! (Prijatnowo Appetita!)

Chinesisch[Bearbeiten]

Alles kleinhacken und im Wok zusammen mit Gemüse der Saison und sauscharfen Chilis braten. Mit Sojasauce abschmecken und an Klebreis servieren. Dazu: Ein Tässchen grünen Tee und ein paar Flaschen Maotai. 请享用!(Tsching tschang tschong!)

Fisch
noch´n Fisch