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Sauberkeitswahn

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Sauberkeitswahn, bzw. neurotischer Putzwahn ist eine Erkrankung des Gehirns. Meist sind Hausfrauen davon betroffen, die den ganzen Tag nichts besseres zu tun haben als zu putzen. Es wird aber auch geschrubbt und geputzt obwohl kein Dreck vorhanden ist. Wenn sie nicht geputzt haben, werden sie schnell nervös und die Hände zittern und wollen nach dem Staubsauger oder dem Putzlumpen greifen. Auch regen solche Leute sich wegen der kleinsten verursachten Verschmutzung heftig auf und bekommen sogar Herzinfarkte! Um diesen Stress zu verhindern, sollte man den Dreck entweder sofort entfernen oder ihn in die Ecken schieben. Besonders schlimm ist es in der Küche.

Die Nachwischerei[Bearbeiten]

Einfach nur nervig. Man hat seinen Dreck vor den Augen der erkrankten Person sorgfältig weggewischt und schon kommt sie her und wischt einem direkt hinter her. Eigentlich könnte man einen Saustall hinterlassen, denn es wieder sauber zu machen kostet einen nur unnötig Zeit, zudem sie ja eh immer nachwischt. Also hat sich die Arbeit für nichts gemacht. Wenn man jedoch sein Dreck liegen lässt, schnauzt sie sofort heftig und mit viel zu hoher Lautstärke rum und der Tag ist gelaufen. Aber auch beim Saugen ist es nicht weniger schlimm. Gerade fertig geworden und schon ist es passiert: Sie wischt nach. Ab jetzt dominiert schlechte Laune den restlichen Tag. Natürlich wischt sie alle 10 Minuten die Küche.

Beim Saugen[Bearbeiten]

Es ist für einen Langschläfer der reinste Horror. Die Hausfrau hatte in der Nacht einen sehr schlimmen Albtraum von einer Wohnung, in der einen Tag lang nicht gesaugt und geputzt wurde. Die Hausfrau erschreckt sich im Schlaf dadurch und wird wach. Sie springt aus dem Bett und rennt so schnell sie kann zum Staubsauger. Und obwohl es erst 4 Uhr ist, wird jetzt erst einmal das ganze Haus gesaugt. Selbst die Schränke werden vorgerückt um auch wirklich jedem Schmutzpartikel den Gar auszumachen. Jetzt, wo alles gesaugt ist, beruhigt sie sich und geht langsam und mit kritischem Blick durch die Wohnung und sucht wirklich jeden Dreck. Wenn sie auch nur ein Staubkorn findet, wird sie vorsichtshalber noch einmal das ganze Haus saugen mit anschließendem Putzen. Wenn sie nach zwei Stunden fertig ist, geht sie wieder ins Bett und hat den Tag über Migräne.

Heilung dieser Krankheit[Bearbeiten]

Um diese Krankheit zu heilen, oder zumindest die Symptome abzumildern, muss man die kranke Hausfrau eine Woche in eine Messiewohnung bringen und dort einsperren. Dann erst kapiert das Gehirn, dass es so nicht weiter gehen kann. Denn ständiges Putzen und Nachwischen kostet Kraft und Nerven. Unbehandelt führt diese Krankheit zum schnellen Putztod.

Trivia[Bearbeiten]